Polizei rät: Bei Sex-Attacken „einfach wegsehen“ … Antwort

Eine Frau wird im ICE von mehreren betrunkenen Männern bedrängt, doch die herbeigerufene Polizei möchte angeblich nichts dagegen unternehmen. Stattdessen hat sie einen ganz besonders geschmacklosen Rat an das Zugpersonal.

bahn
Die 29-jährige Jana H. reiste an einem Wochenende im Mai mit der Bahn durch Deutschland und wurde dabei laut eigener Aussage von alkoholisierten Fußballfans belästigt. Hilfe bei der Bahnpolizei suchte sie indes nach eigenen Aussagen vergeblich. Dafür gaben die Beamten dem Bahnpersonal einen „Tipp“, wie sie beim nächsten Mal mit so einem Vorgang umgehen sollen. SEXUELLE BELÄSTIGUNG: FUSSBALLFANS BEGRAPSCHEN FRAU IN ICE Die Frau sei beruflich mit dem ICE unterwegs gewesen, als eine Gruppe von 50 bis 70 – teilweise stark alkoholisierter – Fußballs das Abteil betreten hätte.

Um dem Lärm der gröhlenden Menge zu entfliehen, versucht sie sich ins Bordbistro durch zu schlagen, wo sie weitere betrunkene Männer vorfindet. Es fallen deftige Beschimpfungen wie „Schlampe“ und „Ich fick dich in den Arsch, Hure“. Mehrere Männer begrapschen die Frau. Schließlich erreicht sie die erste Klasse und vertraut sich dem Zugpersonal an.

POLIZEI RÄT, BEI SEXUELLEN ÜBERGRIFFEN WEGZUSCHAUEN

Der Zugführer verständigt zuerst die Bordpolizei. Diese sieht sich aufgrund der Überzahl der Fans genötigt, Verstärkung anzufordern. Am nächsten Bahnhof kommt es zu einer Polizeikontrolle, die Beamten nehmen die Personalien von Jana H. und ihre Aussage auf, entscheiden sich jedoch dafür, nicht einzugreifen.

Hinterher teilt ihr der Zugführer mit, dass der Einsatzleiter die Kontrolle abgebrochen habe, da es für die Beamten zu gefährlich gewesen sei. Zum Schluss soll er ihm noch geraten haben, beim nächsten sexuellen Übergriff einfach weg zu sehen.

POLIZEI WEHRT SICH GEGEN VORWÜRFE

Die zuständige Landespolizei weist die Vorwürfe indes zurück. Man habe den Einsatz nicht abgebrochen, weil es zu gefährlich gewesen sei, sondern weil „alle notwendigen polizeilichen Maßnahmen beendet worden“ waren, berichtet die „Zeit“. Zudem habe sich der Zugführer nie erkundigt, wie er sich im Falle eines sexuellen Übergriffs verhalten solle, daher sei die entsprechende Aussage „einfach weg zu sehen“, nicht gefallen.

Quelle: http://www.news.de

https://www.mzw-widerstand.com/polizei-raet-bei-sex-attacken-einfach-wegsehen/ .

 

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