Eine Mutter schreibt dem Münchner Oberbürgermeister, warum sie mit ihrer Familie wegzieht…Deutsche Familien in München nicht mehr erwünscht. 1

Deutsche Familien in München nicht mehr erwünscht. Foto:  KAS/ACDP 10-025 : 426 / Wikimedia (CC-BY-SA 3.0 DE)

Deutsche Familien in München nicht mehr erwünscht.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und das Sozialreferat der Stadt haben Post bekommen. Frau Anna H. hat ihnen einen Brief geschrieben – einen Brief in dem sie darlegt, dass sie es satt hat, in München als Deutsche eine isolierte Minderheit zu sein.

Frau H. rechnet mit verfehlter Zuwanderungs- und Integrationspolitik ab

Anna H. (Name geändert) ist Hausfrau. Sie und ihr Mann haben vier Kinder, er geht einer gut bezahlten Arbeit nach. Eine deutsche Mittelstandsfamilie, die in den Sozial- und Steuertopf einzahlt, statt von der Allgemeinheit zu leben. In München wird es bald eine solche Familie weniger geben. Warum das so ist, hat Anna den dafür Verantwortlichen in einem ausführlichen Brief begründet, den sie auch focus onlinezur Kenntnis gebracht hat.

Soziale Kontakte im Viertel? Keine Chance!

Die Familie bewohnt bislang eine schmucke Doppelhaushälfte mit Garten im Münchner Stadtteil Milbertshofen / Am Hart. Anna versuchte von Beginn an in ihrer neuen Wohnumgebung soziale Kontakte zu knüpfen, doch was sie dabei erleben musste, dürfte ernüchternd gewesen sei. Bei einem Nachbarschaftstreffen, einem „Frauenfrühstück“,  musste sie feststellen, dass sie außer der sozialpädagogischen Leitung die Einzige war, die Deutsch sprach und kein Kopftuch trug. Die Salami und Schinken, welche sie, unwissend wer oder was sie bei diesem Frühstück erwarten sollte mitgebracht hatte, waren bei diesem Frühstück genauso deplaziert wie sie selbst. Seitens der Leitung wurde ihr mitgeteilt, dass sie, (als Deutsche in Deutschland!), es schwer haben würde, sich in die Gruppe zu integrieren. Noch aussichtsloser sei es in einer anderen Gruppe. Die bestehe ausschließlich aus Chinesinnen.

Nur noch orientalische Sitten und Gebräuche

Bei einem „Familienbrunch“ musste Frau H. erleben, dass Männer und Frauen nach orientalischer Sitte in getrennten Räumen saßen. „Das habe sich so ergeben“, wurde ihr lakonisch mitgeteilt. Weiters schreibt sie, dass einem ihrer Söhne untersagt wurde, zum Frühstück im Spiel- und Begegnungszentrum Schweinefleisch mitbringen. Gleiche Erlebnisse hatte sie als deutsche Minderheit in anderen gleichartigen Einrichtungen der Stadt. Auch die Zustände im nahegelegenen Park und Spielplatz seien unhaltbar, beklagt sich die Mutter.

Politik an normalen deutschen Familien nicht interessiert

Sie wolle, dass ihr Kind deutsch lernt, und dass es Werte vermittelt bekomme, hinter denen auch sie stehe, so Frau H. Und sie wolle nicht, dass ihre Kinder unter solch unfreundlichen Bedingungen groß werden. Zusammenfassend finde sie Zustände vor, die ihr das Gefühl gäben, hier eigentlich nicht erwünscht zu sein. Für jeden gebe es eine Institution, „eine Stelle, ein öffentliches Interesse.

Aber für ein „heterosexuelles verheiratetes Paar mit vier Kindern, weder arbeitslos noch Linkshänder, weder behindert noch islamisch“, für sie gebe es kein Interesse mehr. Man habe nur die Alternative, seine Kinder in Privatschulen und Privatkindergärten zu schicken oder in eine andere Gemeinde zu ziehen. Und so beendet Anna H. ihren Brief an den Stadtoberen mit einem:

Na dann – Servus!!!!!!!!!!!

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