"Bodenlose Sauerei"…Halbmond statt Gipfelkreuz erhitzt Gemüter Antwort

Halbmond statt Gipfelkreuz erhitzt Gemüter (Bild: twitter.com/leichtgedacht)

Erneut Aufregung um Gipfelkreuze: Nachdem ein Unbekannter im bayrischen Grenzgebiet mehrere der religiösen Symbole massiv beschädigt hatte, sich danach die Bergsteigerlegende Reinhold Messner auch noch mehr oder weniger für die Abschaffung der Kreuze aussprach, legte nun auch noch ein Schweizer Künstler nach: Er ließ einen fast drei Meter großen Halbmond auf dem Gipfel des Berges „Freiheit“ in den Appenzeller Alpen aufstellen.

Die Aktion des Schweizers Christian Meier Christian Meier, 38-jähriger Künstler.sorgt nicht nur in dessen Heimatland für erhitzte Gemüter. Den Halbmond, der nachts beleuchtet wird, habe er als Reaktion gegen „diese absurden Gipfelkreuze“ aufgestellt, sagte Meier dem Sender FM1 Today.

seit Jahrhunderten gibt es die Gipfelkreuze…sie sind auch eine Bezeichnung für die Besteigung des Berges. Völlig unabhängig wie der Einzelne zur Religion steht, so sind die Gipfelkreuze ein Symbol unserer Kultur, zudem steht es für Schutz und Frieden….und dann kommt so ein schräger Typ, der wohl zuviel Geld hat, daher und meint die Kreuze müssen weg…weil sie ihm nicht gefallen….Millionen wollen die Kreuze…das ist diesem Wichtigtuer völlig egal. Aber so ein Landschaftsverschandelnder Halbmond, der keinerlei Bezug zu unserer Heimat hat…das stört diesen schrägen Vogel nicht…..

Bei vielen Schweizern kommt Meier damit gar nicht gut an. „Das ist doch der Gipfel der Frechheit. Eine bodenlose Sauerei“, zitiert der Sender einen Wanderer. Der Chef der Kantonsregierung von Appenzell Innerrhoden, Roland Inauen, sagte: „Wir können solche Aktionen nicht tolerieren.“ Man habe den Künstler aufgefordert, die ohne Genehmigung aufgestellte Skulptur zu entfernen. Dazu Meier: „Ich wollte provozieren das habe ich geschafft.“

Gipfelkreuze in Bayern beschädigt

Eine ähnliche Diskussion um Gipfelkreuze gibt es derzeit in Bayern. Dort waren im Grenzgebiet zu Tirol mehrere Kreuze abgehackt worden.  Der Gipfelkreuz-Hasser wird als etwa 40-jähriger Mann mit kurzen hellen Haaren beschrieben, der einen unübersehbaren Bauchansatz hat. Die Polizei schließt einen religiös motivierten Hintergrund nicht aus.

Hack-Attacke am Scharfreiter (Bild: PI Bad Tölz)
Hack-Attacke am Scharfreiter

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