Christoph Hörstel war ein BND-Agent

Vielleicht ist er es immer noch. Es gibt ja die Aussage, „einmal bei der Firma, immer bei der Firma„. Christoph Hörstel hat es nämlich selber gesagt, er wäre ein BND-Agent in Afghanistan gewesen, also ein Informant des Bundesnachrichtendienstes. Steht in seinem Buch aus 2007: „Sprengsatz Afghanistan. Die Bundeswehr in tödlicher Mission“, Droemer/Knaur Verlag, München. Er hatte auch gute Kontakte zum Terroristenanführer Gulbuddin Hekmatyar, den er als eine Art guten Onkel darin beschreibt. Er pflegte überhaupt jahrelang gute Beziehungen zu den Taliban und Hekmatyars Islampartei sowie zu Mitgliedern von Al-Kaida. Behauptet er jedenfalls in seinem Buch. Wie passt das mit seiner heutigen Einstellung gegenüber dem BND und den Terrorismus zusammen? Wissen die Mitglieder der Deutschen Mitte, ihr Bundesvorsitzender war ein BND-Agent und ein Terroristen-Sympathisant?

In einem Interview mit der TAZ vom 11.12.2008 hat Hörstel über seine Zeit in Afghanistan gesagt: „Dort habe ich viele Widerstandskämpfer kennengelernt und gesehen, wie erfolgreich sie kämpften, und wie wenig die Sowjets dagegen ausrichten konnten. Damals habe ich mich mit Gulbuddin Hekmatjar angefreundet und bin der islamischen Bewegung, wie ich sie nenne, bis heute verbunden. Ich fand sie politisch interessanter als die säkularen afghanischen Widerständler.

Siehe auch den Artikel des Deutschlandfunk vom 11.02.2008, „Mission am Hindukusch“ wo das steht: „Den Einsatz der Bundeswehr in die politische Großwetterlage einzuordnen, das versucht Christoph Hörstel. Der Autor kennt Afghanistan seit 24 Jahren, seit Mitte der 80er also. Er war vor Ort als ARD-Journalist, als BND-Agent sowie Augenzeuge beim Widerstand der Mujaheddin gegen die Sowjets, an der Seite von Gulbuddin Hekmatyar. Kritiker haben Autor und Buch deshalb bereits verdammt, wobei einige in Deutschland und im Westen in jener Zeit bekanntlich selbst den heute per Fahndung gesuchten Terror-Anführer hofiert haben.

Dann gab es die Rezension über sein Buch in der Süddeutsche Zeitung am 29.10.2007: „Über Christoph R. Hörstels Afghanistan-Buch, in dem der Autor so etwas wie einen ‚Friedensplan‘ für Afghanistan aufstellt, hat sich Peter Münch sehr geärgert. Hörstel ist seit den 80er Jahren viel durch Afghanistan gereist, kennt sich in dem Land also aus, räumt der Rezensent ein. Dass er dabei aber mit Vorliebe den paschtunischen Warlord Gulbuddin Hekmatyar begleitet hat, dem man nicht nur Säureangriffe auf unverschleierte Kabuler Frauen nachsagt, sondern dessen Truppen auch am Bürgerkrieg, der die Stadt zerstört hat, maßgeblich beteiligt waren, erregt fassungsloses Unverständnis beim Rezensenten, der kritische Distanz hier vergeblich gesucht hat. So weiß er offenbar kaum, worüber er sich mehr aufregen soll: die Vermessenheit von Hörstel, der allen Ernstes glaubt, eine Lösung für das Afghanistan-Problem zu haben, oder die parteiliche Blickrichtung, die sich ausgerechnet im als ‚fanatisch und brutal‘ verrufenen Hekmatyar ihren Gewährsmann sucht.

Er hat also mit radikal-islamischen Terroristen zusammengearbeitet, die gegen die Sowjetunion kämpften und russische Soldaten töteten. Jetzt macht er einen auf Russlandfreund und verurteilt den Terror. Der Kreml und der FSB werden über Hörstels Vergangenheit in Afghanistan sicher begeistert sein.

Jetzt erzähle ich euch ein Erlebnis mit Hörstel in diesem Zusammenhang: Ein guter Freund von mir ist der ehemalige Botschafter des Iran in der Schweiz. Jetzt ist er zurück nach Teheran, aber als er in Bern residierte hat mich Hörstel immer wieder mit seiner Bitte genervt, ich soll ihn doch beim Botschafter die Tür öffnen, er würde gerne mit ihm was besprechen. Ich fragte meinen Freund den Botschafter und er sagte, ja, aber nur wenn ich ihn bringe. Also kam Hörstel zu mir in die Zentralschweiz und wir fuhren mit meinem Auto nach Bern. Ich stellte ihn den Botschafter vor, der uns sehr nett in seiner Residenz bewirtet hat.

