CDU-Konferenz in Jena: "Treten Sie zurück" - Merkel unter Feuer aus den eigenen Reihen

Bei der CDU-Regionalkonferenz am Freitag in Jena stieß Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht nur auf Zustimmung. Mehrere Redner aus den eigenen Reihen forderten ihren Rücktritt.

Ihre Ankunft wurde erneut durch einen „Merkel muss weg“ Protest begleitet.

Es ist in erster Linie die Flüchlingspolitik und ihre Politik der offenen Grenzen, die Merkels Zustimmungswerte in den eigenen Reihen sowie in der Bevölkerung sinken ließen. Auch auf der vierten und letzten Regionalkonferenz vor dem CDU-Bundesparteitag gab es harrsche Kritik.

Die Bundeskanzlerin zeigte aber demonstrativ, dass sie an ihrer Linie festhält.

Sie verließ sogar die Bühne, um einigen Flüchtlingen die Hand zu schütteln, die ebenfalls Gäste der Konferenz waren und ihr danken wollten.

Mit Blick auf diesen Moment griff Axel Göring die Kanzlerin an und warf ihr Selbstherrlichkeit vor. Das Händeschütteln der Flüchtlinge nannte er eine befremdliche PR-Aktion. „Was Sie machen, ist Personenkult. Sie sind keine Königin. Wir haben ein Grundgesetz.“

Ein anderer Redner erklärte: „Und deswegen fordere ich Sie Frau Merkel auf, geben Sie der CDU eine Chance zur konservativen Regeneration und treten Sie zurück als, Kanzlerin und CDU-Chefin, verlassen sie unsere Partei.“

Ein CDU-Mitglied gab sogar seinen Austritt aus der CDU bekannt: „Aus diesen Gründen werde ich parallel  zu ihrer erneuten Nominierung zur Kanzlerkandidatin aus der CDU austreten. Ich wäre dann wegen Helmut Kohls Politik in die CDU eingetreten und wegen Ihrer Politik ausgetreten.“

 

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qwertzu11
06/12/2016 15:56

Hat dies auf Meinungsfreiheit rebloggt.

Manfred-Horst Zsolna
Manfred-Horst Zsolna
06/12/2016 00:38

Es geht der Krug nur so lange zu Brunnen, bis er bricht. Für diese Partei gibt es keinen Krug mehr, diese Zeit ist verspielt.

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