gerade in der heutigen Zeit: Fünf Gewürze und Kräuter, die natürlich bei Depressionen helfen

J. D. Heyes

http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/j-d-heyes/fuenf-gewuerze-und-kraeuter-die-natuerlich-bei-depressionen-helfen.html

In einer hektischen Welt, die von den großen Pharmakonzernen dominiert wird, sind Patienten wie Mediziner häufig versucht, Stress und psychische Probleme mit Medikamenten zu behandeln, die oft genug die Dinge nur noch verschlimmern.

 

Aber, und das ist die gute Nachricht, es gibt für diese gefährlichen, gemütsverändernden Wirkstoffe durchaus Alternativen – natürliche Alternativen:

Nahrungsmittel und Gewürze, die die Stimmung heben und sogar chronische Depressionen heilen können.

Laut MalayMail Online stimmen mehrere Studien sowie viele ernährungsspezifische Publikationen darin überein, dass bestimmte Nahrungsmittel tatsächlich die Stimmungslage verbessern können.

Omega-3-Fettsäuren etwa, die in fettem Fisch sowie Samen und Nüssen enthalten sind, befinden sich bekannte Stimmungsaufheller. Aber auch andere Nahrungsmittel können die Psyche positiv beeinflussen.

Bestimmte Kräuter und Gewürze können ebenfalls antidepressive Wirkung haben, indem sie mit ihren unterschiedlichen Aromen Geist und Körper einen gesunden Schub geben.

Hier folgt eine Beschreibung der fünf Top-Zutaten aus Ihrem Gewürzschrank, mit denen Sie Ihre Stimmung heben und sich aus den Fängen der Pharmaindustrie befreien können:

Safran: Schon der Duft von Safran sorgt dafür, dass man sich sofort besser fühlt. In der traditionellen östlichen Medizin gilt Safran als Gewürz der Glückseligkeit, und das zu Recht: 2015 bewies eine iranische Studie, dass Safran sogar dieselbe Wirkung wie ein verschreibungspflichtiges Antidepressivum haben kann.

Insbesondere soll Safran bei Problemen helfen, die direkt mit negativer Stimmung und Depressionen zu tun haben, aber auch bei ernährungsbedingten Verhaltensproblemen wie übermäßigem Naschen zwischen den Mahlzeiten. Safran wird gern in der indischen Küche verwendet, ist aber auch eine wichtige Zutat in der spanischen Paella, in italienischem Risotto und in der südfranzösischen Fischsuppe Bouillabaisse. Schwangere und Kinder unter 6 Jahren sollten Safran jedoch nicht zu sich nehmen.

Zimt: Der Zimt mit seinem geradezu berauschenden Aroma ist in seiner Eigenschaft, für gute Stimmung zu sorgen, einzigartig. Ob in Form von Zimtstangen oder Zimtpulver – er stimuliert das Gehirn. Laut Wissenschaftlern kann Zimt zudem Konzentration, Gedächtnis und Aufmerksamkeit verbessern. Und darüber hinaus kann er den Heißhunger auf ungesunden Zucker reduzieren. In Kombination mit Bananen ist Zimt zudem ein großartiges Schlafmittel – ganz ohne Pharmazie.

Hier ist ein tolles Rezept: Schneiden Sie von einer Biobanane nur die Enden ab und geben Sie die Banane samt Schale in kochendes Wasser. 10 Minuten köcheln lassen, dann durch ein Sieb in eine Tasse gießen und diesen Tee mit einer Prise Zimt würzen. Eine Stunde vor dem Zubettgehentrinken.

Kurkuma: Gelbwurz oder Kurkuma hellt mit ihrer gelben Farbe nicht nur jedes Gericht auf, sondern auch das Gemüt. Kurkuma ist als Antioxidans und Entzündungshemmer bekannt, stimuliert aber auch die Freisetzung von Serotonin, dem körpereigenen Stimmungsaufheller.

Eine 2013 in der Zeitschrift Phytotherapy Researchveröffentlichte Studie fand heraus, dass Kurkuma Depressionen wahrscheinlich sogar effektiver lindern kann als gängige pharmazeutische Antidepressiva.

Rosmarin: Er ist nicht nur eine köstliche Zutat vieler mediterraner Gerichte, sondern hat auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Wer etwa unter geistiger Ermüdung, Burn-out oder Depressionen leidet, kann mit Rosmarin für spürbare Besserung sorgen. Außerdem kann Rosmarin bei Schlaflosigkeit helfen und blank liegende Nerven beruhigen.

Auf Medical News Today heißt es: »Rosmarin wird zwar schon seit jeher für seine medizinischen Eigenschaften geschätzt, aber wir müssen noch viel über seine Wirkungsweise lernen.« Nun haben Wissenschaftler, die für Therapeutic Advances in Psychopharmacology, herausgegeben von SAGE Publications, schreiben, erstmals nachgewiesen, dass eine Komponente von Rosmarinöl im Blutspiegel mit verbesserter kognitiver Leistung korreliert.

Thymian: Thymian verleiht vielen Gerichten ein wunderbares Aroma. In der provenzalischen Küche gehört er zu den Grundzutaten und darf in herzhaften Tomatengerichten nicht fehlen.

Wie Rosmarin hilft Thymian hervorragend bei psychischem Stress, Schlaflosigkeit und depressiven Verstimmungen. Er enthält neben Lithium, einem Mineral mit antidepressiven Eigenschaften, auch die Aminosäure Tryptophan, aus der Serotonin gewonnen wird, das für guten Schlaf sorgt. Außerdem stimuliert Thymian den Geist und beruhigt die Nerven.

 

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