Ja, wir müssen beginnen, uns auch im Alltag zu wehren, sonst sind unsere Nachkommen verloren. 6

+++ Wie die Zweifel mich übermannten oder ob es wirklich lohnt, sich für die deutschen Bücklinge aufzuopfern? +++

Heute war Sonntag. Klassischer Familientag. Und da das Wetter geradezu einlud, sich draußen aufzuhalten, fuhren wir in den Gelsenkirchener Zoo.
Hier angekommen, traf uns die Realität wie eine Keule vor die Brust.

Asylanten zuhauf!! Wohin man auch blickte, die bunten Kopftücher schienen und leuchteten durch alle grünen Hecken, bewegten sich auf den Wegen und schoben einen frech beiseite, wenn ihre Trägerinnen sich entschieden, dass ausgerechnet da, wo jemand stand um Tiere zu betrachten, jetzt ihr eigener Nachwuchs stehen sollte.
Mein absoluter Tiefpunkt kam aber im Afrika-Bereich, als ich mit meiner großen Tochter anstand ,um einen Bootsfahrt mitmachen zu können. Während ich meine Tochter in den Schatten schickte, stand ich über eine viertel Stunde an der Schlange vor dem Bootanleger.

Vor mir standen 3 dieser kopfbetuchten Ingenieursfrauen mit ca. 10 Kindern an. Während des Vorrückens in der Schlange kamen von hinten noch einige von den Kopftuchträgerinnen dazu. Ohne sich auch nur einen Dreck um die Anstehenden zu kümmern, ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen, ohne auch nur einmal zu fragen, ob es ok wäre, wenn man einfach vorgeht, stellten sich diese Frauen mit ihrer Kinderschar, die mittlerweile auf ca. 25 bis 30 angewachsen war, zu ihren muslimischen Kampfgenossinnen dazu und bewegten sich mit einer Selbstverständlichkeit in der Schlange, dass meine Wut geradezu explodieren wollte.

Nun hatte ich also statt 3 Frauen aus der Kulturbereichererszene plötzlich 8 vor mir und die herzallerliebsten Kinderlein wuchsen von ca. 10 auf 30 an. Ruhig guckte ich mir das Spiel an, wohlwissend, dass diese gelebte Willkommenskultur durch mich nicht geteilt werden würde, und wartete auf den Zutritt zum Bootsteg.
Kurz bevor sich die Kette vor uns öffnete, kam wie ein aufgescheuchtes Huhn von hinten noch eine der herzlichen willkommenen Refugees nach vorne gestürmt, begrüßte alle anderen Anwesenden Schicksalsgenossinnen mit Küsschen links und Küsschen rechts und wollte sich gerade mit den anderen Refugees auf den Bootsanleger bewegen, als mir die Hutschnur riss.
Ich ging, nun mit meiner Tochter an der Hand, vor die Frauen zeigte auf die 3, die von Anfang an vor mir standen und sagte: „Die 3 bleiben, Ihr Anderen alle zurück! Wir stehen hier alle an und lassen uns den Kopf in der Sonne braten, Ihr stellt Euch auch hinten an!“

 Mein Gott, ging da ein arabischer Redeschwall auf mich hernieder.
Von den ungezählten deutschen Männern, die mit in der Schlange standen, alles gestanden Männer zwischen Anfang 20 und Ende 60, kam nicht ein einziges Wort. Plötzlich guckten alle in die Luft, zählten Steinchen auf dem Boden oder Grashalme neben dem Weg. KEINER von diesen Männern hat sich getraut, auch nur eine Sekunde lang das Maul aufzumachen und nur ein einziges Wort zu sagen. Wären diese Feiglinge genauso still gewesen, wenn ein Deutscher sich vorgedrängelt hätte? Ganz sicher nicht. Da hätte die deutsche Volksseele ganz schnell den Siedepunkt erreicht. Nicht aber so, wenn es sich um Asylanten handelt. Da ist die Angst davor, als Nazi zu gelten, größer, als der Gerechtigkeitssinn.

 Direkt vor mir, also zwischen den Flüchtlingen und mir, stand ein älteres Pärchen, beide um die Mitte bis Ende 50, mit einem kleinen Baby auf dem Arm. Wie ich vorher raushörte, war es ihre Enkelin. Beide guckten mich an, wie man einen Nestbeschmutzer anguckt. Ihnen war mein Protest unangenehm. Als ich sie beide ansprach, warum sie denn nichts sagen würden, kamen dumme Sprüche, von wegen, man wolle keinen Ärger und so.

Als ich antwortete, dass sie doch ihr Enkel auf den Armen hielten und durch ihr Schweigen den Refugees erst Recht das Gefühl geben würde, dass sie sich hier alles ungestraft erlauben können und sie es dadurch immer wilder treiben würden, zuckten sie nur mit den Schultern. Auch mein Argument, dass ihre Enkelin in 10 Jahren durch ihr Schweigen noch viel schlimmere Dinge zu ertragen hätte, die die Großeltern mit zu verantworten hätten, konnte sie nicht wachrütteln.

