Gastbeitrag 2222 von K.-H. Kupfer

 

Titelblatt

 

Historisches

Die offizielle Geschichtsschreibung des 2. Weltkrieges beruht im Wesentlichen auf die Ausführungen des Schweizer Historikers W. Hofer, der mit der Studie die „Entfesselung des Zweiten Weltkrieges“ eine moralische Verurteilung vorzeichnete, die nur allzu gern als richtungsweisend aufgenommen wurde. Andere Aspekte lässt man kaum gelten oder man tut sie als Verschwörungstheorien ab. Dennoch geben andere Quellen, Zeitzeugen und eigene Erlebnisse Anlass dazu, diese Randnotizen zu schreiben, über die es meines Erachtens nachzudenken lohnt.

.. Der 2. September 1939

– Der Tag nach Kriegsausbruch, 

Am Abend des 2. September 1939 unterbreitete ein Mitarbeiter der deutschen Botschaft dem englischen Premier Chamberlain im Auftrag Hitlers das Angebot, dass Deutschland seine Truppen aus Polen abziehen würde und an eine Entschädigung denkt, wenn England von seinem Ziel einer Kriegserklärung gegen Deutschland ablässt.

Wie konnte es aber geschehen, dass die englische Regierung auf dieses seinerzeitige Angebot derart antwortete, dass die

Kriegserklärung längst beschlossene Sache sei und sich politisch nicht mehr aufhalten lasse?

Bereits am Morgen des 3. September 1939 erklärte Winston Churchill in seiner Rundfunkansprache, (Zitat) „Dieser Krieg ist Englands Krieg, Sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands. … Vorwärts Soldaten Christi !’‘ (Zitat Ende)

Wie konnte das geschehen, wo doch zu diesem Zeitpunkt der Flächenbrand des 2. Weltkrieges hätte verhindert werden können? – Eine vage Erklärung ergibt sich aus einer Äußerung Winston Churchills am Ende des 2. Weltkrieges:

(Zitat) „Wenn Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnt, ist dieser Krieg umsonst geführt worden,“ (Zitat Ende) (*)

Es ging also darum, eine Führungsrolle Deutschlands im weltweiten Handel zu verhindern, und es ging um noch ganz andere Dinge, die hier nicht näher beleuchtet werden sollen.

Und so wurden mehr als tausend deutsche Städte durch Bomben der Westalliierten in Schutt und Asche gelegt. Millionen Menschen starben, darunter unzählige Kinder, oft mit qualvollen Verbrennungen durch kübelweise herabgegossenen Phosphorregen.

Wie konnte das geschehen? Was rechtfertigt noch im Nachhinein ein solches Vorgehen?

Wie konnte es sein, dass diese Angriffe, diese Vernichtung deutscher Städte mit all den unschuldigen Menschen die keineswegs alle die Ideen des Dritten Reiches vertraten, zuvor an originalgetreuen Nachbildungen von ganzen Straßenzügen und deutschen Fabrikgeländen in der Wüste von Utah bis ins Detail genau geprobt wurde? Diese Vernichtung war also Teil eines vorsätzlichen Planes.

Wie kann es sein, dass darüber niemand spricht oder richtet?

(*) Zitate aus „Wessen Krieg war es denn nun eigentlich’“ – von Prof. Dr. Emil Schlee.

Der Bombenterror auf Dresden

Wie konnte es geschehen, dass alliierte Bombenflugzeuge in generalstabsmäßig geplanten vier Angriffswellen unter der Leitung von Air Marshal A. Harris (genannt Bomber- Harris) vom 13. bis 15. Februar 1945 große Teile Dresdens in Schutt und Asche legten, obwohl den Alliierten bekannt war, dass sich zu diesem Zeitpunkt Zehntausende Vertriebene und Flüchtlinge in der Stadt befanden?

Niemand kann bis heute tatsächlich die genaue Zahl der Toten nennen, die bei diesem Angriff qualvoll starben. Sie schwankt zwischen 20.000 und über 200.000, aufgrund der Flüchtlinge aus dem Osten ist die Zahl 1.000.000 die Wahrscheinlichste.

Gern wird die Zahl nach unten frisiert, obwohl ein Opfer bereits eins zu viel ist! – Und Rechtfertigungsversuche, dass die Sowjets eine Zerschlagung der durch Dresden verlaufenden Nachschubswege gefordert hätten, klingt doch recht zynisch.

Wie konnte es geschehen, dass ab Mitte 1944 alliierte Jagdflugzeuge über deutschem Gebiet Jagd auf wehrlose, unschuldige Menschen machten, die auf Feldern arbeiteten, irgendwie unterwegs im Freien waren, oder als Kinder auf freien Flächen spielten. Tauchte solch ein Flugzeug am Himmel auf, wobei man nie wusste, ob es ein deutsches oder ein alliiertes war, dann half nur, sich schnell hinzuwerfen und Deckung zu suchen.

Diese Angriffe mit Jagdflugzeugen wurden offensichtlich auch vielen Menschen zum Verhängnis, die, gerade erst der Bombardierung Dresdens und der Feuerhölle entronnen, an den Folgetagen auf den dortigen freien Flächen außerhalb der Stadt Zuflucht gesucht hatten.

Wie viele Menschen dort auf diese Weise kaltblütig getötet wurden, ist völlig unbekannt.

Wie kann es sein, dass darüber kaum jemand spricht, geschweige denn richtet?

wird fortgesetzt

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MURAT O.
04/07/2015 11:10

Hat dies auf NeueDeutscheMark2015 rebloggt.

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[…] Wie konnte es geschehen? Randnotizen zum 2. Weltkrieg…von K.-H. Kupfer…Teil 1 « deutschelobby. […]

derknobiator
02/07/2015 15:43

Zu dem Thema ist von Schulze-Ronhof eigentlich alles gesagt – man höre seine Vorträge an, etwa bei YouTube.

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