Kein Raum für Illusionen…von Florian Stumfall

Gegenwind
Florian Stumfall PAZ
von Florian Stumfall

Das umfassende, alle Sorgen lindernde, die Lösung verheißende Schlagwort im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Völkerwanderung heißt Integration. Es lässt an friedliche Verhältnisse denken, an gelungene Eingliederung und guten Willen aller Beteiligten sowie an die Beseitigung aller Ungleichheit, kurz – es ist ein Begriff, ohne den das politische Wunschdenken nicht mehr auskommt. Daher meiden auch alle, die gerne an Illusionen festhalten, die Möglichkeit, sich dort nach Grenzen und Möglichkeiten der Integration zu erkundigen, wo man schon lange damit Erfahrungen gesammelt hat: in den USA.

Trotz der Vielzahl der Völker, die in Nordamerika eine neue Heimat gefunden haben, bilden die Afrikaner das herausragende Beispiel, wenn man sich mit der Integration befasst. In den Jahren zwischen 1690 und 1808, als in Großbritannien der Sklavenhandel verboten wurde, kamen etwa 500000 afrikanische Sklaven in die USA. Im Wesentlichen von ihnen stammen die fast 40 Millionen Schwarzen ab, die heute in den USA leben.

Ihre Integration in die weiße Mehrheitsgesellschaft konnte natürlich nicht während der Jahrhunderte der Sklaverei erfolgen. Immerhin erwarben sie sich drei Voraussetzungen, welche den heutigen Zuwanderern nach Europa fehlen: die Kenntnis der Staatssprache, die des kulturellen Milieus und die Zugehörigkeit zu einer christlichen Konfession, jedenfalls in den meisten Fällen.

Auch als 1865 die Sklaverei aufgehoben wurde, war von einer weiteren Integration keine Rede, denn die Freiheit für die Schwarzen bedeutete noch nicht, dass sie gleiche Rechte genossen hätten. Das wurde erst in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erreicht, und da erst waren die objektiven Voraussetzungen für eine Integration gegeben. Betrachtet man nun, wie sich das Zusammenwachsen von Schwarz und Weiß binnen eines halben Jahrhunderts in den USA entwickelt hat, so kommt man zu einem ernüchternden Ergebnis.

Die Bildung stellt einen wichtigen Rahmen für jede Integration dar. Schulabgänger ohne Abschluss gibt es bei den Schwarzen signifikant mehr als bei den Weißen. Abschlüsse an weiterführenden Schulen oder einer Universität sind ebenfalls bei Schwarzen seltener als bei Weißen oder auch dem Durchschnitt der Bevölkerung. 35 Prozent der Weißen haben einen College-Abschluss, aber nur 20 Prozent der Schwarzen.

Schlechte Voraussetzungen bei der Ausbildung führen zu schlechten Ergebnissen im Berufsleben. Bezog im Jahr 2012 ein Weißer im Durchschnitt wöchentlich 792 Dollar Einkommen, so waren das bei einem Schwarzen 621. Ein Vergleich mit dem Jahr 2005 zeigt, dass keine Entwicklung zum Besseren zu erkennen ist: die Zahlen waren damals 672 zu 520 Dollar. Nicht überraschen kann daher, dass 2010 ein weißer Haushalt ein Vermögen von 631530 Dollar aufwies, ein schwarzer dagegen nur von 98305. Im Jahr 2012 lebten an der Armutsgrenze zwölf Prozent der Weißen, aber 27 Prozent der Schwarzen.

Das zieht weitere, ganz unterschiedliche Folgen nach sich. Die Lebenserwartung eines weißen Neugeborenen ist um sechs Jahre höher als die des schwarzen. Die Arbeitslosigkeit unter den Schwarzen ab 16 Jahren ist doppelt so hoch wie unter Weißen. Von den Insassen amerikanischer Gefängnisse sind 37 Prozent schwarz, wobei ihre Bevölkerungsgruppe nur rund 14 Prozent der Einwohner der USA ausmacht. Unter den 330 Millionen Einwohnern der USA gibt es nicht mehr als 400000 Ehen zwischen Schwarz und Weiß.

Kriege, die die USA führten und führen, bieten sich immer wieder als ein geeigneter Schmelztiegel der Integration an. Doch auch hier ist das Ergebnis enttäuschend. Zwar sehen Schwarze oft das Militär als die einzige Möglichkeit des sozialen Aufstiegs, aber auch dort werden sie eher gebraucht als geachtet und besetzen tendenziell vorwiegend die niedrigen Ränge. Das zeigte sich vor allem im Vietnamkrieg Damals stellten Schwarze und andere ethnische Minderheiten neben Aussteigern und Desperados einen Großteil der Truppe.

Jüngster Ausdruck für das Scheitern der Integration von Schwarzen in den USA ist eine Serie von Übergriffen der Polizei. Der bekannte schwarze US-Journalist LZ Granderson sagt: „Ich bin es leid, jedes Mal Angst davor zu haben erschossen oder verhaftet zu werden, wenn ich an einem Polizisten vorbeigehe.“ Auf makabere Weise beleuchten zwei Gerichtsurteile aus jüngerer Zeit, wie auch staatliche Stellen ganz offiziell das Rassenproblem handhaben: In Kalifornien bekam eine weiße Schauspielerin eine Entschädigung von 55 Millionen Dollar zugesprochen, weil Aktbilder von ihr im Netz kursierten. Gleichzeitig wurde die Familie des Schwarzen Eric Garner in New York mit sechs Millionen abgefunden, weil ein weißer Polizist ihn auf offener Straße erwürgt hatte. Da ist bei der Integration etwas schief-gelaufen, zumal es zu den Ausnahmen gehört, wenn ein Totschlag durch die Polizei überhaupt vor Gericht kommt.

