Südtirol.2jpg Südtirol

Weil Schüler sich zur Tiroler Heimat bekannten, drohte ihnen der Direktor.

Südtirol ist immer wieder Brennpunkt einer sozialen Umerziehung, die von der ursprünglichen Tiroler Heimat wegführt. Ein solcher Fall ereignete sich auch an einer dortigen Mittelschule, wo mehrere junge Burschen mit ihren T-Shirts den Stein des Anstoßes für die Lehrkräfte darstellten. Weil dort die Aufschrift „Dem Land Tirol die Treue“ zu lesen war, landete der Fall prompt beim Direktor. Rückhalt bekommen die Jungs nun vor allem von ihren Familien aber auch konservativen politischen Parteien im Land.

Parteien solidarisieren sich

Weil der Spruch „Dem Land Tirol die Treue“ einen Lehrer an der Mittelschule Lana störte, meldete dieser einen Buben als rechtsextrem beim Rektorat. Dorthin wurden die Eltern vorgeladen und mit einer dreitätigen Suspendierung gedroht, sollte der Junge das Leiberl nochmals anziehen und sein Unrecht nicht einsehen. Ähnliche Fälle wurden daraufhin bei der Dolomiten-Zeitung bekannt, indem Eltern etwa von der Kunstlehrerin in die Sprechstunde zitiert wurden und über die vermeintlich gefährliche Gesinnung ihrer Kinder informiert wurden.

Ganz und gar nicht einsichtig zeigten sich aber die Eltern, welche eine schriftliche Bestätigung über Konsequenzen und die angeblichen Missetaten forderten. Jedoch vergeblich, eine schriftliche Ausfolgerung geschah bis heute nicht. Als politische Parteien im Land von der Sache Wind bekamen, erfuhr die Jugend eine erstaunliche Welle der Solidarität und Matteo Salvini von der Lega Nord ließ sich etwa mit dem gleichen Kleidungsstück bewusst fotografieren. Auch die deutschen rechtskonservativen Parteien in Südtirol liefen gegen die Aktion Sturm und sprachen von einem Beschneiden der Meinungsfreiheit.

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