Nürnberger Meistersinger HANS SACHS: “Wider den blutdürstigen Türken” (1532)

Nürnberger Meistersinger HANS SACHS: “Wider den blutdürstigen Türken” (1532)

zitate wider den blutdurstigen türken

 

Das Gedicht des berühmten Nürnberger Meistersingers Hans Sachs aus dem Jahre 1532 wäre kaum eine Notiz wert, wenn das, worüber er sich darin beklagt, Geschichte wäre. Doch jedem Geschichtskundigen wird bei dessen Lektüre (die hier allein wegen der Sprachästhetik drigend empfohlen wird) sofort klar, dass die Gefahr durch die Türkenkriege eben nicht historisch ist, sondern sich bis in die Gegenwart wie ein roter Faden durch die Geschichte Europas zieht. Über 450 Jahre lang bedrohten die Turkvölker, die mit der Eroberung und Zerstörung von Byzanz dem glorreichen Ost-Rom den Todesstoß versetzten, das christliche Abendland durch die sogenannten “Türkenkriege”. Ihr Ziel war die Eroberung des “Goldenen Apfels”, eine islamische Metapher, mit der das jeweils nächste europäische Großziel beschrieben wurde. Der letzte Goldene Apfel sollte die Einnahme Roms und des Vatikan sein, mit der dann die Vernichtung des Christentums, wie der Koran befiehlt, abgeschlossen sein sollte. Der Islam hatte sich mit einer bis dahin nie bekannten Geschwindigkeit ausgedehnt, nicht friedlich, wie Islamapologeten uns dies weismachen wollen, sondern mit Feuer und Schwert und Millionen an Opfern unter den “Ungläubigen” dieser Welt. Neben den Arabern haben sich besonders die Türken als besonders brutal und effizient erwiesen. Zu Zeiten von Hans Sachs tobte der erste österreichische Türkenkrieg (Beginn 1526/27) und erreichte mit der ersten Wiener Türkenbelagerung 1529 und dem Türkenjahr 1532 seinen Höhepunkt. Da auch die folgenden Kriege vor allem 1541/42, 1550 und 1568 um die Herrschaft über Ungarn ausgetragen wurden, wird der Gesamtkomplex vom ersten Einmarsch der Osmanen in Ungarn 1521 bis zum Tod Süleyman I. 1566 häufig als ein zusammenhängender Konfliktbereich betrachtet. Er wird teilweise auch als “Ungarischer Bürgerkrieg” bezeichnet. Der Krieg zwischen 1566 und 1568 wird teilweise auch als zweiter österreichischer Türkenkrieg bezeichnet. Während die Türken im westen nach Europa drängten, bekämpfzen sie im Osten das persische Großreich. Der Osmanisch-Safawidische Krieg von 1532 bis 1555 war eine militärische Auseinandersetzung zwischen dem Osmanischen Reich unter Süleyman I. und dem persischen Safawiden-Reich unter Tahmasp I. und sollte den Untergang Persiens als Großmacht und Hüter des zoroastischen Glaubens einleiten. MM

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Seit 750 Jahren greifen Türken die Festung Europa an. Nie waren sie erfolgreicher als heute

In 450 Jahren türkischer Herrschaft über weite Teile Süd- und Südosteuropas führten die Türken insgesamt 170 Jahre Krieg gegen das christliche Euopa. Es hat sich bis heute nichts geändert. Der letzte Genozid der Türken an armenischen Christen liegt gerade mal 100 Jahre zurück und kostete 1,5 Mio Armeniern und 500.000 syrisch-orthodoxen Christen das Leben. Bis heute leugnet die Türkei diesen und andere Genozide und verfolgt jene, die darauf hinweisen. Unsere geschichtslosen Journalisten von links kümmert das alles nicht. Einmal, weil die wenigsten eine Ahnung davon haben, da ihr geschihtlicher Horizont kaum über ihre Lebensspanne reicht – wenn überhaupt. Zum anderen, weil sie die Türken (wie andere Immigranten) als Hebel zur Auslöschung des christlichen Abendlandes instrumentalisieren. Dieser Artikel widmet sich einem großen Deutschen, der mit dem vorliegenden Gedicht seine Stimme posthum an die heutigen Deutschen richtet. MM

 

HANS SACHS

Wider den blutdürstigen Türken!

