Wikipedia? Nein danke! Ehrverletzungen und Unwahrheiten: So diffamiert das „Internet-Lexikon“ Andersdenkende 1

Auszug aus „Mysteries“ Nr. 4 Juli/August 2016 titel

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Ob Politik, Gesundheit oder Geschichte: Wer öffentlich kontroverse Thesen vertritt, die nicht dem Mainstream entsprechen, wird auf Wikipedia immer öfter persönlich verunglimpft – oder aber schlicht ignoriert. Rund um die Uhr ändert, zensiert oder löscht dort ein Heer von anonymen Administratoren und Lobbyisten alles, was nicht in deren Kram passt. Speziell bei grenzwissenschaftlichen Themen strotzt das Internet-Lexikon nur so vor haarsträubendem Quatsch. Nun machen Betroffene ihrem Ärger Luft.

»Anonyme Nutzer machen im Internet Andersdenkende nieder, der Einzelne kann sich kaum wehren. Wer Unwahres auf Wikipedia löschen will, muss oft Profis bezahlen – lO’OOO Euro kostet das leicht.« Das behaupte nicht ich. Sondern Reporterin Susanne Gaschke in der »Welt« vom 23. Juni 2015. Ins gleiche Horn stiess jüngst der Rottenburger Kopp Verlag und machte seinem Ärger über rufschädigende Falschbehauptungen im Internet-Lexikon mit einer gepfefferten Gegendarstellung Luft

(»So lügt und manipuliert Wikipedia«).

Publizistische Standards wie das Recht auf Gegendarstellung kennt das Internet-Lexikon nicht. Höchste Zeit aufzuzeigen, wie tendenziös Wikipedia so manchen Querdenker verunglimpft, Sachverhalte verdreht oder gänzlich unter den Tisch fallen lässt. Insofern sei das Wort an dieser Stelle acht geschätzten Alternativforschern und Mitstreitern überlassen – sie haben einiges richtigzustellen.

»Wikipedia ist bei uns leider zu einer Rufmord-Maschine verkommen« (Andreas von Retyi)

retyi

Leider ist Wikipedia in Sachen Biografien lebender Personen bei uns zu einer Art Rufmord-Maschine verkommen. Oft werden dabei entgegen der Statuten nicht nur Persönlichkeitsrechte verletzt – speziell bei Autoren, die unabhängig von den Strukturen des Mainstreams schreiben und Tabu-Themen aufgreifen, um Informationslücken zu schliessen, unterdrückte Fakten bekannt zu machen oder neue Diskussionen anzuregen.

Wie so manchem Kollegen unseres Genres brachte meine Publikationstätigkeit auch mir eine derartige »Sonder-Biografie« ein. Seit Jahren wird mein thematischer Schwerpunkt in der Online-Enzyklopädie mit »Ufologie« beschrieben, was Lichtjahre daneben liegt. Abgesehen davon, dass ich nie ein »Ufologe« war, was auch immer man nun darunter verstehen will, habe ich seit beinahe 20 Jahren kein Buch mehr verfasst, das sich auch nur annähernd mit der Frage befasst, ob ausserirdische Intelligenzen im All existieren oder uns gar besucht haben könnten.

Von der Astronomie kommend, habe ich als Wissenschaftsjournalist vielmehr jahrelang ein bekanntes populärwissenschaftliches Magazin geleitet – und nicht einmal hier, bei einer so leicht zu überprüfenden Tatsache, unterziehen sich die Wiki-pedianer der Mühe, das betreffende Magazin zu Rate zu ziehen. Stattdessen heisst es schlicht: »Laut eigenen Angabe…«

Doch die Unverfrorenheit der Wikipedianer, die nicht einmal meinen Namen korrekt zu nennen imstande sind, geht noch weiter. So hiess es auf Wikipedia lange Zeit sinngemäss, ich würde »behaupten« im Alter von 11 Jahren an Krebs erkrankt zu sein, um mich dann selbst geheilt zu haben. Zwar wurde zumindest die Altersangabe mittlerweile geändert, stimmt aber immer noch nicht. Muss ich den Rufmördern allen Ernstes sämtliche Dossiers und Krankenakten auf den Tisch legen?

Warum der süffisante Ton? Ganz einfach: Die Heilung gelang erst nach Anwendung alternativer Verfahren. Und das passt »Big
Pharma« natürlich gar nicht. Kurz: Ich habe den Fehler gemacht, als schulmedizinisch nachweislich austherapierter Patient überlebt zu haben! Und zwar nicht nur für ein Jahr, nicht für zwei oder drei Jahre, wo alles wieder von vorne hätte losgehen können. Nein, mittlerweile sind es bald 40 Jahre!

