Frank1963 – ein persönlicher Reisebericht…als eigene „Ergänzung“ zum Artikel von Eva Hermann: „Eine Sommerreise“

 

 

Genau das gleiche habe ich in Weißrussland Weißrusslandund Russland erlebt. Angeblich werden dort die Verfassungen und Menschenrechte mit Füßen getreten, das Volk leidet und Arbeit wird nicht richtig bezahlt. Lebenshaltungskosten explodieren und die Löhne sinken ins Uferlose. Renten werden eingespart und Politiker ändern mal eben die Verfassung um auch ein drittes mal den Präsidenten zu mimen und vieles Negative mehr. Musste ich mir aus den deutschen Medien anhören und lesen, ich konnte soviel “Unheil” gar nicht glauben und tatsächlich flog ich mit viel Unbehagen in diese Länder. Ich lernte in Minsk eine Übersetzerin kennen, die als “Tschernobylkind” an der Weißrussischen-Ukrainischen Grenze Nähe Tschernobyl, von der deutschen Regierung einen “Genesungsurlaub” in Trier über 2 Jahre absolvierte. Ich war erstaunt über ihre geistigen Fähigkeiten und das sie akzentfrei Deutsch sprach, sogar das “DER DIE DAS” setzte sie richtig ein, was ja die wenigsten Ausländer, die in Deutschland schon Jahrzehntelang leben, richtig einsetzen können. Diese junge FrauWeißrussland2 erzählte mir Sachen, die ich fast nicht glauben konnte, es widersprach auf jeden Fall der deutschen Berichterstattung, so wie ich indoktriniert war. Sie öffnete mir die Augen und von da an dachte ich um. Nichts war so wie ich es vermeintlich wissen sollte, und wenn was irgendwie der Wahrheit entsprach, war es durch die deutschen Medien stark pervertiert worden und im Grunde als sehr harmlos dargestellt. Irgendwie dachte ich, dass ich vielleicht im falschen Film bin, oder einer Superagentin aufgesessen war, aber dafür bin ich ein zuuuuuu kleines Licht um diesen staatlichen Auftrag, den sie hätte haben müssen, zu rechtfertigen.
Nein, sie war eben nur eine Übersetzerin, die die Deutschen kannte und die Weißrussen, so erzählte sie mir von den Ängsten und Nöten des Volkes. Irgendwie glaubte ich ihr das alles, es gab ja auch keinen Grund dies nicht zutun. Sie führte mich durch Minsk und erklärte mir dazu auch immer alles was ich wissen wollte. Deshalb bin ich ja heute an sich noch erstaunt was sie alles wusste, vor allem hatte sie ein enormes geschichtliches Wissen. Auf jeden Fall und das ist der Tenor meines Schreibens, ist das Volk mit dem PräsidentenWeißrussland4 zufrieden und sie sagten sogar das sie wollen das er IMMER dran bleiben sollte, denn einen Besseren könnten sie nicht finden. Ja sicher können die Weißrussen NICHT das kaufen was der Westen zu bieten hat, ja sicher will jeder von denen so reich wie möglich sein, aber ihren Nationalstolz wollen sie nicht gegen Reichtum tauschen. Sie wollen Weißrussisch bleiben, sie wollen das IHR Land für sie da ist und sie für IHR Land. Eine Frau OHNE Mann und Kind zählt nicht, eine Mutter mit Kind und Mann ist das allerhöchste was eine Frau erreichen kann. Das alles konnte ich erstmal gar-nicht glauben, da ich doch immer höre das Karriere schöner sei als Familie und Kind Weißrussland5. Es ist eben ein anderes Denken, was dort herrscht und jeder hat seinen Platz der von anderen auch respektiert wird—so meine eigenen Erfahrungen dort. Nun muss man nicht glauben das dort sehr wenig Frauen in Werken und Behörden arbeiten, nein, sie arbeiten auch dort mit, vielleicht sogar mehr als in den westlichen Ländern, auf jeden Fall werden sie dort viel mehr respektiert als bei uns. Mag vielleicht daran liegen das in deren TV eben nicht diese Anti-Familie-Sendungen ausgestrahlt werden, was vielleicht zur Folge hat, dass deren Kinder recht früh schon selbstständig sind, somit die Mutter recht früh in das Arbeitsleben zurück kann— das ist aber nur eine Vermutung von mir. Aber Fakt ist, so sagte mir meine Übersetzerin, daß das deutsche Fernsehen sehr Familienfeindlich sendet, was in deren Medien kein Thema ist, dort wird viel FÜR die Erhaltung der Familien getan. Ich habe bei meinem Aufenthalt in Weißrussland noch viele weitere Sachen erlebt, die ich hier gar-nicht wiedergeben kann, aber es hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, um nicht zu sagen das es mir dazu geholfen hat, die Dinge mal aus einer anderen Sicht zu betrachten.

Mein Resumé war letztendlich: Das wir hier belogen werden, zumindest was wir an Informationen bekommen was deren Volk anbetrifft.

Ähnlich war es in Großrussland, dort war ich mehrmals in Sibirien, aber das möchte ich mir für später aufbewahren 😉

Frank, der Rheinische Rebell

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MURAT O.
18/07/2015 21:28

Hat dies auf D – MARK 2.0 rebloggt.

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