Dritter Weltkrieg August 2016 1

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Na – Sie Bürger? Alles fit? Fühlen Sie sich gut? Freuen Sie sich auf´s Endspiel? Ja – Fussball meine ich. Über das andere Endspiel möchte ich jetzt mit Ihnen reden. Den Dritten Weltkrieg. Interessiert Sie nicht, weil es Ihnen Angst macht? Interessiert Sie nicht, weil Sie wichtigeres vorhaben? Nun – damit habe ich gerechnet.

Wir befinden uns in einer äußerst gefährlichen Situation – nicht, weil ein übermächtiger Feind uns bedroht, sondern weil wir den Krieg gar nicht mehr kennen noch wahrnehmen, wenn er sich ausbreitet in der Gesellschaft.

Das war schon mal so: 1914, nach vierzig Jahren Frieden. Der Krieg der danach kam, reduzierte alle vorherigen Kriege zu Kindertheater. Nach vierzig Jahren Frieden hielt man Krieg für unmöglich, für eine Legende aus alten Tagen, er hatte die Wertigkeit von Fußball – wie ein Spiel, bei dem man aus völlig irrationalen Gründen todernst mitfiebert. Gesungen und gelacht haben die jungen Leute, als sie auf die Schlachtfelder an der Somme, vor Sedan und Verdun zogen, verzogenen Kindern gleich, die Cowboy und Indianer mit echten Waffen spielen wollten, angefeuert von Stammtischstrategen, die sich noch dran erinnern konnte, wie Opa die Franzosen 1871 vor sich hergejagt hatte.

Doch reden wir nicht über Fußball, reden wir über den Brexit. Ja, ich weiß: wir wollten über den Dritten Weltkrieg reden, der im August diesen Jahres beginnt, aber damit Sie verstehen, wo Sie stehen, müssen wir ein wenig ausholen. Brexit dürfte Ihnen doch geläufig sein, oder? Ein paar geltungssüchtige Profilneurotiker haben eine Bewegung zum Austritt Großbritanniens aus der EU ins Rollen gebracht. Gute Redner, professionelle Lügner, Männer mit besten Beziehungen zur Wirtschaft und Industrie.

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Kommen wir zum Dritten Weltkrieg.

1962 zum Beispiel. „Kuba-Krise“ dürfte Ihnen ein Begriff sein, denke ich? Damals geschah das Gleiche wie heute: eine Militärmacht stationierte Raketen unmittelbar an der Grenze ihrer „Mitbewerber“ um die Weltherrschaft – damals waren es russische Raketen, die auf Kuba stationiert wurden. Das war schon brisant genug – viel brisanter jedoch war der Vorfall, der nur am Rande erwähnt wurde. Eine kleine U-Boot-Flotte hatte Kurs auf Kuba genommen, US-Kriegsschiffe beschlossen, sie aus Spaß anzugreifen – mit Übungswasserbomben. Der russische U-Boot-Kapitän beschloss, sich dagegen zu wehren und wollte die versammelte US-Flotte mit einer Atombombe ausradieren (siehe Spiegel):

„Genau 13 Tage nach Heysers historischem Flug griff ein zweiter einfacher Offizier vor Kuba in die Weltgeschichte ein, diesmal ein Russe: Wassilij Archipow, Zweiter Kapitän auf dem sowjetischen U-Boot B-59. Er sperrte sich dagegen, einen atomar bestückten Torpedo auf einen US-Zerstörer abzufeuern, obwohl der Erste Kapitän und der Waffenoffizier bereits zugestimmt hatten. „Ein Kerl namens Archipow rettete die Welt“, vermutete vier Jahrzehnte später ein US-Historiker.“

Normale Menschen kommen nicht auf die Idee, sich für andere Leute in fremden Ländern totschießen zu lassen – aber jene, die in sicheren Bunkern sitzen und Krieg nur als Bewegung von Fähnchen auf Landkarten kennen, mögen das anders sehen. Die bombadieren auch ganz bewusst die Botschaften von Nuklearmächten: ihre Bunker liegen weit weg von den Zielen des atomaren Holocaust, sie können zehn Jahre (oder mehr) unterirdisch mit allem Luxus leben, während oben das Massensterben seinen Lauf nimmt.

Nun – versprochen war: Krieg im August 2016.

Das ist nur ein Datum, das sie wachrütteln soll. Der Krieg kann schon beginnen, während sie diese Zeilen lesen – eigentlich läuft er schon. Je mehr Waffensysteme aufeinander gerichtet sind, um so höher ist die Chance, dass … wie beim „Brexit“ … einfach mal was schiefgeht – womit niemand ernsthaft rechnet, was aber trotzdem schnell unangenehme Wirklichkeit werden kann. Unseren Politikern ist bewusst, dass sie Verträge verletzen, die Kriege verhindern sollten (siehe Zeit):

„Wie die beiden Medien berichteten, könnte die Nato-Mission dem bisherigen Planungsstand zufolge aus rotierenden Truppen in den baltischen Staaten, Polen und Rumänien bestehen. Das Rotationsprinzip ist wichtig, weil bestehende Vereinbarungen mit Russland es nicht zulassen, dass die Nato dauerhaft Truppen an der Ostgrenze stationiert. Russland dürfte das Vorhaben dennoch als Provokation werten.“

Bereiten Sie sich also auf eine neue Realität vor: Beginn der Kampfhandlungen Ende August 2016, wenn die Europäer aus dem Sommerurlaub zurück sind.

von Eifelphilosoph

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