Abschied aus der EU: Polen sieht Zukunft an der Seite der USA 2

 

Intermarium ist ein Konzept, das für Polen geostrategisch bedeutsam werden könnte. (Grafik: South Front)

Nach der Türkei, Russland und Großbritannien droht Deutschland der Verlust eines weiteren wichtigen Verbündeten in Europa: Polen lässt keinen Zweifel, dass es seine Sicherheitsbedürfnisse am besten bei den USA aufgehoben sieht. Die Entwicklung signalisiert eine Entfremdung mit der EU.

Polen wolle ab sofort mit Grossbritannien zusammen die EU-Austrittverhandlungen organisieren und eng mit der amerikanischen Trumpregierung zusammenarbeiten!

Der Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien erteilte er erneut eine strikte Absage. „Ich kann mir keine Situation vorstellen, in der es dazu käme“, sagte Kaczynski und fügte hinzu: „Ich würde gerne von Frau Bundeskanzlerin erfahren, was sie sich dabei gedacht hat, als sie die Grenzen öffnete. Denn da lässt mich meine Vorstellungskraft im Stich.“

Das Rechtsstaatsverfahren der EU-Kommission gegen sein Land tat Kaczynski „als ein fröhliches Schaffen zum Vergnügen der EU-Kommission“ ab. Zur Kritik aus Brüssel sagte er: „Es belustigt mich. Denn diese Kritik hat mit dem aktuellen Zustand unseres Landes nichts gemein.“

Die Aussagen Kaczynskis unterstreichen eine Entwicklung, die sich bereits seit Monaten abzeichnet – und Deutschland weiter isolieren könnten: Mit dem Brexit haben die Deutschen einen wichtigen Verbündeten in Sachen Marktliberalismus verloren. Das Verhältnis zur Türkei ist an der Kippe – nur noch die Not der Flüchtlingskrise hat den endgültigen Bruch verhindert. Das Verhältnis zu Russland ist seit der Nato-Neuorientierung und den EU-Sanktionen bestenfalls frostig.

Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski hatte bereits am 16. Februar 2016 einen Gastbeitrag bei den New York Times veröffentlicht. Waszczykowski wörtlich: „Polen und die USA sind mehr als nur strategische Partner. Wir sind enge Freunde und Alliierte mit einer gemeinsamen Geschichte und Werten. Nach den Attacken von 9/11 folgte Amerikas Ruf nach Solidarität und entsandte seine Soldaten in den Irak. Polen schickte eines der größten Militärkontingente der Nato-Mission nach Afghanistan und unserer Militärberater helfen weiterhin dabei, afghanische Truppen zu trainieren.“

Der US-Geopolitiker und Gründer von Stratfor, George Friedman, schreibt in einem Artikel aus dem Jahr 2012, dass Polen lediglich die Option habe mit einer Macht außerhalb Europas ein Bündnis einzugehen, um seine Interessen zu wahren. „Diese Macht ist derzeit die USA (…) Polen könnte nicht in der Lage sein, sich permanent zu verteidigen. Es braucht einen Garanten, dessen Interessen mit den polnischen Interessen übereinstimmen. Ein gemeinsamer russisch-deutscher Angriff würde das Land nicht überleben.

Die Polen befürchten, dass Deutschland und Russland mit erschreckender Geschwindigkeit ihre Regime und Strategien ändern können.

Eine konservative Strategie erfordert eine bilaterale Beziehung mit den USA.“

Friedman plädiert dafür, dass die USA ein enges Bündnis mit Polen eingehen, um ein Bündnis zwischen Russland und Deutschland zu verhindern. Zu diesem Zweck müsse Polen zu einer Macht in Mitteleuropa aufgebaut werden. Polen müsse eine Allianz in Europa anführen, die vom Baltikum bis ans Schwarze Meer reicht (Intermarium-Konzept).

Das US-Außenministerium analysiert in einem Papier, dass Polen einer der wichtigsten Partner der USA in Europa sei. Die USA sind laut Reuters gegen den Bau der russischen Pipeline Nord Stream 2, der Deutschland direkt mit russischem Gas beliefert.

Polen unterstützt die USA gegen Russland und Deutschland.

Die Policy Review berichtet: „Warschau sieht Nord Stream als die Repräsentanz einer deutsch-russischen Allianz auf Kosten von Polen, der Ukraine und anderer Staaten in der Region.“

Witold Waszczykowski unterstützt hier eindeutig das

Intermarium-Konzept, das von den Amerikanern erwünscht ist, um Deutschland zu isolieren und Russland und Deutschland von einer Allianz abzuhalten.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/29/langsamer-abschied-aus-der-eu-polen-sieht-zukunft-an-der-seite-der-usa/

.

Jaroslaw Kaczynski und Witold Waszczykowski sind typische Vertreter der deutschfeindlichen polnischen Haltung. Noch heute verdreht er die geschichtlichen Tatsachen und die zusammen mit England beschlossene anti-deutsche Haltung. 

Jegliche friedliche Zusammenarbeit lehnte Polen seinerzeit ab und verweigerte selbst bei angebotenen

gewinnträchtigen Vereinbarungen die völkerrechtliche Teil-Rückgabe der deutschen Gebiete die nach dem 1. WK entgegen internationalem Kriegs- und Völkerrecht dem Deutschen Reich gestohlenen wurden.

Darüber-hinaus wurden zehntausende von Deutschen im von Polen kontrollierten Gebiet misshandelt bis hin zur Ermordung.

Die Bewohner der Freien Stadt Danzig sahen sich vielfältiger Demütigungen und Misshandlungen seitens Polen gegenüber.

Doch immer noch werden Tatsachen verdreht und die damals schuldigen Kriegstreiber und Menschenrechtsmissachter aus Polen setzen heute durch ihre Nachfahren die Propaganda gegen Deutschland fort.

Unterstützt werden sie durch die USA, die den Polen seit nunmehr 100 Jahren die deutschfeindliche Politik ermöglichen.

 

2 Kommentare

  1. Pingback: Abschied aus der EU: Polen sieht Zukunft an der Seite der USA « deutschelobby info | Willibald66's Blog/Website-Marketing24/Verbraucherberatung

  2. Hier zeigt sich das wahre Gesicht, des nationalistischen Polen; geliebt haben uns die Polen noch nie! Geopolitisch wäre
    dieser Kurswechsel für uns und verheerend. Langsam aber sicher lassen wir uns einkreisen, von Polen im Osten, von England im Norden und warten wir die Wahlen im Westen ab und die weitere Entwicklung im Süden.

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