Ich kann mich jetzt nicht mehr erinnern was Hörstel von ihm wollte, eine Verbindung zur iranischen Regierung herstellen oder ähnlichem, und nach ca. 2 Stunden war das Gespräch zu Ende. Als wir aufstanden, um uns zu verabschieden, platze Hörstel plötzlich mit einer Bettelei heraus. Er fragte den Botschafter, ob er ihm nicht die Reisekosten von 200 Euro erstatten könnte, die Anreise von Deutschland in die Schweiz. Ich war völlig perplex darüber und intervenierte sofort, „nein, nein, das übernehme ich.“ Es war mir so was von peinlich, wie sich Hörstel damit daneben benommen hat und wie er mich damit kompromittierte.

Der Botschafter blieb ganz ruhig, ging raus und holte 200 Euro in Bar. Er übergab das Geld an Hörstel, trotz meines Protest. Ich war innerlich wütend, was sich Hörstel damit erlaubt hatte. Keinen Anstand und keine Manieren. Wie kann man eine hochrangige Person eines Staates, den Botschafter des Iran, den er durch mich gerade erst kennen gelernt hat, um Geld anbetteln? Auf der Fahrt zurück habe ich ihm das auch gesagt und gefragt, „sag mal, hast du sie nicht mehr alle? Was fällt dir ein den Botschafter zu fragen, ob er dir Geld geben kann?

Es war Hörstels Wunsch in die Schweiz zu kommen und den Botschafter zu treffen und dann will er von ihm Geld für die Anreise? Nicht zu fassen diese Unverschämtheit, aber das zeigt genau seinen schlechten Charakter.

Ich habe mich beim Botschafter danach in aller Form entschuldigt, dass ich so eine unmögliche Person ihm vorgestellt habe. Es war mir wieder eine Lehre, wie die Beziehungen die ich habe ausgenutzt werden und wie man durch so einen egoistischen Rüpel kompromittiert wird. Jedenfalls, um auf das Thema zu kommen, ich fragte dann meinen Freund den Botschafter später, ob eine Beziehung zu Hörstel hergestellt wurde. Er sagte: Nein, denn der Iran würde mit Leuten, die mit westlichen Geheimdiensten gearbeitet hätten, ganz sicher nichts zu tun haben wollen. Für den offiziellen Iran ist Hörstel eine „persona non grata“.

Ein anderer Freund von mir ist der Vorsitzende des Vereins, Freundeskreis Schweiz-Iran. Da er wiedermal in den Iran reisen wollte, hat er Hörstel per Mail gefragt, ob er die Telefonnummer von German-IRIB haben könnte, vom deutschsprachigen Radiosender, der ab und zu Interviews mit Hörstel führt. Mit mir auch früher, hab das Studio auch in Teheran mal besucht und kenne alle die dort arbeiten. Hörstel weigerte sich die Nummer herauszugeben.

Das sind weitere Beweise, wie Hörstel nur immer nimmt aber selber nichts gibt. Er will alle nur ausnutzen und nichts für andere tun. Der totale Egoist. Er wollte die Schulden die er bei mir gemacht hat nicht zurückzahlen. Er wollte sie auch nicht anderweitig abarbeiten. Ich und viele andere haben nichts von ihm bekommen, obwohl wir ihm viel geholfen haben. Im Militär nennt man so jemand ein „Kameradenschwein“.

Ich frage mich auch, was Hörstel mit seinen Tantiemen aus seinen Büchern macht oder gemacht hat, denn er versprach mir die Rückzahlung des Kredites aus den Einnahmen seines letzten Buchs, „Afghanistan-Pakistan: Nato am Wendepunkt.; Kai Homilius Verlag 2010. Die drei Bücher, die er bisher veröffentlicht hat, werden von Amazon seit 2007 bis heute verkauft. Werden diese Einnahmen beim Hartz IV Bezug berücksichtigt? Hat er sie angegeben? Oder sind sie kein einziges Exemplar losgeworden?