In bruder Veiten ton.

(1532.)

1.

Her got in deinem reiche,
im allerhöchsten tron,
Schau an, wie grausamleiche
der Türk facht wider on,
Verfolgt die cristenheite
mit gfengnus, mort und brant
ietzund in dieser zeite
durch das ganz Ungerlant.

2.

Das lantvolk leidet note
bis an das Mehrerlant
Von der streifenden rotte,
die alda hat verbrant
Sibenzig dörfer mere
und alles volk darin
on alle gegenwere
ermört, gefüret hin.

3.

Und tut stets fürbas streifen
im ganzen lant herauf
Und ist noch weiter greifen,
und wo der gwaltig hauf
Eilents hernach wirt rücken,
als er auch vormals hat
beweist mit hintertücken,
zu Wiene vor der stat.

4.

Wo der im lant erobert
die haubtstet in der eil
Und das geschoß erkobert,
so hat er den vorteil,
Das er ganz teutsches lande
damit ellent verwüst,
mit mörden und mit brande,
das got erbarmen müst.

5.

O großmechtiger keiser,
Karel der fünft mit nam,
Ein gewaltiger reiser
von keiserlichem stam,
Erzeig keiserlich mechte
an dem türkischen her,
das die cristen durchechte,
durch keiserliche er.

6.

Erschwing das dein gefider,
du teurer adaler,
durch des reiches gelider;
nach küner heldes ger
Würf auf des reiches fanen,
samel ein here groß
mit auserwelten manen,
zu fuß und auch zu roß.

7.

Wach auf, du heiligs reiche,
und schau den jamer on,
Wie der Türk grausamleiche
verwüst die ungrisch kron!
Sei einig unzuteilet,
greif tapfer zu der wer,
e du werst übereilet
von dem türkischen her.

8.

O du löblicher bunde
in Schwaben, tu darzu,
Auf das der türkisch hunde
nicht weiter fressen tu.
Wan es ist hohe zeite,
das man im komme bei;
on recht und billigkeite
treibt er groß tirannei.

9.

Ir durchleuchtigen fürsten
ganz teutscher nation,
Lat euch nach eren dürsten,
bringt keiserlicher kron
Aus eurem fürstentume
ein reising zeug zu felt,
erlanget preis und rume
vor got und vor der welt.

10.

Ir lantherren und grafen,
secht, wie der Türk gewint;
Greift tapfer zu den wafen
mit eurem hofgesint,
Komt in das her geritten
zu keiserlicher macht,
das der Türk werd bestritten,
erlegt mit großer schlacht.

11.

O strenge ritterschafte
ganz teutscher nation,
Ueb ritterliche krafte
an ungerischer kron;
Beschütz witwen und weisen,
als dir dan zugehört,
der in des Türken reisen
on zal werden ermört.

12.

Wach auf, du teutscher adel,
in eren stet und fest,
An manheit hetst nie zadel,
tu in Ungarn das best;
Errett die zarten frauen
und auch die kleinen kint,
werden ermört zerhauen
vom argen Türken blint.

13.

Ir bischof und prelaten,
schickt auch den euren teil:
Getreit, volk und ducaten,
dem cristenvolk zu heil;
Hirten seit ir gesetzet
der cristenlichen hert,
die wirt ser hart geletzet
von des tirannen schwert.

14.

Ir reichstet all geleiche,
nu schickt euch in das felt
Mit dem römischen reiche,
mit gschoß, pulver und zelt;
Laßt euer macht erscheine
im keiserlichen her
mit fußvolk, und nit kleine
erwerbet preis und er.

15.

Ir cristlichen regenden
durch alle königreich
In geistlich, weltlich stenden,
was cristen sint geleich
Aus aller natione,
wie ir seiet genant,
dem keiser tut beistone
ein zug ins Ungerlant.

