Versteckte Kamera zeichnet unfassbare Aussagen eines Imams auf

Er predigte bereits in der Berliner Al-Nur-Moschee: der dänische Hassprediger Abu Bilal Ismail. Eine Dokumentation mit versteckten Kameras zeigt nun, welche unfassbaren Aussagen er über Frauen, Kindererziehung und die Todesstrafe in Dänemark verbreitet.

Imam Abu Bilal Ismail ist auch in Deutschland kein Unbekannter. Der dänische Hassprediger verbreitete bereits in derBerlinerAl-Nur-Moschee seine Botschaften. 2014 kam es zu einem Skandal, weil eine Übersetzung einer arabischsprachigen Predigt Abu Bilal Ismails in der Al-Nur-Moschee veröffentlicht wurde, in der er Allah um die Vernichtung der Juden bat. Wegen Volksverhetzung wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt.

„Moscheen hinter dem Schleier“

Nun hat der dänische Fernsehsender TV 2 eine vierteilige Dokumentation über den Prediger gedreht. Ihr Name: „Moscheen hinter dem Schleier“. Im ersten Teil nahm der Sender mit versteckten Kameras an mehreren Veranstaltungen in der Grimhoj-Moschee in Aarhus teil. Aarhus ist die zweitgrößte Stadt Dänemarks und liegt im Osten des Landes.

Folgende Aussagen Abu Bilal Ismails wurden dabei aufgezeichnet, wie das englischsprachige dänische Internetportal„The Local“berichtet:

  • „Wenn eine verheiratete oder geschiedene Frau Unzucht treibt, und sie keine Jungfrau ist, dann sollte sie zu Tode gesteinigt werden.“

  • „Wenn jemand einenMuslimtötet, sollte er selbst getötet werden.“

  • Auch wer seine Religion verlässt, sollte getötet werden, so der Imam.

  • „Wenn jemand seine Ehe entehrt – egal ob Mann oder Frau – (…) sollte er gesteinigt werden. Wenn die Frau eine Jungfrau ist, ist die Bestrafung Auspeitschen.“

Die Dokumentation zeigt den Imam an einem Schreibtisch vor einer Schultafel. Vor ihm sitzen verschleierte Frauen, einige von ihnen mit Kleinkindern. Im zweiten Teil der Reihe soll es um islamische Kindeserziehung gehen. Die Frauen sollen lernen, ihre Kinder zu schlagen – zum Beispiel wenn sie nicht beten wollen. „Angst vor Allah“ sei gut für die Kinder.

Die Moschee hatte ihre volle Unterstützung für den IS bekundet

Die Grimhoj-Moschee in Aarhus hatte im September 2014 ihre volle Unterstützung für die Terrorgruppe Islamischer Staat bekundet. In einem Interview sagte ein Moschee-Sprecher damals: „Ein islamischer Staat ist, was Muslime immer wollten, und deswegen müssen wir den IS unterstützen.“

In der Vergangenheit gab es bereits mehrere erfolglose Anläufe, die Moschee zu schließen. Nach der Ausstrahlung der Dokumentation werden die Rufe wieder lauter. „The Local“ zitiert den dänischen Integrationsminister Inger Stojberg: „Es ist unerhört, dass es in Dänemark Menschen gibt, die so etwas predigen. Es gehört ganz klar nicht hierher. Er (Anm. d. Red.: Abu Bilal Ismail) gehört auch nicht hierher.“

Der Vorsitzende der Moschee, Oussama El-Saadi, sagte zu den Vorwürfen laut „The Local“: „Wenn ein Spion von TV2 unseren Imam nach der Scharia fragt“, müsse der Imam antworten. „Wir können nicht betrügen und inkorrekte Dinge über unsere Religion sagen.“

http://www.focus.de/panorama/welt/daenischer-hassprediger-versteckte-kamera-entlarvt-diese-aussagen-verbreitet-ein-imam-in-seiner-moschee_id_5337321.html

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