20. März 2017… Verliert die US-Notenbank die Kontrolle über das Geldsystem?

Gastbeitrag von Markus Blaschzok, Edelmetall-Experte und Geschäftsführer von Blaschzok Financial Research
Liebe Leser,
Markus Blaschzok
in dieser Woche hat die US-Notenbank FED das dritte Mal in den vergangenen 16 Monaten die Zinsen angehoben. Dabei waren dies die ersten Anhebungen seit 11 Jahren. Den sogenannten Leitzins, zu dem Kredite an das Bankensystem vergeben werden, hoben Janet Yellen und Co. von 0,75% auf 1% an. Damit reagierte die US-Notenbank vordergründig auf die zuletzt stark gestiegene Teuerungsrate von 2,7% in den USA und den guten Arbeitsmarktdaten, insbesondere seit der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Werden die höheren Zinsen nun eine Rezession in den USA oder gar weltweit auslösen? Steht die weltweite Wirtschaftskrise unmittelbar bevor? Wird der Goldpreis aufgrund der höheren Zinsen nun fallen?

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Die Märkte reagierten verrückt auf die Zinsanhebung
Normalerweise reagieren die Märkte immer mit dem gleichen Muster auf Zinsanhebungen in den USA. Die Aktienmärkte und der Goldpreis fallen, während der Dollar und die Renditen für Schuldpapiere steigen. Diesmal reagierten die Märkte jedoch völlig gegensätzlich. Der Goldpreis stieg um 34$ auf 1.234$ (+2,8%), der amerikanische Aktienmarkt legte ein halbes Prozent zu und der US-Dollar schmierte ab, während der Euro zum Dollar einen US-Cent zulegen konnte. Der Grund für dieses scheinbar widersprüchliche Verhalten: Die Märkte hatten nach der Wahl von Donald Trump eine Verschärfung der Geldpolitik erwartet. Die Geldelite in Washington rechnete nur mit der Verkündung von vier anstatt drei Zinsanhebungen für 2017 und preiste dies schon in den Kursen ein. Da die Geldpolitik doch nicht verschärft wurde und alles beim Alten blieb, feierten die Märkte dies und reagierten, als würden die Zinsen gesenkt
anstatt angehoben.
Die Märkte reagierten sicherlich anders, als es die US-Notenbank beabsichtigte. Hat sie die Kontrolle über die Märkte verloren? Vermutlich war die FED von dieser Marktreaktion überrascht, die ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Ich rechne daher damit, dass die nächste Notenbanksitzung am 3. Mai mit einer restriktiveren Geldpolitik überraschen könnte.
Gold profitiert von steigenden Zinsen
Wie der folgende Chart zeigt, ist die Behauptung, steigende Zinsen wären schlecht für Gold, falsch. In den siebziger Jahren wurden die Leitzinsen in den USA bis auf über 20% angehoben, während sich der Goldpreis in der gleichen Zeit verzwanzigfachte. Auch während den schroffen Zinsanhebungen in den Jahren 2005 bis 2007 stieg der Goldpreis unbekümmert weiter.
Bitte berücksichtigen Sie: Es kommt nicht darauf an, ob, sondern, warum die Zinsen steigen.
  • Steigen die Zinsen aufgrund einer starken Wirtschaft bei gleichzeitiger Preisstabilität, dann ist das schlecht für den Goldpreis, da andere Anlageklassen eine höhere Rendite abwerfen. Gold verursacht dann lediglich Lagerkosten und bringt keine Erträge.
  • Die Zinsen können jedoch auch aufgrund der Inflation ansteigen, da die Teuerung immer auf die Zinsen aufgeschlagen wird. In den siebziger Jahren schoss die Teuerung aufgrund von Währungsabwertungen in der westlichen Welt nach dem Ende des Goldstandards nach oben. Die Notenbanken folgten lediglich dieser Marktentwicklung und passten ihre Leitzinsen an die stark gestiegenen Marktzinsen an. In diesem Umfeld sind steigende Zinsen sogar eine Bestätigung für weiter steigende Edelmetallpreise. Das exakt gleiche Szenario erleben wir heute wieder.
Die Notenbank rechnet also damit, dass das Zinsniveau und die hohe Teuerung (Inflation) anhalten werden. Selbst die EZB dachte nun erstmals darüber nach, die Zinsen anzuheben, da die Preise so stark stiegen im letzten Jahr.
Solange die realen Zinsen negativ sind, wird der Goldpreis selbst bei Leitzinsen im zweistelligen Bereich weiter ansteigen. Folgender Chart zeigt die Zinsen für die 10-jährigen US-Staatsanleihen in den USA. In den siebziger Jahren waren trotz historisch hoher Leitzinsen die Realzinsen an den Märkten negativ und so konnte der Goldpreis weiter ansteigen. Seit 1996 sind die realen Zinsen dauerhaft im negativen Bereich, was erklärt, warum der Goldpreis seit dem Jahr 2000 von 260$ auf 1900$ ansteigen konnte. Aktuell befinden sich die realen Marktzinsen in den USA mit -6% nach der Berechnungsmethode von 1980 weit im negativen Bereich.
Lassen Sie sich nicht durch die steigenden Zinsen in den USA verunsichern und einreden, Gold könnte fallen. Die Inflation zieht an und die Notenbank folgt nur den Marktzinsen. In Zeiten der Inflation sind Gold und Silber der beste Schutz, um Ihr Vermögen zu sichern. Die steigenden Marktzinsen werden Auswirkungen auf die Wirtschaft haben und diese dadurch in eine Rezession oder gar Depression abrutschen. Doch jede Krise bringt auch neue Chancen. Wenn Sie jetzt mit Gold und Silber vorsorgen, können Sie Ihr Vermögen vor der Entwertung durch Inflation schützen und damit die kommende Wirtschaftskrise überstehen.

„Vermögensschutz aktuell“ wird herausgegeben von:

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lhr
Thomas Schwarzer
Markus Blaschzok
P.S.: Besonders älteren Bürgern (über 55) rate ich dringend, sich mit Edelmetallen auseinanderzusetzen. Anderenfalls droht Ihnen Enteignung, wie diese Dokumentation mit Markus Miller beweist!

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