16.

Frisch auf, ihr reitersknaben,
manch wunder küner mon,
Lat eure rößlein traben
mit keiserlicher kron;
Tut euer glenen brechen
mit der türkischen rot,
tut an den hunden rechen
manch unschuldigen tot.

17.

Wolauf, ir haubtleut gute,
nemet vil landsknecht on,
Fürt sie mit freiem mute
zu der ungrischen kron
Und seit gut anschleg machen
bei nacht und auch bei tag,
fürsichtig in den sachen,
das man den Türken schlag.

18.

Ir büchsenmeister alle,
nun rüst euch, es ist zeit,
Ins Ungerlant mit schalle
zu sturme und zu streit!
Lat eure haubtstück hören
durch berg und tiefe tal,
den Türken zu verstören,
der sich regt abermal.

19.

Ir freien büchsenschützen,
nun machet euch herbei,
Lat euch an Türken nützen
mit pulver und mit blei;
Lat euer hantgschütz knellen
wol in des Türken her,
ob ir in möcht gefellen,
erlangen preis und er.

20.

O ir frommen landsknechte,
macht euch balt in das felt,
Des krieges habt ihr rechte
vor got und vor der welt;
Mit spieß und hellenbarten
greifet den Türken an
und tut sein tapfer warten,
als ir vor habt getan.

21.

Spant an, ir lieben bauren,
die herwegen allsant,
Lat euch kein mü nit dauern
zu füren die prabant
Mit harnisch, wer und spießen!
die wegen nützt man mer:
ein wagenburg zu schließen
um das keiserlich her.

22.

O keiserliches here,
halt cristlich maß und zil:
Nicht zutrink oder schwere
und hüt dich vor dem spil;
Kein frauen tu nicht schenden,
und nim niemant das sein,
laß dich kein geiz nicht blenden,
leb deines solds allein.

23.

Und laß got alles walten
dem cristenvolk zu schutz,
Und treulich zu erhalten
das reich und gmeinen nutz,
Und das teutsch vatterlande
zu retten in der not
all von des Türken hande,
und hoff allein zu got.

24.

Und wirstu also leben
in dem türkischen krieg,
So wirt got warlich geben
dir vetterlichen sieg,
Für dich gewaltig streiten
in diser großen quel,
als er oft tet vor zeiten
seinem volk Israel.

25.

Ir christen auserkoren,
ruft einmütig zu got,
Das er ablaß sein zoren,
helf uns aus aller not,
Verzeich uns sünt und schulde
die der plag ursach sen,
geb uns genad und hulde.
nun sprecht alle amen.

Hans Sachs, 1532
Aus der Sammlung Geistliche und weltliche Lieder

Islamisierung und Linkstrend stoppen – Grundrechte schützen – Demokratie stärken

http://michael-mannheimer.info/2014/09/19/hans-sachs-1532-wider-den-blutduerstigen-tuerken/

Michael Mannheimer Blog


 

INFOS ZU HANS SACHS

Hans Sachs (* 5. November 1494 in Nürnberg; † 19. Januar 1576 ebenda) war ein Nürnberger Schuhmacher, Spruchdichter, Meistersinger und Dramatiker.

Hans Sachs wurde am 5. November 1494 als Sohn des Schneidermeisters Jörg Sachs geboren. Nach dem Besuch einer Lateinschule absolvierte er von 1509 bis 1511 eine Schuhmacherlehre. Anschließend ging er wie damals üblich für fünf Jahre auf Gesellenwanderung.

Während dieser Zeit diente er vorübergehend am Hof Kaiser Maximilians I. in Innsbruck und soll sich dort zum Studium des Meistersangs entschlossen haben. Daraufhin begann er im selben Jahr Unterricht bei Meister Lienhard Nunnenbeck in München zu nehmen. 1516 ließ sich Sachs dann endgültig in Nürnberg nieder, wurde 1520 Schuhmachermeister, aktives Zunftmitglied der Meistersinger und zeitweise deren Vorsitzender (um 1555).