Ich habe ein Buch über diese Geschichte geschrieben und veröffentlicht, nur wurde es mit aller Kraft unterdrückt. Den Wikipedianern kann ich nur sagen: Es ist eine Schande,’wie sie hier in vollster Absicht verfahren! Solche jämmerlichen, charakterlosen Schmierfinken sollten sich in ihrem finstersten Winkel schämen! Übrigens verschweigen jene »Biografen« sehr vornehm, dass mein Krebs trotz Chemotherapie und Kobalt nach mehr als fünf Jahren wiederkam, in der Lunge. Ein kompletter Lungenlappen wurde mir während einer hochkomplexen OP entfernt, er war bereits weitgehend zerstört. Und ich auch. Erst danach entschlossen sich meine Eltern zur alternativen Therapie. Kurz gesagt, verehrte Leser: Vergessen Sie bitte die unsäglichen Wikipedia-Darstellungen lebender Personen, sofern diese nicht der Mainstream-Gesellschaft angehören! ■

»Ein Rechtsstreit wegen falscher Behauptungen hätte mir erhebliche Kosten beschert« (Rainer Holbe)

holbe

Über zehn Jahre habe ich bei Radio Luxemburg, später bei RTL und SAT.l die »Unglaublichen Geschichten« bzw. später die »Phantastischen Phänomene« produziert und moderiert. Nur der überdurchschnittlich hohen Publikumsakzeptanz hatte ich es zu verdanken, dass die Sendungen im Programm blieben. Immer wieder gab es gehässige Berichte in Tageszeitungen oder Programmzeitschriften.

Entsprechend ist in dem Wikipedia-Eintrag über meine Person bis heute folgende falsche (!) Behauptung enthalten:

»1990 veröffentlichte Holbe beim Knaur-Verlag in der RTL-Edition ein Buch unter dem Titel >Warum passiert mir das?<, in dem er Aussagen mehrerer so genannter >Sensitiver< darstellte, die ihnen angeblich von Geistwesen aus dem Jenseits diktiert worden waren. Diese Geister hätten ihnen Details aus den früheren Leben prominenter Zeitzeugen erzählt, darunter auch über den 1987 verstorbenen jüdischen Radio- und Fernsehmoderator Hans Rosenthal. Ausserdem sei die >Menschheitsentwicklung< von >den Juden< durch die Kreuzigung Jesu gestoppt worden. Obwohl Holbe betonte, dabei habe es sich lediglich um Zitate gehandelt und er habe damit >keineswegs< den Holocaust rechtfertigen wollen, lehnten Kollegen die weitere Zusammenarbeit mit ihm ab, und RTL kündigte Holbe daraufhin fristlos.«

Trotz mehrmaliger Mahnungen – auch über einen Anwalt -und der Zitate von Zeugen war Wikipedia nicht bereit, diese falsche Behauptung zu löschen! Ein Rechtsstreit hätte über einen amerikanischen Anwalt mit erheblichen Kosten geführt werden müssen. Namhafte Ex-Kollegen von RTL nahmen dazu wie folgt Stellung: »Weder ich noch einer meiner damaligen Kollegen hat >eine weitere Zusammenarbeit mit Rainer Holbe< abgelehnt. Diese Aussage ist falsch.« (Hugo Egon Balder) »Weder irgendeiner meiner damaligen Kollegen bei RTL noch ich selbst haben eine weitere Zusammenarbeit mit Rainer Holbe abgelehnt, im Gegenteil.« (Geert Müller-Gerbes) »Es gab keinen Kollegen, der die Zusammenarbeit mit ihm verweigert hätte. Gegenteilige Behauptungen gehören ins Reich böswilliger Fantasie.« (Metty Krings) »Die Aussage auf Wikipedia ist falsch!« (Axel Fitzke) ■

»Wenn ich das alles lese, bekomme ich manchmal Schnappatmung« (Dominique Görlitz)

görlitz

Spätestens seit der Whistleblower-Affäre um Edward Snowden ist klar geworden, dass ideologiefreie und politisch neutrale Darstellungen in den internationalen Medien mehr und mehr zurückgedrängt werden. Grundübel ist die immer stärker einsetzende Vereinheitlichung der Massenmedien. Einmal mehr stellt sich die Frage: Wer profitiert davon? Und welche Interessen werden durch die uniforme Berichterstattung bedient?

Insbesondere der von mir ausgelöste »Cheops-Skandal« zwischen 2013 und 2015 spricht in diesem Zusammenhang Bände. Keiner der Redakteure von »Spiegel«, »Focus« & Co. hat sich je die Mühe gemacht, hinter die Kulissen zu schauen. Forscherkollege Stefan Erdmann und ich wurden von Behörden und Presse ohne Prüfung der Umstände einmütig zu »Pyramiden-Schändern« vorverurteilt, obgleich sich innerhalb der ersten Monate der Affäre herausstellte, dass die Cheops-Kartusche in Wirklichkeit nicht nur durch uns, sondern durch Unbekannte vermutlich bereits 2006 beprobt wurde! Dass sich nur wenige Journale, wie »mysteries« und ein paar Tageszeitungen getraut haben, der Wahrheit auf den Grund zu gehen und diese auch zu publizieren, bekundet den jämmerlichen Zustand der deutschsprachigen Presselandschaft.

