Messerangriff auf Arzt in NRW: „Er schrie Allahu Akbar und wollte mich enthaupten“ Antwort

Am Montag wurde in NRW ein Arzt in seiner Praxis von einem Mann und dessen zwei Söhnen angegriffen.

Sie drohten ihm mit einem sogenannten „Rambo-Messer“ mit Enthauptung.

Der Kölner Express berichtete den Vorfall, der unblutig ausging. Die Frau des Arztes jedoch erlitt einen Herzinfarkt.

Sie war verprügelt worden, als sie versuchte, ihren Mann zu beschützen.

Ein junger Mann (19) wurde Mitte Juli nach der Behandlung eines Wadenbeinbruchs aus dem Krankenhaus entlassen. Anschließend hatte er sich offenbar nicht weiter um die Verletzung gekümmert. Er bekam Schmerzen und suchte Dr. Tan zur Behandlung auf.

Ein aggressiver „Patient“

„Der Patient kam gegen zehn Uhr, er war in Begleitung seiner Freundin, die verschleiert war“, so der Arzt. „Er strahlte Aggression aus, die verstärkte sich, als ich ihn behandelte.“

Offenbar gab es Meinungsverschiedenheiten bei der Wahl der Behandlungsmethode, es brach ein unübersichtlicher Streit aus, bestätigte die Polizei auf Anfrage des „Kölner Express„.

„Ich habe ihm alles erklärt, auch Übungen gezeigt, die er machen soll“, erklärte Dr. Tan. „Aber er hörte mir gar nicht zu.“

Unter wüsten Beschimpfungen verließ der 19-Jährige die Praxis, um kurz darauf mit seinem Vater (45) und seinem jüngeren Bruder (15) zurückzukommen. Die Situation eskalierte.

„Die wollten uns abstechen.“(Dr. Tan, Chirurg)

„Es war grauenhaft, meine Frau wurde geschlagen und beleidigt. Meine Mitarbeiter haben sich eingeschlossen. Die wollten uns abstechen“, sagte Attila Tan, der Chirurg, rückblickend.

Palästinenser kam laut Express mit „Rambo-Messer“

„Ich operierte gerade, als meine Frau um Hilfe rief“, sagte Dr. Tan. Er rannte sofort nach vorne, um seiner am Empfang arbeitenden Ehefrau (54) zu Hilfe zu eilen. Der Vater des Verletzten war laut Express mit einem sogenannten „Rambo-Messer“ mit gezackter Klinge bewaffnet und kam auf ihn zu.

„Dabei brüllte er ‚Ich bin Palästinenser, ich habe so viele Juden abgestochen’“,

erinnert sich der Chirurg, immer noch geschockt. Auch eine Sprechstundenhilfe erinnert sich an die dramatische Situation:

„Der Vater trat die Praxistür mit den Worten ‚Wo ist der Hurensohn? Den bring’ ich um‘ auf. Wir sind dann nach vorne und haben gesehen, wie er so etwas wie eine Machete gezogen hatte“,

sagte die Mitarbeiterin. Sie sei dann mit zwei Kolleginnen und zwei Patientinnen in eine Behandlungskabine geflohen.

Sie flohen, als die Polizei kam

Währenddessen wollte Frau Tan draußen ihren Mann beschützen, wofür sie beschimpft und geschlagen wurde. Der Palästinenser (45) warf eine schwere Marmorbüste von der Empfangstheke nach ihr, welche sie knapp verfehlte. Die sich verbarrikadierenden Angestellten alarmierten die Polizei. „Währenddessen hörten wir von draußen Schreie und Sachen herumfliegen“, so die schildernde Mitarbeiterin.

„Dann wurde dreimal ‚Allahu Akbar‘ gerufen – in dem Moment dachte ich, es ist alles vorbei. Ich dachte, er hat Dr. Tan und seine Frau getötet.“  (Sprechstundenhilfe)

Zur gleichen Zeit spielten sich draußen dramatische Szenen ab: Die beiden Söhne packten den Arzt und hielten ihn fest.

„Ihr Vater schrie mich weiter an: ‚Entschuldige dich bei meinem Sohn, geh auf die Knie und küsse seine Hand‘“, so Tan zum „Express“. Dann versuchte der jüngere Sohn ihn von hinten herunterzudrücken.

„Er schrie Allahu Akbar“,

erzählt der Chirurg. „Dann wollte er mich enthaupten!“

Als endlich die Polizei zum Tatort kam, flüchtete der Palästinenser mit dem jüngeren Sohn. Der 19-Jährige und seine Freundin wurden festgenommen.

Frau Tan erlitt einen Herzinfarkt, kam ins Krankenhaus.

Dr. Tan erinnert sich: „Sie wollte mich beschützen. Wie er sie geschlagen hat, tut mir so weh …“

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