Am 1. September 1519 heiratete er Kunigunde Creutzer (* 1502). Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor, die er jedoch alle überlebte.Schon früh stellte sich Sachs auf die Seite der Reformation und verbreitete die Lehre Martin Luthers, zum Beispiel mit seinem Gedicht Die Wittenbergisch Nachtigall (1523), einer volkstümlichen Darstellung der Lehren Luthers, mit dem er ersten Ruhm erlangte. In der Folge produzierte Sachs mehr als 6000 Werke, viele davon in Knittelversen (Merkvers: „Der Hans Sachs, der war ein Schuh- / macher und Poet dazu“), und wurde zu einem der bekanntesten Dichter des 16. Jahrhunderts. Hans Sachs starb am 19. Januar 1576 und wurde auf dem Nürnberger Johannisfriedhof bestattet. ..

Seine Bekanntheit bei den Zeitgenossen verdankte er vor allem seiner Tätigkeit als Meistersinger. Auch war Sachs schon zu seinen Lebzeiten ein gelesener und vor allem auch ein gespielter Autor. Neben diesen Werken wurde Hans Sachs auch weithin als Anhänger und Verfechter der Reformationsbewegung bekannt. So verfasste er vor allem in den Jahren von 1523 bis 1526 Reformationsdialoge und zeitkritische Flugschriften oder auch das Reformationslied Wach auf, dessen Originaltext Wagner in den Meistersingern vertonte.Dieses Engagement blieb nicht ohne negative Folgen für ihn.

Durch die damalige Obrigkeit erhielt Sachs Schreibverbot und musste sich auf seine Tätigkeit als Schuhmacher beschränken. Doch fasste die Reformation schon bald Fuß in Nürnberg, das sich 1529 als protestantisch erklärte; die Beschränkung wurde aufgehoben und Hans Sachs daraufhin zum Volkshelden.Hans Sachs wird als talentiertester und berühmtester der Meistersinger erachtet und ist wohl der einzige mit anhaltender Berühmtheit.Im 17. Jahrhundert geriet Sachs weitgehend in Vergessenheit. Umso bemerkenswerter ist seine mehrfache Erwähnung durch Grimmelshausen im Roman Der abenteuerliche Simplicissimus.

Erst durch Goethe, Wieland, Lortzing (Oper Hans Sachs) und vor allem durch Richard Wagner, der Hans Sachs in seiner Oper Die Meistersinger von Nürnberg zu einer der Hauptfiguren machte, wurde er wiederentdeckt.Hans Sachs schrieb über 6000 Stücke unterschiedlicher Natur, davon mehr als 4000 Meistergesänge. Seine Produktivität ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil er in seinem Leben weiterhin als Schuhmacher arbeitete. Dies war nötig, weil Meistersinger, soweit bekannt ist, nicht für Geld schrieben oder sangen.

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2 Kommentare

  1. Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Und es gibt halt Dinge, die ändern sich nie! Siehe Reiches Rechte der Christenheit und der Kampf heute, vergleichbar mit dem Kampf gegen das russische Zarenreich, wegen der Größe eines der ersten bekämpft, mit Mitteln, die man den Deutschen aus der Tasche lockte und Könige beriet, dann des Deutschen Reiches mit seinen Ländern im Gefolge derer, die den Freiheitskampf der Deutschen demokratisch eingleitet hatten, und dann als letztes wieder zurück, um sich der Sklaven zu bedienen, die sich in der NWO und hier, der NGO BERD GmbH leben! Nur haben sie nicht mit der Intelligenz des Osten gerechnet, jeden tag ein Stück Sonne zuerst zu haben, deswegen die Chemtrails, dafür bekommen sie nun Gottes Strafe und erhalten die dieses Mal über 1000 Jahre Abfuhr, gesehen von letztlich der arabischen Seherin und in Nostradamos beschriebenen kommenden Krieg! Glück, Auf, meine Heimat!

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