PAZ: Mord an Maria…die Freiburger und deren Verleugnungswahn…Freiburg…ein Beweis für blockierte Hirne bis hin zur Selbstaufgabe?

Was wir nach dem Mord an Maria nicht mal andenken dürfen, worum es nämlich wirklich geht, und wie man die richtigen Zahlen macht / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

wenn die Tonangeber der Republik im Chor vor „Generalverdacht“ warnen, weiß man schon, was die Stunde geschlagen hat: Ein als „Flüchtling“ titulierter Neu-Nach-bar hat ein abscheuliches Verbrechen begangen.

Seit ein Afghane unter dem dringenden Tatverdacht steht, die 19-jährige Maria L. im badischen Freiburg vergewaltigt und ermordet zu haben, schießt die Generalverdachts-Warnung wieder aus den Mündern unzähliger Politiker und Experten. Dabei will man natürlich nichts kleinreden oder gar unter den Teppich kehren, wie allenthalben mit der gleichen Routine verbreitet wird wie die Warnung vor Verallgemeinerungen.

Die Kanzlerin gibt den – für sie typischen – diffusen Ton vor: „Wenn es sich herausstellen sollte, dass es ein afghanischer Flüchtling war, dann ist das absolut zu verurteilen“, so Merkel in der ARD. Was ist „absolut zu verurteilen“? Dass sich etwas „herausstellen sollte“ über die Nationalität des mutmaßlichen Täters?

Die Parole lautet: Wir nehmen zwar formal zur Kenntnis, aus welchem Kulturkreis der mutmaßliche Täter stammt und wir wissen auch, auf welchem Wege und durch welche Politik er ins Land kam. Wir verbieten es aber uns und allen anderen bei Androhung von Ächtung oder gar Strafe, hier die allergeringsten Zusammenhänge mit der Tat auch nur anzudenken.

Die Bemühtheit, mit der jede politisch unerwünschte Sicht auf die Gräueltat ausgeräumt werden soll, gebiert ein absurdes Gewürge, das angesichts des entsetzlichen Mordes zum Wegrennen anregt. Jedoch sind wir als politisch interessierte Leute grundsätzlich nicht zum Davonlaufen
aufgelegt und sehen uns die Aussagen daher näher an, zuerst die der Experten.

So klärt uns Jörg Kinzig, immerhin Professor und Direktor des Tübinger Instituts für Kriminologie, auf: „Die meiste Gewaltkriminalität kommt aus den Reihen junger Männer. Junge geflüchtete Männer verhalten sich wie deutsche junge Männer auch“

Kommt Ihnen das bekannt vor? Genauso raunte es nach den Silvester-Exzessen durchs Land. Da verwiesen sie aufs Oktoberfest, wo auch gegrapscht und vergewaltigt werde – das lief, bis jemand die Tatsachen über die Münchener Millionensause vorlegte, die bewiesen: Die Gleichsetzung der sehr, sehr vereinzelten sexuellen Übergriffe beim Oktoberfest mit den Massen-Auswüchsen von

Köln oder Hamburg ist so weit hergeholt wie Schnee am Äquator.

Die Konstanzer Psychologin Maggie Schauer warnt indes vor einer „fatalen Dynamik“, wenn die „Angst der Bevölkerung“ vor vielen jungen Männern, „die ganz anders sozialisiert sind“, durch so einen „Einzelfall“ noch bestärkt würde.

An der Stelle weht endlich eine Brise Wahrheit durch den politisch-korrekten Mief. Es geht gar nicht um eine realistische Einschätzung der Tat, sondern um die „Dynamik“, die aus der Einschätzung erwachsen könnte, mit anderen Worten: um mögliche politische Folgen, die unbedingt zu vermeiden sind.

Um das hinzukriegen, wird die Sache solange hingezogen, bis sie passt Das beste Mittel, um die Wirklichkeit ein wenig schöner zu malen, als sie von den Bürgern erlebt wird, ist die Statistik. Der „Spiegel“ beruhigt uns, dass „die Annahme, junge Flüchtlinge seien gewaltbereiter, sich mit Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA] schlicht nicht belegen“ lässt. Na, da haben wir’s doch. Alles bloß eingebildet. Vor gut einem Jahr haben wir schon mal so eine ähnliche Nachricht beruhigt zur Kenntnis nehmen dürfen.

