Fast 5.000 Asylwerber hausen derzeit in der ehemaligen k. u. k. Kadettenschule, zwei Drittel davon unter freiem Himmel. Auf dem Rasen im Innenhof sind Planen, Kartons und kleine Zelte aufgeschlagen. Der meterhohe Eisenzaun vor dem Gebäude ist als solcher nur mehr schwer erkennbar. Er ist mit unzähligen Decken, Schlafsäcken und Kleidungsstücken behangen. Auf der Straße türmen sich Müllberge, lose Plastiksackerl fliegen umher. Es stinkt nach Schweiß und Urin. Achtlos entsorgte Essensreste ziehen nun auch die Ratten an. „Die Plage wächst und wächst“, beanstanden die Anrainer. In derKronen Zeitung schildert eine leidgeplagte Bewohnerin das Chaos: „Die urinieren in meine Einfahrt, stöhnen dort in der Nacht herum und lassen auch noch ihre benutzten Kondome liegen.“

Dauerlärm

Selbst in den Nachtstunden finden die Bewohner Traiskirchens kaum mehr Schlaf – eine massive gesundheitliche Belastung. Massen an Asylwerber halten die ganze Ortschaft auf Trab.

Schlaflose Nächte für die Bewohner von Traiskirchen: Auch nach Mitternacht lärmen Asylwerber vor dem Erstaufnahmezentrum.

An eine Verbesserung der Situation glaubt mittlerweile niemand mehr. Zu oft wurden die Bewohner schon vom Innenministerium vertröstet. Mittlerweile wollen viele sogar wegziehen, doch niemand will ihre Wohnungen und Häuser kaufen, obwohl die Preise schon längst im Keller sind. Der Bürgerfrust wächst und wächst. Sogar Schrotflinten hätten sich einige Anrainer bereits zugelegt,schreibt die Kronen Zeitung.

Von idyllischer Heurigenatmosphäre ist in dem Weinbauort 20 Kilometer südlich von Wien nichts mehr zu spüren. Das Asylchaos hat Traiskirchen fest im Griff.

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MURAT O.
20/08/2015 11:17

Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

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