Migranten fühlen sich in Deutschland immer noch ungerecht behandelt. Sie wollen als Deutsche mit anderer Kultur wahrgenommen werden. Foto: Sascha Kohlmann, Flickr CC BY-SA 2.0

Immigranten fühlen sich in Deutschland immer noch ungerecht behandelt. Sie wollen als Deutsche mit anderer Kultur wahrgenommen werden.

Am Wochenende fand in Berlin der Kongress der „Plus-Deutschen“ statt. Das sind Deutsche mit Migrationshintergrund, die als die Deutschen des 21. Jahrhunderts, die „Neuen Deutschen“, angesehen werden wollen. Das Plus soll für den kulturellen, sowie ethnisch fremden Hintergrund stehen.

Obwohl sie sich durch ihre Selbstbezeichnung von der autochthonen Bevölkerung abheben und auf ihre Unterschiede hinweisen, weigern sie sich zu akzeptieren, dass der „Minus-Deutsche“ sie nicht als gleich ansieht.

Einer, der sich in jenen „Neuen deutschen Organisationen“ engagiert, ist Van Bo Le-Mentzel. Er erklärt wie der Tagesspiegel berichtet.: „Irgendwann dachte ich: Schluss mit dem Payback! Das ist meine Straße, ich bin hier in meinem Land.“

Plus- gegen Minus-Deutsche

Die Sarrazindebatte habe Immigrationshintergründler motiviert, politisch aktiv zu werden, immerhin würden sie ein Fünftel der Bevölkerung ausmachen und ihrem Verständnis nach seien sie diejenigen, die Deutschland bereichern. So wollen sie gegen jene ankämpfen, die diese Bereicherung ablehnen, also die Deutschen ohne Migrationshintergrund, die „Minus-Deutschen“, die das Land anscheinend in den Augen der „Neuen Deutschen“ nicht bereichern.

Damit erreicht der anti-deutsche Rassismus eine neue Qualität.

Ebenso verhält es sich mit den Versuchen, eine solche Sichtweise zu legitimieren. Obwohl Statistiken das Gegenteil beweisen, wird immerzu behauptet, Zuwanderung würde die europäischen Staaten aufgrund ihrer geringen Reproduktion bereichern, in wirtschaftlicher, sowie kultureller Hinsicht.

Dass dies abgesehen von der Errichtung von Kebapbuden nicht zutrifft, bemerken die „Minus-Deutschen“. So beklagen sie die hohe Kriminalität, die das Projekt der multikulturellen Gesellschaft erwiesenermaßen mit sich bringt, die hohe Arbeitslosigkeitsrate derer, von denen immerzu behauptet wird, sie würden einmal die Renten der Deutschen zahlen, obwohl sie den Staat mehr kosten, als sie ihm einbringen, sowie die Einschränkungen in der eigenen, minus-deutschen traditionellen Lebensweise, die mit dem fadenscheinigen Argument der Toleranz begründet werden.

Toleranz gilt nicht für jeden

Widersetzt man sich, so wird man als intolerant, menschenfeindlich und Nazi abgestempelt und das Recht auf freie Meinungsäußerung wird in Abrede gestellt. Dies zeigte sich zuletzt im Fall der friedlichen PEGIDA Bewegung, der von der Bundeskanzlerin und Chefpredigerin der Willkommenskultur, Angela Merkel, in ihrer Neujahrsansprache den patriotischen Europäern absprach, ein Recht darauf zu haben, sich als „das Volk“ bezeichnen zu dürfen, sowie die Deutschen ermahnte, bloß nicht der PEGIDA zu folgen.

Merkel ist dabei beileibe nicht die einzige, die Toleranz mit zweierlei Maß ausübt und mit beiden Augen weg-sieht, wenn hunderte Moslems unterstützt von der linken Anti-deutschen-fa-natiker im Zuge von Anti-Israel-Demonstrationen, den Antisemitismus mitten in Deutschland neu aufleben lassen.
Dass Toleranz gegen muslimisch motiviertem Rassismus gegen Nicht-Moslems, sowie die Gewalt, die aus immigrantischen Communities hervorgeht, helfen würde, ist eine Behauptung, die immer wieder in den Raum gestellt wird, nicht bewiesen werden kann und absurder nicht sein könnte.

——————————————–

http://www.unzensuriert.at/content/0017123-Migranten-organisieren-sich-als-die-Neuen-Deutschen

NEWSLETTER
0 0 vote
Article Rating
2 Comments
Most Voted
Newest Oldest
Inline Feedbacks
View all comments
haunebu7
18/06/2015 20:42

Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

trackback

[…] so entlarven sie sich: Immigranten organisieren sich als die “Neuen Deutschen” « deutschelobby. […]

Translate »