Alles, was Merkel 250x265xmerkel_grizzly.jpg.pagespeed.ic.a_xryze7LPverspricht, hat sich längst als unrealisierbar erwiesen. Dennoch bleibt sie starr bei ihrem Kurs.

Sollten die Umfragewerte der Union unter 30 Prozent fallen, gingen für Angela Merkel die Lichter aus, munkelten CDU-Chargen der mittleren Ebene schon im Herbst. Laut der jüngsten Umfrage von INSA/YouGov sind die Christdemokraten in einer Woche von 35 auf 32,5 Prozent abgestürzt. Die Schreckschwelle von 30 kommt rasant näher.

Die Unruhe in der Union wächst ebenso schnell. Der Versuch der CDU-Vize-Chefin Julia Klöckner, die parteiinternen Kritiker von Merkels Asylpolitik zum Schweigen zu bringen („Klappe halten“), ist gescheitert. Mit Alexander Dobrindt (CSU) ging der erste Bundesminister auf Konfrontationskurs zur Kanzlerin, und Wolfgang Schäuble ergeht sich in absichtlich provokanten Vorschlägen: den einer Benzinsteuer für „Flüchtlinge“ oder des Einsatzes der Bundeswehr im Innern.

Schäuble weiß, dass beides unrealistisch ist. Die Bundeswehr ist hoffungslos überlastet, eine weitere Benzinsteuer wäre im Autofahrerland Deutschland politischer Selbstmord. Man frage die Grünen, die sich damit schon einmal eine Wahl vermasselt haben.

Schäubles Absicht ist es, deutlich zu machen, in welche Notlage das Land schlittert wegen Merkels Unbelehrbarkeit. Doch die Kanzlerin hält verbissen an ihrem Kurs in den Abgrund fest. Dies ist umso verwunderlicher, als dass sie selbst Zeugnis davon ablegt, wie hilflos sie sich verheddert hat in ihrem Gewirr aus hohlem Pathos und bodenlosen Versprechungen: „Ich habe einen Plan“ – den hat sie nämlich nicht. Wenn doch, kann es nur ein teuflischer sein.

Die „europäische Lösung“ ist längst gescheitert. Der Versuch, mit Hilfe von Gestalten wie Erdogan zu einer Entlastung Deutschlands zu kom­- men, ist unübersehbar lächerlich. Und die „Beseitigung der Fluchtursachen“ in absehbarer Zeit herbeiführen zu wollen, ist größenwahnsinnig.

Merkel sitzt fest. Ihr – eben noch undenkbarer – Sturz rückt in den Bereich des Möglichen. Was wird sie Deutschland hinterlassen? Merkels Kanzlerschaft war gekennzeichnet von drei großen Entscheidungen: der Rettung des gesamten Euro-Systems um jeden Preis, dem abrupten Atomausstieg nach Fukushima und der Öffnung der Grenzen für Millionen Asylbewerber.

In allen drei Fällen hat Angela Merkel einen Kurs gewählt, der Deutschland auf Jahrzehnte belasten wird. Die „Euro-Rettung“ hat den Deutschen gigantische Garantie-Verpflichtungen aufgebürdet, welche die finanzielle Solidität des Landes untergraben. Der abrupte Atomausstieg macht Energie in unserem Industrieland unsicher und teuer. Und nun strömen Menschenmassen herein, deren Integration kaum zu meistern ist.

Die Rückschau künftiger Historiker könnte lauten:

Zehn Jahre Merkel markierten den Beginn des selbst verschuldeten Abstiegs einer einst beneideten Nation.    

Hans Heckel paz2016-03

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Eric der Wikinger
21/01/2016 14:05

Merkel ist von den Linken aufgefordert worden die Vertrauensfrage zu stellen ! Hat sie den Arsch in der Hose das zu tun oder sitzt sie es wieder aus so wie sie sie es bis jetzt immer getan hat ?

Eric der Wikinger
21/01/2016 14:03

Hat dies auf Grüsst mir die Sonne… rebloggt.

robertknoche
21/01/2016 13:59

Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
Merkels Starsinn ist eine Folge ihres Schwachsinns!

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