„Ich bin dann mal weg“ – oder die Zeit nach Merkel Antwort

Meine Meinung

Von Ulrich Abramowski

Laut ertönt der Ruf durchs Land “Merkel muss weg”! Was aber, wenn sie tatsächlich weg ist? Machen wir uns nichts vor, was nach Merkel kommt, wird noch schlimmer, noch ekelhafter!

Spulen wir den Film Bundesrepublik Deutschland mal 12 Monate vor. Deutschland hat gewählt und das Ergebnis sieht so aus:

CDU/CSU: 22%

SPD: 25%

Grüne: 12%

PDS: 14%

FDP: 5%

AFD: 19%

Sonstige: 3%

Eine tragfähige Mehrheit lässt sich bei diesem Ergebnis nur ganz links außen zusammenbasteln, wobei bürgerliche Positionen, für die die SPD zwar in der Vergangenheit auch einmal gestanden hat, nur noch nominell eine Mehrheit in dieser Koalition hätten. In einer solchen Konstellation müsste sich die SPD eindeutig in ihrer politischen Ausrichtung den beiden Juniorpartnern unterordnen, die zusammen die Mehrheit haben. Die SPD verliert in der Rot-Rot-Grünen Koalition jedes eigene Profil. Damit wird diese Koalition zu einem Meilenstein eines ungeahnten Linksrucks werden, der letztlich , bedingt durch einen gigantischen Mitgliederschwund bei der SPD zu einer aus wirtschaftlichen Gründen erforderlichen Zwangsehe der drei Parteien zur SED 2.0 führen wird.

Damit wäre Deutschland im zweiten Anlauf dahin gekommen, wo Stalin sie gerne schon 1945 gehabt hätte. Erich hätte seine Freude daran gehabt!

In welchem Verhältnis eine sozialistisch ausgerichtete Bundesrepublik Deutschland zu ihren Bündnispartnern EU und Nato stehen wird, kann man nur befürchteten. Vielleicht ist ja Nordkorea bereit, in die Bresche zu springen, denn Kuba fällt aufgrund des kürzlich begonnen Schmusekurses mit den USA als möglicher Partner aus.

Was für eine Horrorvision!

Die Schwäche der CDU ist eine schiere Katastrophe für Deutschland, die von einer Parteibasis verursacht ist, die schon viel zu lange Merkel als Kanzlerin trägt.

Ob eine Korrektur noch möglich ist – ich bezweifele es. Selbst wenn die CDU jetzt sofort Positionen der AfD besetzt und künftige Kooperationen nicht mehr kategorisch ausschließt, wird das zu erwartende Wahlergebnis nicht für eine Regierungsbildung ausreichen.

Laut Merkel’s eigener Aussage haben wir Deutsche eh kein immer währendes Anrecht auf Demokratie, auch wenn das Grundgesetz etwas anderes bestimmt.

Wenn es am Wahlabend im nächsten Jahr anders bestimmt sein sollte, dann heißt es für mich:

“Ich bin dann mal weg!”

.

Journalistenwatch.com.

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