Seit rund einem dreiviertel Jahr ist die unkontrollierte Asylanteneinwanderung das Gesprächsthema Nummer 1 in Dortmund. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass neue Asylheimplanungen bekannt werden, in aller Regel verbunden mit Protesten gegen die jeweiligen Fälle von Steuergeldverschwendungen. Während die Stadtverwaltung anfangs noch Bürgerversammlungen in den einzelnen Stadtteilen durchgeführt hat, folgen mittlerweile Asylheimplanungen quasi im Akkord – Mitbestimmung oder gar die Berücksichtigung des Bürgerwillens gibt es nicht. Längst haben selbst interessierte Beobachter den Überblick verloren, denn neben den „herkömmlichen“ Asylheimen gibt es kleinere „Außenposten“, die oftmals als vermeintliche Privatwohnungen nicht offiziell geführt werden. Damit zumindest die Dimension der zentralen Asylantenheime verdeutlicht wird, hat das „DortmundEcho“ jetzt eine exklusive Auflistung bereitgestellt, inklusive der jeweiligen Belegungszahlen und der anfallenden Kosten. Besonders auffallend: Die absolute Mehrheit der Asylantenheime wird in nördlichen Stadtteilen errichtet, der (bekanntlich ohnehin bessergestellte) Süden unserer Stadt ist vergleichsweise wenig betroffen.

Nachfolgend die Auflistung, bei der anzumerken ist, dass es sich bei den Belegungszahlen um ungefähre Angaben handelt, sowie die angegebenen Kosten lediglich die Summe für die Errichtung / Sanierung der Gebäude beziffern, nicht etwa die zusätzlich fließenden Sozialleistungen. Weiterhin sind noch nicht alle der aufgeführten Einrichtungen in Betrieb, die meisten sollen aber noch 2015 eröffnet werden, die Übrigen spätestens Anfang 2016. Bei den angegebenen Schulnamen / Formen handelt es sich um die vorherige, mittlerweile ehemalige Verwendung der Gebäude.

Der Asylwahnsinn in Dortmund – eine Übersicht:

Stadtbezirk Objekt Kapazität Kosten
Aplerbeck Containerdorf Selkamp 300 ca. 3,425.000 Euro
Brackel Containerdorf Morgenstraße 150 ca. 2,070.000 Euro
Eving Osterfeldstraße (Hauptschule) 160 ca. 145.000 Euro
Eving Minister-Stein-Schule 120 ca. 550.000 Euro
Hombruch Containerdorf Mergelteichstraße 300 ca. 3.085.000 Euro
Hörde Alte Polizeiwache 100 ca. 433.000 Euro
Hörde Frenzelschule 130 ca. 491.000 Euro
Hörde Containerdorf Semmerteichstraße 380 ca. 3.425.000 Euro
Hörde TEK Steinkühlerweg 40 ca. 250.000 Euro
Hörde EAE Hacheney Glückaufsegenstraße 350 unbekannt
Huckarde Containerdorf Wischlinger Weg 380 ca. 3.425.000 Euro
Innenstadt-Nord Leo-Haus Westerbleichstraße 200 ca. 422.000 Euro *
Innenstadt-Nord Telekomgebäude Schützenstraße 280 noch nicht bekannt
Innenstadt-Ost Am Ostpark (Hauptschule) 120 ca. 111.000 Euro
Innenstadt-West Adlerstraße (Abendrealschule) 120 ca. 260.000 Euro
Lütgendortmund Grevendicks Feld 350 unbekannt
Mengede Containerdorf Breisenbachstraße 300 ca. 3.425.000 Euro
Mengede Wohnsiedlung Erdbeerfeld 150 ca. 3.150.000 Euro
Scharnhorst Dietrich-Bonhoffer-Grundschule 57 ca. 172.000 Euro
Scharnhorst Hauptschule Derne 100 ca. 500.000 Euro

 

*hierbei handelt es sich um den Betrag, der für die Instandsetzung des Gebäudes aufgebracht wird. Hinzu kommen monatliche Mietkosten von etwa 35.200 Euro, über die gesamte Vertragslaufzeit der Anmietung von einem Privateigentümer gesehen sind dies etwa 6.336.000 Euro.

Durch diese Maßnahmen entstehen rund 4135 Plätze für Asylbewerber, hinzu kommen weitere 550 Asylanten, die schon jetzt in Privatwohnungen leben, welche durch die Stadt Dortmund bei privaten Eigentümern oder Wohnungsgesellschaften angemietet wurden. Zwar sind verschiedene Kostenfaktoren, etwa die der bereits seit etwa vier Jahren bestehenden Asylheime in Hacheney und Lütgendortmund, unbekannt, aber auch ohne diese Posten wird schnell deutlich, welch immense Belastung dem Steuerzahler zugemutet wird. Würde die Asylproblematik aktiv angegangen und der, zumeist illegalen, Masseneinwanderung ein Riegel vorgeschoben, wäre der städtische Haushalt entlastet und die städtischen Finanzmittel könnten endlich dort eingesetzt werden, wo sie eigentlich vorgesehen sind, bei der eigenen Bevölkerung. Tatsächlich werden die Kassen aber immer weiter geplündert und auch der nächste Haushalt wird für die Dortmunder Bürger schmerzhafte Einsparungen beinhalten. Denn jeder Euro, der für die Errichtung von Asylheimen ausgegeben wird, muss an anderer Stelle eingespart werden. Und davon ist in aller Regel die herkömmliche Bevölkerung betroffen, ganz gleich, ob durch die Kürzung sozialer Angebote, die Schließung von Schulen, Kindergärten und Schwimmbädern oder das Streichen städtischer Zuschüsse. Tatsächlich wird es Zeit, endlich das Tabuthema Asylmissbrauch offen anzusprechen und den dramatischsten Kostenpunkt anzugehen – ansonsten sind bald nicht nur symbolisch die Taschen leer und der letzte Euro ausgegeben.

——————————————— Die Rechte

Asylwahnsinn in Dortmund: Alle Heime, alle Kosten – der große Überblick!

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lothar harold schulte
25/06/2015 12:29

Hat dies auf lotharhschulte rebloggt.

Arkturus
25/06/2015 01:12

Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

Runenkrieger11
25/06/2015 00:45

Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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