VDS-Infobrief 4. Woche Antwort

1. Presseschau vom 20. bis 26. Januar 2017

vds sprache deutsche● Deutsch in Lothringen
● Gebärdensprache: Vorbild USA
● Tag der Handschrift
● Mehrsprachigkeit in der Sozialisation: Hürde oder Privileg?
2. Berichte
● Die Kunst des Redens
3. VDS-Termine
4. Literatur
● Zum Geburtstag Ludwig Thomas
5. Denglisch
● Langweiliges Arbeitsprofil, skurriler Name

1. Presseschau vom 20. bis 26. Januar 2017

Deutsch in Lothringen

deutsch2

Das Hochdeutsche zählt in Lothringen nicht mehr zu den Regionalsprachen. Dies hat die
Landesschulbehörde Rectorat in Nancy beschlossen. Hochdeutsch werde daher vom Unterricht im
Moselfränkischen getrennt, so Antoine Chaleix, akademischer Direktor der Landesschulbehörde,
und wie in ganz Frankreich als Fremdsprache unterrichtet. Da im laufenden Schuljahr rund 3000
Schüler mehr die deutsche Sprache im Moselland als Schulfach belegt hätten, sehe er keine
Gefahr für die Stellung des Deutschen. Léon Dietsch, Vorsitzender des Vereins Culture et
Bilinguisme de Lorraine (Kultur und Zweisprachigkeit in Lothringen), spricht sich gegen eine
Trennung von Dialekt und Hochsprache aus. Dem moselfränkischen Dialekt komme eine große
historische und kulturelle Bedeutung zu. Eine Trennung würde die Stellung der deutschen Sprache
im französischen Schulsystem schwächen. Für das Erlernen des moselfränkischen Dialekts sei
Hochdeutsch unbedingt notwendig. (saarbruecker-zeitung.de)

http://vds-ev.de/infobriefe2017

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