Insofern sind Online-Enzyklopädien wie Wikipedia für Forscher, die im Fokus der Öffentlichkeit leben, Segen und Fluch zugleich. Wenn ich lese, was andere dort ungefiltert über einen schreiben, bekomme ich schon mal Schnappatmung. Und das Schlimme dabei: Man kann sich persönlich nicht einmal dagegen wehren! Welch ein Glück, dass es gute Freunde gibt, die ab und an den unbelegbaren Unsinn kurzfristig korrigieren, ehe ein weiterer selbsternannter Experte die Fakten wieder auf den Kopf stellt. Hier herrscht dringend Erneuerungsbedarf, damit Aktivisten, Wissenschaftler oder Forschergruppen nicht der individuellen Willkür und Zensur einiger weniger »Experten« unterliegen, die je nach individuellem Standpunkt die Forschungsarbeit anderer bewerten und mitunter sogar zensieren.


»Der Kampf gegen Wikidioten ist ein Kampf gegen Windmühlen« (Reinhard Habeck)

habeck

Als Autor grenzwissenschaftlicher Themen kämpft man im Internet-Lexikon gegen Windmühlen. Es gibt kaum einen Eintrag eines entsprechenden Forschers, dessen Werke nicht herablassend als »pseudowissenschaftlich«, »unglaubwürdig« oder als »narrative Ideen« abgekanzelt werden. Meinerseits bin ich von bösartigen Übergriffen auf »meinen« Wikipedia-Eintrag bisher gnädigerweise verschont worden. Ich kann damit leben. Heftiger angegriffene Kollegen, Autoren und Mitstreiter begreiflicherweise nicht.

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»Gegen die Ideologen von Wikipedia kämpfen selbst Götter vergebens« (Erich von Däniken)

däniken

Viele Medienmacher möchten »vernünftig« sein – und latschen deshalb tagtäglich im trägen Trott des Mainstreams mit. Journalisten – im Grunde forsche Geister – können nicht anders, weil sie oft nicht anders dürfen. Ansichten gegen die gerade herrschende »Vernunft« werden verschwiegen oder landen auf dem Müllhaufen der Lächerlichkeit. Chefredakteure sollten ihre Blätter für andere Meinungen öffnen, vielleicht auch für Spekulationen oder unfrisierte Gedanken. Man könnte diese ja entsprechend bezeichnen. Doch die Gesellschaft ist feige – jeder fürchtet die spöttische Kritik der Kollegen: Eine trostlose Mitnicker-Gesellschaft.

Und Wikipedia? Wikipedia weiss über mich nur Negatives! Als Quellen dienen längst widerlegte Kommentare aus jahrzehntealten Büchern oder Zeitschriften. Immer wieder taucht der Begriff der »Pseudowissenschaftlichkeit« auf. Die unzähligen Wissenschaftler, die sich in den letzten Jahrzehnten positiv über mich und meine Theorien äusserten oder gar ganze Bücher dazu schrieben, existieren für Wikipedia nicht.

Da liest man: »Däniken wurde ausserdem vorgeworfen, seine Thesen durch manipulierte Interpretationen wissenschaftlicher Quellen und verfälschter Abbildungen zu untermauern.« Nichts davon stimmt. Zwar gab es Autoren, die 1968 (!) derartigen Unsinn verbreiteten – sie wurden aber schon damals widerlegt

oder mussten ihre Meinungen per Gerichtsbeschluss korrigieren. Nichts davon steht in Wikipedia.

Dann taucht der kreuzdumme Vorwurf des Rassismus auf. Ausserirdische hätten mit »weiblichen Menschenaffen« Geschlechtsverkehr betrieben und im den Höhlen durch »Rassenzucht«  alle Missgeburten umgebracht.

Nichts davon steht in meinen Büchern! Da liest man bei Wikipedia zudem, ich sei 1970 wegen Betrugs etc. verurteilt worden – aber NICHT, dass das Schweizerische Bundesgericht das Urteil an das Kantonsgericht von Graubünden zurückgab und dieses das Urteil später aufgehoben hat! Ganz offensichtlich wird »meine« Seite im Internet-Lexikon von Ideologen betrieben.

Und gegen Ideologen kämpfen selbst Götter vergebens.

PS: Wer sich über mich und meine Werke informieren will, der besuche doch mal http://www.daniken.com. ■

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Auszug aus „Mysteries“ Nr. 4 Juli/August 2016 titel

Ein Kommentar

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