Damals teilte der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, mit, dass seinem Dienst keine Erkenntnisse vorlägen über mutmaßliche Terroristen, die sich als Flüchtlinge einschlichen. Kurz darauf geschah das Blutbad von Paris, unter den Tätern drei „Flüchtlinge“.

Mit „Zahlen“ und „Erkenntnissen“ ist es eben so eine Sache. Man muss schon zählen und erkennen wollen, um sie zu erlangen Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hat erst jüngst auf den Punkt gebracht, wie man sich seine Zahlen fabrizieren kann. Wenn er als Verantwortlicher wolle, dass die Zahl der Drogendelikte in seinem Zuständigkeitsbereich zurückgehe, dann versetze er die Kollegen aus dem Drogendezernat einfach in die Verkehrskontrolle.

Denn wenn die Drogentaten keiner mehr zählt lässt sich die Rauschgiftkriminalität „mit Zahlen schlicht nicht belegen“ und ein Bürger, der sich über das (angeblich!] sprunghaft gewachsene Rudel von Dealern in seiner Stadt beschwert, der erliegt bloß seinen „diffusen Ängsten“.

Wendt ist einer jener Provokateure, die einen Zusammenhang zwischen der Tat und der Merkelschen Asylpolitik benennen.

Die „Welt“ geht noch weiter als er und versteigt sich gar zu dem Schluss:

„Wären die Grenzen im September 2015 geschlossen geblieben, würde die Medizinstudentin aus Freiburg noch leben“

Der Satz ist so kalt wie simpel, vor allem ist er – wahr. Gerade deshalb ist er auch schlicht unaussprechlich, wegen der „Dynamik“, die daraus erwachsen könnte.

Neben dem „Generalverdacht“ ist es nämlich die „politische Instrumentalisierung“ des Falls, die mit besonderer Inbrunst verdammt wird. Warum, können wir uns denken Stellen Sie sich einen Bürgermeister vor, der sich jahrelang stur weigert, einen Zaun ziehen zu lassen zwischen dem Spielplatz und der vierspurigen
Durchgangsstraße – bis ein Kind überfahren wird, das seinem Ball nachlief.

Wie wird der wohl reagieren, wenn ihm jemand eine politische Mitschuld an dem Unglück gibt? Er wird die „politische Instrumentalisierung“ dieses schrecklichen Vorfalls weit von sich weisen und als „Verhöhnung des Opfers“ geißeln.

Zu Wendts Äußerung zitiert die „Welt“ den SPD-Vize Ralf Stegner: „Wendt verhöhnt die Opfer“, die Auslassungen des Polizeigewerkschafters seien obendrein „politisch widerlich“.

Freiburg wird von einem grünen Bürgermeister regiert unterstützt von der CDU. Man ist stolz auf seine „linksliberale“ Gesinnung, steht also ganz vom bei der Willkommenskultur.

Wie reagiert so eine Stadt auf einen solchen Mord?

Das hat sich der „Spiegel“ vor Ort mal näher angesehen und uns das Bild einer zutiefst verwirrten Gesellschaft übermittelt.

Vergewaltigungen habe es früher auch schon gegeben, erzählten die Freiburger, und gedealt worden sei lange, bevor die Gambier aufgetaucht seien

Eine Frau berichtet, sie sei ebenfalls von einem Afrikaner bedrängt worden und noch immer empört über die Ohnmacht die sie dabei empfunden habe. Dann habe sie laut „Spiegel“ aber gleich nachgeschoben: „Ginge es nach ihr, würde Deutschland noch weit mehr Flüchtlinge aufnehmen“ Die Dame meinte das nicht ironisch.

Maria L. war selbst in der „Flüchtlingshilfe“ aktiv, die Eltern baten in der Traueranzeige um Spenden für die studentische Hilfsorganisation, in der Maria sich engagiert hatte.

Man fragt sich: Ist das unerschütterliches Heldentum oder Schizophrenie?

Jedenfalls sind die „linksliberalen“ Freiburger, die der „Spiegel“ befragte, demonstrativ bemüht, den Einzelfallcharakter des Mordes herauszustreichen, obschon er bloß das Glied in einer Kette von Gewaltverbrechen mit fremdländischer Beteiligung darstellt.

Gleichzeitig decken sie sich laut dem Magazin massenhaft mit Pfefferspray ein und meiden bestimmte Orte zu gewissen Zeiten.

Wer oder was soll diese zerrissenen Herzen und Hirne nur je wieder zusammenflicken?

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