US-Experte George Friedman sagt Deutschlands Untergang voraus -aus diesen 3 Gründen 3

 

Nicht nur in Deutschland wächst die Kritik an Angela Merkels Flüchtlingspolitik – sondern auch im Ausland, wo man ihr Alleingänge und Naivität vorwirft. Jetzt hat der US-amerikanische Geopolitik-Experte George Friedman George Friedmanin einem Interview auf dem Portal „Business Insider“ mit Deutschland abgerechnet.

Friedmans Einschätzung ist deshalb so spannend, weil er seit Jahren mit erstaunlich präzisen Prognosen auffällt. So sah Friedman die Kraftprotz-Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin voraus und die innenpolitischen Schwierigkeiten der chinesischen Regierung. Und er geht davon aus, dass Deutschland in den nächsten Jahren in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird.

Die Flüchtlingspolitik Merkels könnte diesen Untergang jetzt noch beschleunigen, glaubt Friedman – zusammen mit zwei weiteren gravierenden Problemen des Landes:

1. Die Verunsicherung in Deutschland wächst

Schon die Anschläge von Paris, sagt Friedman, hätten Europa belastet. Und die Ereignisse der Silvesternacht in Köln hätten die Menschen tief verunsichert.

Umfragen belegen das. Und auch deutsche Experten wie der Passauer Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter sprechen inzwischen von einem „Politikversagen“. Nach den Übergriffen von Köln scheint die Angst sogar so groß zu sein, dass viele Deutsche aufrüsten: mit Pfefferspray und Gaspistolen.

2. Die Integration der Flüchtlinge sei unmöglich

Im Vergleich zu den USA tue sich Europa schwer mit der Integration von Einwanderern. In den USA gehöre die Einwanderung zum System, während in etwa Deutschland auf einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Geschichte fuße. So sagt er, habe Europa ein gewaltiges Problem mit der Integration von Ausländem.

Politiker in Deutschland verweisen darauf, dass die Integration der Flüchtlinge nicht nur eine sprachliche Herausforderung sei, sondern auch eine Frage der beruflichen und schulischen Ausbildung. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse AignerIlse Aigner (CSU) etwa schätzt, dass 90 Prozent der Flüchtlinge nicht die entsprechende Qualifikationen mitbringen, um sich in den Arbeitsmarkt einzufugen.

3. Deutschland verlasse sich zu sehr auf seine Exportgeschäfte

Deutschland ist so abhängig von seinen Exportgeschäften wie kaum ein anderes Land. Noch mehr ausweiten könne Deutschland diese Geschäfte kaum, sagte Friedman. Zumal Deutschland auf einen einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum setze, der immer mehr zerfalle.

Keiner der Punkte in Friedmans Abrechnung mit Deutschland ist absolut neu – doch wenn man die vielen Probleme zusammennimmt, ergibt sich tatsächlich ein düsteres Bild. Nicht nur von der anderen Seite des Atlantiks aus.

Deutschland sei ein „verletzliches und schwaches Land“, sagt Friedman.

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The Huffington Post | von Christine Waliczek

3 Kommentare


  1. „Und auch deutsche Experten wie der Passauer Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter sprechen inzwischen von einem “Politikversagen”.

    1. Es gibt kein „Versagen“ und es gibt keine „Unfähigkeit“ der (ANTI-)Deutschen Politiker ! ! !
    2. Sie erfüllen den Auftrag der Feinde des Deutschen Volkes, und dies mit Deutscher Gründlichkeit !!!
    3, Daran gibt’s nichts zu Deuteln !!!

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  2. „Deutschland sei ein “verletzliches und schwaches Land”,…“

    Also, ein Land, kann schonmal gar nichts anderes sein ausser ein Land. Aber das weiss ja nicht jeder…

    Ein Verwaltungskonstrukt „Deutschland“ ist von Leuten mit unterschiedlichsten Interessen, meistens dominanter Art, bestimmt. Jedes Konstrukt löst sich irgendwann in seine Bestandteile auf weil das nun mal so ist wie die Geschichte zeigt. Ein Verwaltungskonstrukt kann sich nur dann am Leben halten, wenn man so will, indem es Expandiert, also sich andere Künstliche Verwaltungskonstrukte entweder per Gewalt oder per friedlicher Einverleibung zuführt.

    Die einzige Möglichkeit, meiner Überzeugung nach, die Welt Buchstäblich vor dem auseinanderfliegen zu bewahren besteht darin Autarkie ohne Übergeordnete Hierarchische Strukturen (etwa offene oder verdeckte Religionsstaatsformen), als Staatsform Weltweit einzuführen. Ich sehe keine andere Chance ausser der den zwei Beinen auf dem der Mensch sich fortbewegt anders Rechnung zu tragen als eben die Autarkie. Autarkie ist Inhärent in jedem Menschen als einziges Ziel von der Natur Determiniert worden. Genetisch existiert kein anderer Sinn als der die Autarkie anzuerkennen. Die Kämpfe die sich Menschen untereinander zumuten, sind Beweis dafür genug.

    Die höchste Staatsform ist das Selbst.

    So gesehen hat Friedmann eine aus meiner Sicht eine begrenzte Vorstellung wie sich die Menschheit Entwickeln könnte.

    Was bedeutet „Kraftprotz Politik“ ? Ist das nicht nur eine Interpretation ? Ich denke ja.
    Wenn das Friedmanns Worte sind, dann wiederspricht er sich. Einerseits soll ein Staat wie Deutschland angeblich in der Versenkung verschwinden, andererseits soll ein anderer Staat wie Russland auf keinen Fall eine „Kraftprotz“ Politik entwickeln. Na was denn nun ?

    Wenn Deutschland seiner Autarken Bestrebungen nicht beraubt worden wäre, hätten wir jetzt keine Probleme.

    Das gleiche wird er vielleicht irgendwann zu Libyen sagen. Aber es ist eben leicht ein Land in den Abgrund zu schiessen weil es Autark werden will und es hinterher zu beschuldigen es benehme sich nicht richtig. Er könnte das gleiche auch zu einem Drogensüchtigen sagen, nachdem man ihn Abhängig gemacht hat. Erst Abhängig machen, dann ihn beschuldigen er wäre abhängig und ihn auch noch dafür bestrafen.

    Nein, ich vertraue schon allein dem Blick von diesem Friedmann keine Sekunde…
    Seine Worte Spiegeln nur seinen hinterhältigen Gesichtsausdruck wieder.

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