Drogen, Volksverachtung, Machtmissbrauch – wie die politische »Elite« das Land ruiniert

Die liederliche Klasse

ferkel

 

Wie stehen unsere Politiker zu ihrem Volk? Immer stärker wächst der bestürzende Eindruck, von einer Klasse regiert zu werden, der das Wohlergehen ihrer Landsleute herzlich egal ist – eine Bestandsaufnahme.

Möglicherweise lässt sich das Volk mit einer Prise Crystal Meth leichter ertragen. Die synthetische Droge aus Metamphetamin soll euphorisierend wirken. Volker Beck wird einen kräftigen Schuss kristallinen Frohsinns sicherlich bitter nötig gehabt haben, als ihn die Polizei beim Besuch seines Dealers am 1. März gegen 23 Uhr hochnahm.

Schließlich gibt es kaum eine deutsche Untugend, einen deutschen Frevel, deren Bekämpfung sich der grüne Bundestagsabgeordnete nicht seit Jahren intensiv widmet. In zahllosen Arbeitsgruppen, Stiftungen und Aktionen bekämpft er, was die dumpf-dumme Seele seiner Landsleute so umtreibt: „NS-Verbrechen“,  Schwulenhass, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit.

Es gehört wenig Spekulation dazu, sich sein innerliches Grinsen vorzustellen, als er vom übermütigen Vorstoß der Nachwuchs-Parteifreunde von der „Grünen Jugend“ am Tag der Deutschen Einheit hörte. In Anspielung auf das Ende der „DDR“ empfahlen sie, dass sich Deutschland nun auch in toto auflösen solle.

Angesichts von Millionen Zuwanderern haben viele Menschen im Land das bestürzende Gefühl, dass genau dieses tatsächlich passiert. Gleichzeitig stellt sich der Eindruck ein, von einer Politikerkaste regiert zu werden, der eben dies herzlich egal ist.

Schlimmer noch: Die sogar Freude dabei empfindet. Die Volksverdrossenheit scheint sich letzt­endlich durch alle etablierten Parteien zu ziehen. Unvergessen ist jene Szene auf der CDU-Party zur Bundestagswahl von 2013, als Angela Merkel von Hermann Gröhe, damals Generalsekretär der Partei, eine Deutschlandfahne in die Hand gedrückt bekommt.

Die Kanzlerin, sonst in der Öffentlichkeit mit eher sparsamer Mimik unterwegs, zeigte eine Miene tiefsten Abscheus. So schauen Menschen, die gerade entdecken, dass ihnen etwas ziemlich schmutziges und übel riechendes zwischen den Fingern klebt. Mit dem Spruch „Ich will Deutschland dienen“ ist Merkel 2005 als Kanzlerkandidatin angetreten. Angesichts dieser Szene wirkt der Satz so ehrlich wie ein gefälschter 100-Euroschein.

Wer das Volk nicht achtet, wird ihm auch nur nachlässig dienen. Muss eine Ministerin ihre Zeit im Amt wirklich zum Kinderkriegen nutzen?

Das Glück der Mutterschaft sei jeder Frau gegönnt, aber selbst der ansonsten bis zur Selbstaufgabe politisch korrekte „Spiegel“ berichtet über massive Probleme im Familienministerium, seit Amtsvorsteherin Manuela Schwesig schwangerschaftsbedingt Kind und Kegel vorzieht statt Kugelschreiber und Konferenzen. Ministerkollege Heiko Maas (50), Vater zweier Kinder aus einer gescheiterten Ehe, gefällt sich darin, der „Bild“ seine prominente Freundin, die Schauspielerin Natalia Wörner, vorzuführen.

In Erinnerung geblieben sind auch die Auslassungen von Finanzmanager Jörg Asmussen. Als er 2014 von der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main als beamteter Staatsekretär ins Ministerium für Arbeit und Soziales zu Andrea Nahles wechselte, tat er dies mit der Begründung, dann mehr Zeit für seine Kinder zu haben. Auch dies mag ein verständliches Anliegen sein – allerdings nicht für einen Spitzenbeamten in verantwortungsvoller Position mit einer monatlichen Besoldung von 12360 Euro.

Andere wiederum wandern mitsamt ihrem Insiderwissen aus hohen politischen Ämtern in die Privatwirtschaft ab. Lukrative Vorteile winken den flinken Jobwechslern, während alle Nachteile beim Staatsvolk verbleiben. So entsteht das Bild einer liederlichen Klasse, der Wertvorstellungen wie Pflicht und Verantwortung ähnlich fremd sind wie das Volk, das sie regieren sollen.

Sicher, wer derlei vorbringt, verbreitet schnell Lehrerzimmer-Mief und kernseifiges Gouvernanten-Aroma. Aber in diesem Fall geht es um höchste Ämter und die Verantwortung für das Schicksal eines ganzen Landes. Der ARD-Journalist Sven Ingolf Kuntze vergleicht in seinem vielbeachteten Buch „Die schamlose Generation“ die jetzigen Verantwortungsträger – allesamt im nahezu unbegrenzten Wohlstand des Nachkriegsdeutschlands aufgewachsen – mit jenem Francesco Schettino, der die „Costa Concordia“ versenkte.

Um eine junge Dame zu beeindrucken, steuerte der unglückselige Kapitän das Kreuzfahrtschiff viel zu nah an der Küste entlang und setzte es schließlich auf Grund. Als ihm das nachfolgende Chaos an Bord zu viel wurde, ging er an Land und beobachtete das Geschehen aus sicherer Distanz. 32 Menschen verloren ihr Leben. Daraufhin zur Rede gestellt, wies er in ehrlicher Empörung jede Verantwortung für das Desaster von sich.

Das klingt erschreckend nach dem typischen Politiker-Verhalten in Krisensituationen.

Frank Horns paz2016-11

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