Der Missbrauch des Leids deutscher Heimatvertriebener, um ‚Willkommenskultur‘ für Wirtschaftsflüchtlinge und Asylbetrüger zu erpressen, ist eine perfide Verhöhnung der deutschen Vertriebenen

Das Schicksal von 15 Millionen deutscher Heimatvertriebener nach dem zweiten Weltkrieg und ihre Aufnahme und Eingliederung in das zerstörte Nachkriegsdeutschland muss in Politik und Medien immer öfter als Argument herhalten, um „Willkommenskultur“ gegenüber heutigen Asyl-Immigranten aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten einzufordern. Auch der Bundespräsident hat in seiner Rede zum Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung diese falsche Analogie benutzt. Dazu erklärt der Bundesvorsitzende der Republikaner Johann Gärtner:

„Die Instrumentalisierung des Leids der deutschen Heimatvertriebenen für die durchsichtigen Zwecke von Asyllobby und Migrationsindustrie ist eine perfide moralische Erpressung und eine Verhöhnung der deutschen Vertriebenen. Die 15 Millionen deutschen Heimatvertriebenen, von denen rund zwei Millionen ihr Schicksal nicht überlebten, waren Deutsche – Staatsbürger aus den abgetrennten östlichen Provinzen Deutschlands, oder Volksdeutsche aus den Siedlungsgebieten in den mittel- und osteuropäischen Nachbarländern.

Sie kamen nicht von einem anderen Kontinent, sie waren mit mörderischer und brutaler Gewalt aus ihrer angestammten Heimat verjagt und an der Rückkehr gehindert worden. Sie gingen dorthin, wo ihre Landsleute waren, nach Rumpfdeutschland und Österreich, um sich selbst wieder eine Existenz zu schaffen und gemeinsam mit den Alteingesessenen das zerstörte Vaterland wieder aufzubauen. Sie aufzunehmen war eine nationale Pflicht, und selbst diese fiel vielen, die vom Krieg weniger hart getroffen waren, schwer genug.

„Die hunderttausende, die derzeit jährlich in unser Land strömen, sind dagegen zum Großteil keine ‚Flüchtlinge‘, sondern Glücksritter und Asylbetrüger auf der Suche nach einem besseren Leben, die nicht bei ihren Landsleuten oder Menschen gleicher Kultur Zuflucht suchen, sondern über tausende Kilometer reisen, um dorthin zu gelangen, wo hohe Sozialleistungen winken. Viele von ihnen sind wohlhabend genug, um für die Fahrkarte in die europäischen Sozialstaaten tausende von Euro an Schleuser und Schlepper zu bezahlen.

Wenn überhaupt, lassen sich die deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen allenfalls mit den Menschen vergleichen, die in Syrien und Irak vor Krieg und Terror in benachbarte sichere Regionen liehen und entweder zurückkehren oder unter Menschen ihrer Kultur eine neue Heimat finden wollen. Diesen Menschen könnte Deutschland wirklich helfen und mit einem Bruchteil des Geldes, das hierzulande für die komfortable Unterbringung und Versorgung einer steigenden Zahl von Wirtschaftsflüchtlingen und Asylbetrügern ausgegeben wird, ein Vielfaches an Unterstützung für tatsächlich Bedürftige leisten.“ die_Republikaner

Die Republikaner, Bundesgeschäftsstelle
Nr. 43/2015

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MURAT O.
14/07/2015 22:20

Hat dies auf D – MARK 2.0 rebloggt.

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