Wer zu Beginn der Präsidentschaft von Barack Obama gehofft hatte, die Schwarzen der USA würden nun ihre Heimstatt in der Gesellschaft finden, sieht sich gründlich getäuscht. Doch ist das keineswegs verwunderlich. Auch die Wirkung der schwarzen Bürgerrechtsbewegung von Martin Luther King bis zu Malcolm X hat sich darauf beschränkt, die rechtliche Gleichstellung der Schwarzen voranzubringen. Für deren gesellschaftliche Aufnahme in das weiß geprägte und weiß orientierte Milieu hat sie das Gegenteil bewirkt. So mag der Slogan „Black is beautiful“ Ausdruck eines neuen Selbstbewusstsein gewesen sein, aber eben das geht einher mit dem Willen zur Abgrenzung gegenüber den Weißen. Das schwarze Selbstbewusstsein lehnt es ab, sich einer anderen Lebensart anzugleichen, es besteht auf dem Unterschied. Daher konnte auch Obamas Präsidentschaft, in der ohnehin die Siege spärlich gesät sind, nur bewirken, dass das Rassenthema allgegenwärtig wurde. Jeder Kommentator, der die Erstmaligkeit der Wahl eines Farbigen zum Präsidenten rühmte, erschwerte es, das Ereignis als beiläufig zu empfinden. Und das müsste es sein, wenn es tatsächlich eine Integration gäbe.

Die Nutzanwendung der betrüblichen Wirklichkeit in den multikulturellen USA – denn hier war ja wegen der Übersichtlichkeit nur von zwei Gruppen die Rede – auf die Lage in Europa ist ebenso ernüchternd. Dieser Vergleich lässt endgültig und abschließend erkennen, dass zwecklose Durchhalteparolen wie Angela Merkels „wir schaffen das“ unangebracht und dem Ernst des Problems nicht angemessen sind.

Denn die Politik sieht sich in der EU wie in den USA allein schon mit den sozialpolitischen Aspekten einer Massenintegration überfordert. Ganz zu schweigen vom eigentlichen Vorgang einer gelungenen Eingliederung fremder Zuwanderer in einen bestehenden politischen, kulturellen und ethischen Biotop, der, wenn er erkennbar bleiben möchte, nur in bedingtem Ausmaß an seinen Grundfesten rütteln lassen kann.

Es kann daher nur schiefgehen, wenn die Politiker der Auffassung sind, genügend Schulen, Sprachkurse, Rentenbescheide und Sozialwohnungen würden das Problem lösen. Natürlich gehören diese Dinge zu den Voraussetzungen der Integration. Doch den entscheidenden Schritt müssen diejenigen tun, die zuwandern. Sie müssen bereit sein, sich einzugliedern und ein neues Bewusstsein zu entwickeln. Bei vielen Einzelnen gelingt das, aber nie bei der Größenordnung einer Heerschar, die einer Völkerwanderung gleichkommt.

paz2016-12

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Nachtrag:

„Unter den 330 Millionen Einwohnern der USA gibt es nicht mehr als 400000 Ehen zwischen Schwarz und Weiß.“

das steht oben im Text.

Warum erwähne ich das? Nun, laut einiger Theorien soll es in Europa zu einer Misch-Masch-Bevölkerung kommen…also der Austausch von Weißen in Braunes…mit dem deutlich geringerem IQ…

So hört man diese Drohung.

Wenn aber von 330 Millionen EW nur 400000 eine Mischehe führen und Braunies produzieren, sind das gerade mal 0,12%…

Diese Zahlen sind fakt.

Kaum anzunehmen das sich in Europa die weißen Frauen auf Braune und Schwarze aus fernen Ländern stürzen…zumal diese auch noch dem frauenfeindlichen

Islam angehören.

In den USA sind es zu 90% Christen…trotzdem nur 0,12%….

Was also ist der wahre Grund?

Eine vollkommene Entmachtung der weissen Bevölkerung…eine deutliche Senkung von geistigem Inhalt, da die Fremden, egal wie lange sie irgendwann einmal in Europa leben sollten, sie werden niemals die gleichen Fähigkeiten auch nur annähernd besitzen, wie das zumindest bis 1990 großartigste führende Volk und Nation in Europa…in allen Bereichen…ob Sport, Chemie, Physik oder jeder anderen Wissenschaft…den Deutschen.

Damit ist es dann vorbei.

Nicht wegen einer sexuellen Vermischung…nein, sondern weil mit der Zeit die Verhältnisse von der Mehrheit bestimmt werden.

Die Schwarzen und Braunen werden sich niemals integrieren…dafür gibt es massenhaft Beweise (von Einzelfällen abgesehen)…

wer sich nicht integriert (wichtiger wäre assimiliert), der wird seine Kultur aus seinem Herkunftsland einführen.

Die Europäer sind nicht mehr Herr im eigenen Haus….die Dummen werden an die Macht kommen…ganz demokratisch….

Die Weißen haben ihr eigenes Grab geschaufelt…

Was sagte bereits Aristoteles:

“Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft”
—– Sobre El Cielo – Aristoteles  
Aristoteles 

gibt es tatsächlich jemanden, der ernsthaft behauptet, dass das Merkel intelligenter ist als Aristoteles war?

Wiggerl

 

 

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