Asylflut treibt die Mieten hoch…der politisch gewollte Ansturm von Asylbewerbern Preisanstieg, Wohnungsmangel und Abwanderungstrends in Berlin

Die plötzliche Massenzuwanderung stürzt den Berliner Wohnungsmarkt in eine tiefe Krise

bürger

Wie ein Turbo beschleunigt der politisch gewollte Ansturm von Asylbewerbern Preisanstieg, Wohnungsmangel und Abwanderungstrends in Berlin. Das stellt die Hauptstadt vor enorme Herausforderungen.

Berlin ist als Ort zum Leben bei Berlinern immer unbeliebter. Grünflächen werden zugebaut, Wohnraum jährlich drastisch teurer und knapper. Die Zuwanderung von Asylsuchenden verschärft die Probleme – unter anderem plant Berlins Politik in Tempelhof eine ganze „Flüchtlingsstadt“ mit unkalkulierbaren sozialen Folgen. Aktuelle Zahlen legen nahe, dass die Hauptstadt als Ort zum Leben stark an Qualität einzubüßen droht. Gegenden, in die keiner sich mehr hineintraut, sogenannte „No go areas“, könnten das Ergebnis sein.

Eine aktuelle Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln sieht einen Bedarf von jährlich rund 430000 neuen Wohnungen bis zum Jahr 2020 in Deutschland. Der anhaltend hohe Andrang von Asylbewerbern verschärft demnach die Lage auf dem Wohnungsmarkt erheblich. Der Verband der Wohnungswirtschaft (GdW) berechnete im November den Fehlbestand an Wohnungen auf 800000 Einheiten, bedingt vor allem durch Zuwanderung.

Die Bundesregierung aber plant lediglich mit 350000 neuen Wohnungen pro Jahr, hier klafft eine erhebliche Lücke am Markt. Folge: Die Preise steigen, die Wohnqualität droht zu sinken. Vor allem Großstädte wie Berlin sind betroffen. Der IW-Immobilienfachmann Michael Voigtländer wies bei der Vorstellung der neuesten Zahlen darauf hin, dass die Zuwanderer bevorzugt nicht in ländliche Gegenden drängen, wo es noch einigen Leerraum gibt, sondern in die Metropolen.

Für Berlin heißt das, dass die massive Zuwanderung den Druck auf die ohnehin sehr gespannte Lage am Wohnungsmarkt noch verstärkt. Das Pestel-Institut veröffentlichte bereits im Okto­ber eine Studie mit alarmierenden Zahlen. Sie zeigt, dass Berlin allein 20000 zusätzliche Wohnungen nur für die Zuwanderer dieses Jahres benötigt. An der Spree müssten demnach sieben Mal so viele neue Wohnungen entstehen, wie derzeit tatsächlich am freien Wohnungsmarkt neu hinzukommen. Konkret steige der Bedarf auf 50000, doch es seien nur 7000 neu am Markt. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und Bauverbände gaben die Studie in Auftrag. Ihr Fazit lautet: Sozialwohnungen werden besonders knapp.

Was Landes- wie Bundespolitiker beteuern verhindern zu wollen, zeichnet sich in Berlin deutlich ab. Geringverdiener, Hartz-IV-Bezieher und selbst Normalverdiener, die auf dem Wohnungsmarkt zunehmend chancenlos sind, werden gegen die Zuwanderer ausgespielt. Knapper Wohnraum wird mit Asylanten belegt, für deren Unterbringung die Behörden zunehmend höhere Kostenübernahmen akzeptieren. Die Einquartierten haben wenig davon, Umquartierungen und unpassende Unterkünfte gehören für sie zum Alltag. Doch Vermieter selbst minderwertiger Objekte verdienen sich eine goldene Nase.

Dass die Raumprobleme vor keinem Quartier halt machen, ist vielen Bürgern noch nicht bewusst. So hat Berlin bereits Immobilien beschlagnahmt, bis Ende Oktober allein sieben Gewerbebauten. Auch Wohngegenden geraten zunehmend unter Druck. In Riehmers Hofgarten, einer prachtvollen Gründerzeit-Wohnanlage in Berlin-Kreuzberg, will der zuständige Bezirk Zuwanderer gegen den Willen der Besitzer einquartieren.

Der Zustrom beschleunigt allgemein die Verdichtung der Stadt – bisherige Pluspunkte Berlins wie das viele Grün und lockere Bebauung bis ins Zentrum drohen verloren zu gehen. Die vom Senat angeregte „Stadtdebatte“ zielt auf das Zubauen freier Räume ab, der Streit um den Mauerpark zeigt den Trend. Die Zuwanderung steigert den Drang zur Verdichtung zum Zwang, in allen Bezirken schnell auf Frei- und Grünflächen Wohnraum hochzuziehen.

Die Berliner zieht es angesichts dessen vermehrt ins Umland. Der Vorstandschef der Investitionsbank Berlin (IBB), Ulrich Kissing, wies schon 2014 auf den Abwanderungstrend unter eingesessenen Berlinern hin. Bei der Vorstellung des Wohnungsmarktberichts 2013 stellte sich heraus, dass die angebotenen Mieten um zehn Prozent gegenüber dem Niveau von 2012 angestiegen waren. Berlins Speckgürtel legt entsprechend zu, am meisten die Region südwestlich der Hauptstadt. Jüngste Berechnungen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg gehen davon aus, dass bis 2030 im Berliner Umland rund 973800 Menschen leben – 36500 mehr als jetzt. Vor allem Leistungsträger und Familien gehen der Stadt so verloren, mithin wertvolle Steuerzahler und Träger einer stabilen Stadtgesellschaft. Und die Zahlen stammen alle noch aus der Zeit vor der großen Asylflut. Der damals schon zu beobachtende Trend dürfte unter den neuen Verhältnissen noch einmal deutlich an Geschwindigkeit und Stärke zulegen.

Wer dem rasanten Mietanstieg nicht standhalten kann, muss erst recht fortziehen – gerade bereits integrierte Ausländer. Entsprechend stimmen Medien die Berliner auf Londoner oder Pariser Verhältnisse ein, wo alles „urbaner“, sprich dichter bebaut ist. Die Folgen für die Stadt: Es entstehen neue „Mietskasernen“ oder Wohnsilos noch unter dem Niveau der 70er Jahre, die Schulqualität sinkt weiter, weil der Anteil deutscher Kinder und integrierter Ausländer noch mehr zurückgeht, die Ghettobildung verschärft sich, und es entstehen weitere isolierte Ausländerkieze, in denen sich abgehängte Parallelgesellschaften ausbreiten.

Sverre Gutschmidt paz2015-53
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Kategorien:Invasoren

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