"Der Jubel ist vorbei!" – Die "EU" und der Euro am Abgrund!

volkspetition.org News, Ausgabe vom 12.01.2017 

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von Guido Grandt 

Der EU- und Euro-Euphorie ist bittere Skepsis gefolgt. Im 1. Teil meiner aktuellen Volkspetition News habe ich Ihnen aufgezeigt, dass vor allem die Gemeinschaftswährung alles andere als ein Erfolgsmodell ist. Eine Eurobarometer-Studie vom Dezember 2016 zeigt, dass in vielen Euro-Ländern, aber auch in denen, die dem Euroraum nicht angehören, große Skepsis herrscht.

Selbst EZB-Vorstandsmitglied Benoît Cœuré gestand unlängst ein, dass viele Europäer das Vertrauen in den Euro verloren hätten. Dafür seien jedoch die nationalen Regierungen verantwortlich.

Klar, wer auch sonst. Garantiert nicht die desaströse Niedrig- Null- und Minuszinspolitik der EZB, die Milliarden an Vermögenswerten der Sparer vernichtet hat!

Adieu Euro?

So sind sich einige EU-Staaten außerhalb der Euro-Zone längst nicht mehr sicher, tatsächlich Mitglied der Währungsunion werden zu wollen. Allen voran (im Osten) die Polen. Aber auch mitten im Herzen der EU braut sich Unheilvolles zusammen. So verkündete die französische Präsidentschaftskandidatin und Chefin des Front National, Marine Le Pen, im Fall ihres Sieges, die Staatsschulden in einer „neuen Nationalwährung“ umzurechnen. Sie rief sogar dazu auf, auf den Euro zu verzichten und zum ECU (European Currency Unit) zurückzukehren.

Der ECU (oder auch EWE) war von 1979 bis 1998 die Rechnungseinheit der Europäischen Gemeinschaften (EG) und später der Europäischen Union und Vorläufer des Euro. Die Präsidentenwahl in Frankreich findet im April 2017 statt.

Man darf also gespannt sein.

Verschließen Sie die Augen nicht vor der Realität!

Selbst glühende Europäer, wie Franz Fischler, der einstige EU-Kommissar der österreichischen ÖVP mahnt ausdrücklich davor, die Augen vor der Realität zu verschließen. Europa stehe vor dem Abgrund, die EU befinde sich in einer existenziellen Krise. Selbst einen Zerfall der Union sieht der Ex-EU-Kommissar nicht mehr als allzu abwegig an.

Konkret kritisiert er den Mangel an Solidarität in der Flüchtlingspolitik, den Rechtsruck in Polen und den Nationalismus in Ungarn. Einst war er von einem Kerneuropa, das sich in einen Bundesstaat entwickeln sollte, fest überzeugt. Aber auch das scheint lange her.

Sie sehen also: Weder die EU, noch ihre Gemeinschaftswährung der Euro, scheinen für die nächsten Jahre wirklich „gesetzt“ zu sein.

Und egal, was man Ihnen nun im Wahlkampf zur Bundestagswahl im September alles glauben machen will:

Die Europäische Union steht vor dem Abgrund!

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!

Herzlichst Ihr

Guido Grandt

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