Andreas von Rétyi

Nicht nur Bauland und Wohnraum werden in dicht besiedelten europäischen Ländern knapp, auch Grabstellen. Und deshalb sollen Verstorbene künftig kompostiert und zu Blumenerde werden. Nein, das ist kein Scherz, sondern die neue amerikanische und europäische Umweltpolitik.

 

Die Bestattungsindustrie entwickelt ständig neue Techniken und Rituale, um unseren Körper nach dem Tod in die Erde zurückzuführen und dabei einigen uralten, aber auch neuen Problemen aus dem Wege zu gehen.

Wir alle wissen nur zu gut um unsere Vergänglichkeit und gruseln uns nicht nur vor dem unvermeidlichen Ende, sondern auch davor, was für gewöhnlich folgt: der biologische Verfallsprozess des Körpers.

Das ägyptische Totenbuch legt in vielen ergreifenden Passagen Zeugnis vom Entsetzen ab, das der körperliche Verfall bereits beim alten Nilvolk auslöste. Heute müssen Tote möglichst schnell und geräuschlos beiseite geschafft werden. Und dazu entwickelt man gerade ganz neue Modelle. Warum verschweigen unsere Medien, was da auf uns zurollt?

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http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/andreas-von-r-tyi/vom-komposthaufen-in-den-himmel-muessen-oma-und-opa-kuenftig-in-die-biotonne-.html

 

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Dagmar
Dagmar
09/06/2015 23:39

Ist doch nur logisch. Schließlich wird für die muslimische „Ewigkeitsruhe“ der neuen Bevölkerung unseres Landes viel, viel Platz gebraucht. Gedüngt mit unseren Überresten gedeihen dann die Blümchen auf deren Gräbern besonders gut.
Ich glaube, mir wird schlecht.

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