Video deckt auf: Kopfabschneide-Plakat auf Wiener Türken-Demo

Bei einer Türken-Demo in Wien gab es ein Schild, auf dem zum Abschneiden von Köpfen aufgerufen wird. Foto: Screenshot FPÖ-Video

Bei einer Türken-Demo in Wien gab es ein Schild, auf dem zum Abschneiden von Köpfen aufgerufen wird.
Foto: Screenshot FPÖ-Video

Während vergangenes Wochenende ein Teil des türkischen Militärs versuchte, die Erdogan-Regierung zu stürzen, gab es in Wien Kundgebungen zahlreicher Erdogan-Anhänger. Binnen kürzester Zeit konnten tausende „bestens integrierte“ Türken mobilisiert werden, um für „ihren“ Erdogan auf die Straße zu gehen. An die Tatsache, dass mit den Massendemos Konflikte nach Österreich gezerrt werden, dachte am Wochenende noch keiner.

Gastgarten wurde verwüstet

Besonders interessant waren auch die Reaktionen der Mainstream-Medien. Diese bezeichneten den Verlauf der Demos großteils als „friedlich“, obwohl unter anderem der Gastgarten der Restaurantkette „Türkis“, die ein kurdisch-stämmiger Österreicher betreibt, demoliert wurde. Auch die Tatsache, dass die Demos polizeilich nicht genehmigt waren, wurde – wenn überhaupt – nur nebenbei erwähnt.

Ein Video der FPÖ zeigte nun einen weiteren Aspekt, warum die Demos alles andere als friedlich verlaufen sind. Die Filmaufnahmen führten nun auch dazu, dass der Verfassungsschutz die Pro-Erdogan Demos genauer unter die Lupe nimmt.

Auf dem Video ist nämlich ein Plakat mit dem Spruch „Bas Kaldiranin Basni Kesinext“ zu sehen. Auf Deutsch bedeutet dieser türkische Satz so viel wie: „Der, der den Kopf erhebt, dessen Kopf schneidet ab.“ In die Höhe gehalten wurde das Plakat von einer Frau bei der Demo am Samstagnachmittag auf der Mariahilfer Straße.

Warum die Polizei die unangemeldeten Demos am Wochenende nicht verboten hatte, ist bis heute unklar. Fraglich ist auch, warum man nicht bereit war, verbotene Plakate, Flaggen oder Symbole zu verbieten. „Grundsätzlich achtet die Polizei natürlich auf Schilder“, sagte Polizeisprecher Christoph Pölzl. Beim Wiener Türken-Aufmarsch war das anscheinend nicht der Fall.

„Türkische“ Verfassungsschützer als Übersetzer?

Vielleicht hat der Vorschlag der neue SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar, mehr Migranten in den öffentlichen Dienst aufzunehmen, doch etwas Positives an sich. So kann künftig der Verfassungsschützer mit türkischen Migrationshintergrund als Übersetzter dienen und seine Landsleute gleich auf frischer Tat ertappen, wenn diese wieder mit islamistischen oder anderen gewalttätigen Sprüchen aufkreuzen. Ob das tatsächlich die Intention von Muna Duzdar war, bleibt dahingestellt.

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