Fazit: Mein Tag war gelaufen. Nicht wegen der Asylanten. Nein. Das große Schweigen der Lämmer hat mich fertig gemacht.
Gestern war ich so mutlos, dass ich am Liebsten angefangen hätte zu heulen. Lohnt es sich wirklich, für eine Bevölkerung zu kämpfen, die sich jetzt schon, noch ohne jede Not, ihrem Schicksal ergibt? Lohnt es sich, sich selbst einzusetzen und aufzureiben, um einem Volk helfen zu wollen, dass noch nicht einmal bereit ist, selbst bei kleinsten Kleinigkeiten, den Arsch zusammenzukneifen und die Zähne auseinanderzumachen? Gestern geriet ich wieder einmal an meine Grenzen.

Holm Teichert

6 Kommentare

  1. Pingback: Ja, wir müssen beginnen, uns auch im Alltag zu wehren, sonst sind unsere Nachkommen verloren. « deutschelobby | Willibald66's Blog/Website-Marketing24/Verbraucherberatung

  2. Problem: die dumme Generation Smartphone interessiert das alles nicht! Die können ja nichtmal ihren Rentenbescheid lesen. Aber sie werden fürchterlich dafür zahlen müssen, Euros sind gemeint. Ich bin eigentlich KEIN Patriot.

    Gefällt mir

  3. Pingback: Ja, wir müssen beginnen, uns auch im Alltag zu wehren, sonst sind unsere Nachkommen verloren. | verolumia

  4. Danke für Deinen Bericht! Ich weiß gar nicht recht, was ich schreiben soll – zuviel gäbe es zu sagen – außer, dass ich Deine Gefühle voll und ganz nachvollziehen kann. Ein allzu „schönes“ Beispiel für das Aufeinanderprallen völlig unterschiedlicher Lebenswelten, wobei unsere Landsleute das Problem haben, unseren kulturell gewachsenen „way of life“ nicht als etwas Schützenswertes zu erkennen, also Höflichkeit und so. Wahrscheinlich werden viele auch dann nicht aufwachen, wenn es das ZDF mit arabischen Untertiteln gibt. Einerseits hoffe ich noch, dass sich genügend Gleichgesinnte finden, andererseits sehe ich schwarz. Zu viel Gehirnwäsche, die ich ich auch erst mit meinen fast 50 Jährchen auf dem Buckel als solche zu erkennen beginne.

    Gefällt mir

  5. Diese Überlegungen, ob es sich überhaupt lohnt, sich für dieses dekadent (gewordene) deutsche Volk einzusetzen, stelle ich schon seit langem an. Jeden Morgen, wenn ich meine ePost öffne, vergeht mir zunächst einmal der Appetiet nach Frühstück. Aber ich bin nun mal ein unverbesserlicher Patriot, der nicht begreifen will, dass die Bewohner dieses schönen Landes, das sich Deutschland nennt, durch die täglich auf sie einstürmende Gehirnwäsche bereits alles verloren haben, was dieses großartige Volk einmal ausmachte. Die autochthonen Deutschen ließen sich zu willfährigen Sklaven degradieren.
    Als ich vor wenigen Tagen las, dass die EU ein Gesetz schaffen will, wonach EU-Bürger gezwungen werden sollen, jeweils einen „Flüchtling“ in ihren privaten vier Wänden aufzunehmen und zu versorgen, war ich fassungslos. Aber diese Fassungslosigkeit steigerte sich noch durch die Feststellung eines italienischen EU-„Parlamentariers“, besonders in Deutschland stieße dieses Vorhaben auf vollstes Verständnis, weil die Deutschen ein überaus gutmütiges Volk seien. Wie blöde sogar sogenannte Systemkritiker sind, zeigt folgendes: Auf einem Blog wurde ich von anderen Kommentatoren als ewig gestriger Nazi bezeichnet, weil ich reklame für das frei herunterladbare Buch von Gerhard Menuhin, „Wahrheit sagen, Teufel jagen“ gemacht habe. Was mir allerdings egal ist, denn für mich ist das eine Ehrenbezeugung! Ich hab inzwischen mit dem zermürbenden Abgrenzungseiertanz aufgehört und genieße die Freiheit, mich nicht mehr von Weltpesthuren und Gehirngefickten Idioten (= systemkonformen Gutmenschen) zu völlig fruchtlosen Verteidigungsreden hinreißen zu lassen, wie ein pawlowscher Köter, der durch Klickertraining konditioniert wurde, auf Kommando zu sabbern. Es ist ein wahrhaft erhebendes Gefühl, wenn man diese Bürde abgeschüttelt hat und der Feind mit all seinen Nahzieh-, Rassismus-, Faschismus-, Antisemitismus- und Wasweißichwasnoch-ismus-Keulen keine Macht mehr über einen ausüben kann. Ich kann’s nur wärmstens weiterempfehlen!

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s