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Insgesamt rund 100 nationale Aktivisten und Anwohner haben sich am Samstag (19. September 2015) an der kurzfristig organisierten Demonstration der Partei DIE RECHTE durch den Dortmunder Westen beteiligt, die sich gegen den ausufernden Asylmissbrauch richtete und die Errichtung von drei weiteren Asylunterkünften im Stadtbezirk Lütgendortmund thematisierte. Vom Lütgendortmunder Ortskern führte der Aufzug über die Provinzialstraße bis nach Bövinghausen, wodemnächst ein gigantisches Asylheim für bis zu 600 Einwanderer eröffnet werden soll – mehr als 10 % der Bövinghausener Gesamtbevölkerung. Während linke und gutmenschliche Gegenproteste entlang der etwa 4 Kilometer langen Demonstrationsroute fast gänzlich Fehlanzeige waren, schlossen sich zahlreiche Anwohner den Protesten an und verdeutlichten, wie sehr die gescheiterte Asylpolitik die Menschen in Dortmund verärgert.

Bereits vor Versammlungsbeginn konnte DIE RECHTE ihren ersten Erfolg vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen verbuchen und musste sich – einmal mehr – gegen die Dortmunder Polizei durchsetzen, die rechtswidrig versuchte, den angemeldeten Aufzug auf eine Standkundgebung zu beschränken. Wie es sich für schlechte Verlierer gehört, fand sich die Polizei jedoch nicht vollumfänglich mit der Entscheidung ab, sondern änderte noch am Veranstaltungstag selbst die – zuvor bestätigte – Aufzugstrecke eigenmächtig um, wodurch der Auftaktkundgebungsort an den Rand des Heinrich-Sondermann-Platzes verlegt, sowie der Beginn der Aufzugstrecke abgeändert wurde. Was wohl eigentlich als Schikane gedacht war, ermöglichte den Versammlungsteilnehmern jedoch, eines ihrer Anliegen direkt an einen Adressaten der Multikulti-Politik zu vermitteln. Nachdem die Demonstration mit einer Eröffnungsrede im Lütgendortmunder Stadtteilzentrum eröffnet wurde, setzte sich der Aufzug über die Westermannstraße in Bewegung, vorbei am Wohnhaus des Lütgendortmunder SPD-Bezirksbürgermeisters Heiko Brankamp, der zu einem der eifrigsten Verfechter ungeregelter Asylanteneinwanderung im Dortmunder Westen gehört. Um die Nachbarn auf Brankamps Verantwortung für die momentane Situation unserer Stadt, sowie die Errichtung immer weiterer Asylheime hinzuweisen, wurde spontan ein Redebeitrag gehalten, ehe sich der Aufzug über die Limbecker Straße auf die Provinzialstraße fortbewegte.

Die erste Zwischenkundgebung wurde im westlichen Bereich der Holtestraße abgehalten, wo demnächst auf dem ehemaligen Sportgelände von Urania Lütgendortmund Sozialwohnungen entstehen, was eigentlich ein begrüßenswertes Anliegen ist – wenn nicht der kleine Haken wäre, dass diese lediglich für Asylbewerber reserviert sind. Während Sozialdezernentin Birgit Zoerner in diesen Asyl-Sozialwohnungen kein herkömmliches Asylantenheim sieht, soll ein solches de facto an der Holtestraße entstehen. Nach der Kundgebung, bei der ein Aktivist des Dortmunder Kreisverbandes der Partei DIE RECHTE das Wort ergriff, setzte sich die Demonstration über die Provinzialstraße Richtung Bövinghausen in Bewegung. Insbesondere im zweiten Teil der Versammlung schlossen sich immer mehr Anwohner und Passanten dem Aufzug an – gerade auf den letzten Metern in Bövinghausen, wo die drohende Errichtung der Mega-Asylantenunterkunft für Gesprächsstoff sorgt und auf breite Ablehnung stößt. Ebenfalls in Bövinghausen wurde die einzige, relevante Ansammlung von Gegendemonstranten registriert – etwa 50 Personen, die vor einem Gebäude der evangelischen Kirche „gegen Rechts“ protestieren. Sichtlich überfordert mit diesen Zahlenverhältnissen gibt sich die Dortmunder Polizei, die ihre eigene Argumentation von hunderten Linksautonomen, die den Dortmunder Westen quasi zerlegen würden, geglaubt hatte und sich deshalb auf einen Großeinsatz vorbereitete, bei dem sogar Hundertschaften aus anderen Bundesländern eingesetzt wurden. Im Nachgang muss die düpierte Behörde, die einmal mehr eine Situation falsch eingeschätzt hatte, diesen Einsatz freilich rechtfertigen und lügt die Zahl der Gegendemonstranten auf 350, während die nationale Teilnehmerzahl drastisch auf etwa 60 reduziert wird – es gibt eben nicht nur die Lügenpresse, sondern auch die Lügenpolizei.

Beendet wurde die Demonstration am Bövinghausener Bahnhof, wo der Hammer Aktivist Sascha Krolzig das Wort ergriff und die Werbetrommel für den 3. Oktober 2015 in Hamm rührte, wenn es gilt, in der westfälischen Nachbarstadt für deutsche Interessen auf die Straße zu gehen. In abschließenden Worten kündigten die Veranstalter der heutigen Protestdemonstration an, wiederzukommen und ihre Bemühungen, die Errichtung weiterer Asylheime im Dortmunder Westen zu behindern bzw. den politischen Preis dafür hochzutreiben, weiter zu intensivieren. Die Demonstration hat gezeigt, dass viele Lütgendortmunder und Bövinghausener auf Möglichkeiten warten, ihre Wut in Protest zu formen und auf die Straße zu tragen. Diese Möglichkeiten gilt es weiter aufzuzeigen und deutlich zu machen, wie wichtig der Widerstand auf der Straße ist.

Lütgendortmund und Bövinghausen sagen nein – zu jedem weiteren Asylanteheim!

Nachfolgend einige Bildimpressionen der Demonstration:

Klare Botschaft: Asylmissbrauch stoppen!


Gegendemonstranten waren entlang der Aufzugstrecke nur eine klägliche Randerscheinung


Zwischenkundgebung an der Holtestraße, wo Asyl-Sozialwohnungen entstehen sollen


Die Demonstration auf der Provinzialstraße Richtung Bövinghausen


Zahlreiche Anwohner und Passanten schlossen sich spontan an


Abschlusskundgebung am Bahnhof in Bövinghausen

 

Erfolgreiche Demonstration gegen Asylmissbrauch durch den Dortmunder Westen!

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lothar harold schulte
21/09/2015 00:11

Hat dies auf lotharhschulte rebloggt.

MURAT O.
21/09/2015 00:10

Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

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