Edgar Gärtner

Wenige Tage nach der gigantischen Explosion im Hafen von Tianjin herrscht noch immer Unklarheit über deren Ursachen. Die chinesischen Behörden geben Informationen nur tröpfchenweise frei. Dabei sollten gerade die deutschen Anhänger von Windenergie genau hinschauen.

 

Nach einem Bericht der Zeitung Xinjingbao, den die Zensur wieder gelöscht hat, sollen sich in den Lagerhallen 700 Tonnen Natriumzyanid befunden haben. Nachdem eine Gesundheitsgefährdung der Anwohner durch Schadstoffe in der Atemluft und im Erdreich zunächst abgestritten worden war, wird nun die Bevölkerung im Umkreis von mehreren Kilometern aus den Wohngebieten gebracht.

Es wird vermutet, dass es erst beim Löschen eines Brandes zur Serie von Explosionen gekommen ist. Deshalb befinden sich unter den Todesopfern auch so viele Feuerwehrleute. Denn wie etliche andere Chemikalien darf auch Natriumzyanid nicht mit Wasser in Berührung kommen.

Bei seiner Zersetzung in sauren Flüssigkeiten entsteht das tödliche Gas Blausäure. Diese führt zur raschen inneren Erstickung infolge der Blockierung der Atmungskette in den Mitochondrien der Zellen.

Natriumzyanid wird im Bergbau zur Gewinnung von Edelmetallen und Seltenen Erden verwendet. Seltene Erden werden für den Bau von Hochleistungsmagneten (Neodym-Magnete) von deutschen Windkraftanlagen benötigt. Die chinesische Solarzellenindustrie, deren Produkte auf deutschen Hausdächern zu finden sind, braucht zudem Schwermetalle, die auch mit Hilfe vonZyaniden ausgewaschen werden.

All diese Rohstoffe sind in China zu finden und werden dort abgebaut ‒ unter teils menschenunwürdigen Umständen. Die Umweltschäden, die dadurch entstehen, sind riesig. Und nun auch noch das Unglück von Tianjin, das von seiner Kraft her durchaus mit einer Nuklearexplosion vergleichbar ist.

Die Gegend wird dort wohl für lange Zeit nicht mehr bewohnbar sein und das Grundwasser vergiftet bleiben. Bedenkt man, welche Hysterie im 10 000 Kilometer entfernten Deutschland nach der Havarie des japanischen Kernkraftwerks Fukushima herrschte, bei dem übrigens kein einziger Mensch ums Leben kam, und vergleicht das mit dem gelangweilten Desinteresse am Unglück in China, bei dem möglicherweise viele hundert Menschen ihr Leben lassen mussten, könnte man leicht verzweifeln.

Doch so sauber, wie die grüne Lobby uns die sogenannten erneuerbaren Energien verkaufen will, sind diese offenbar doch nicht.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/edgar-gaertner/toedliches-natriumzyanid-und-deutsche-windraeder.html

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onkelmanny
24/08/2015 22:22

Hat dies auf Zeitzentrum rebloggt.

MURAT O.
24/08/2015 20:51

Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

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