Als Hörstel zum ersten mal 2008 glaube ich auf meine Einlandung hin in die Schweiz kam, hat er uns eine fantastische Geschichte über seine Zeit in Afghanistan erzählt. Ich organisierte damals regelmässig Vorträge und lud Redner ein. So wurde Hörstel überhaupt in der „Truther-Szene“ bekannt, durch meine Veranstaltungen. Vorher kannte ihn ja kaum keiner. Jedenfalls erzählte er uns, er wäre in einem Camp des US-Militärs gewesen und hätte dort in einem Raum ganze Säcke voller 100-Dollar-Noten aufgestapelt gesehen. Dann fügte er hinzu, er hätte sogar die Druckerplatten für die Dollars gezeigt bekommen,

Er behauptete, die Dollar-Noten fürs Militär würde man in Afghanistan produzieren. Damit würde man lokale Unternehmer und Arbeiter bezahlen, plus auch die Terrorgruppen, um sie ruhig zu halten. Das ganze wäre wie ein Selbstbedienungsladen für Bargeld, sagte er.

Wir dachten zuerst, na ja, kann ja sein, denn in Bagdad soll es am Flughafen von den Amerikanern auch so etwas gegeben haben, seitenweise Dollars in Cash, viele Milliarden davon. Aber dann überlegte ich, wie glaubwürdig ist diese Aussage? Um Dollarnoten in Afghanistan drucken zu können braucht man mehr als nur die Druckerplatten. Man benötigt das richtige Papier, die richtige Druckerfarben und eine riesige Druckmaschine und dann noch die Schneidemaschine, also eine ganze Druckerei, auch mit den Experten die sie bedienen.

Was hätte das US-Militär für einen Vorteil die Dollars in Afghanistan zu drucken in einem Kriegsgebiet? Viel einfacher ist es die Noten einfach einzufliegen, so wie alles andere auch. Schliesslich war der Landweg von Pakistan aus sehr gefährdet und stand unter ständigen Angriff der Mudschaheddin. Hunderte Tanklastwagen mit Treibstoff wurden immer wieder in die Luft gesprengt.

Wir kamen deshalb zum Schluss, ist doch gelogen was er erzählt. Ausserdem, wieso sollte die US Army ihn in ihre Militärbasis lassen, wo er doch mit den Terroristen ständig zusammen war? Ausser er war wirklich ein BND-Agent und spionierte für sie. Agenten werden ja ausgebildet, um ohne eine Miene zu verziehen zu lügen.

So wie seine Behauptung gelogen ist, er hätte Kontakt zur Rothschild-Familie aufgenommen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, er hat sie nicht alle und phantasiert. Als ich seine Worte hörte musste ich laut lachen. Mit welchem Zweig der Rothschilds denn und genau mit wem?

Diese Behauptung ist völlig lächerlich und frei erfunden. Wie wenn sich die Rothschilds mit einem NOBODY unterhalten würden. Grössenwahn ist die richtig Beschreibung für diesen GröPatZ, grössten Parteivorsitzenden aller Zeiten.

Es kann auch sein, dass seine Behauptung, er war ein BND-Agent in Afghanistan, so was wie ein James Bond mit Bart, der unbehelligt sich mit den Mudschaheddin treffen und unter ihnen sein konnte, gelogen ist, wie vieles was er erzählt. Egal was, wenn er einer war oder wenn er darüber gelogen hat, es disqualifiziert ihn als Vorsitzenden einer Partei, besonders einer Partei, die gegen das System antritt.

Wenn ich der BND wäre, dann würde ich eine eigene Opposition gründen, als einen Honigtopf, mit einem Agenten an der Spitze. Ich sage nicht, es ist mit der DM so, aber so würde ich die Opposition einfangen und kontrollieren können und alle Daten über wer das System kritisiert bekommen. Mein Parteivorsitzender würde schöne Reden halten, was man alles tun würde wenn man es könnte, aber passieren würde nichts.

Mit den Piraten hat man es so gemacht. Sie kamen, waren eine Weile da, wurden umgedreht und sind verschwunden. Könnt ihr euch noch erinnern, wie der neue Piraten-Chef 2012 Henry Kissinger getroffen hat? Ab dann gings bergab mit der Partei. Hörstel beriet 2012 die „Arbeitsgruppe Friedenspolitik“ der Piratenpartei übrigens. Da schau her, wie er doch laufend die Flagge wechselt.

Damals habe ich über die Piraten und generell über Parteien geschrieben:

Wenn sie mal an der Macht sind handeln sie alle gleich. Das heisst, ihre Aufgabe ist es den Status Quo zu erhalten und den Interessen der Elite zu dienen. Was in ihrem Parteiprogramm steht oder sie im Wahlkampf versprechen ist nur eine Täuschung für die gutgläubigen Mitglieder und das Stimmvolk.

Wer meint, bei den Piraten wird es anders sein, der träumt und ist völlig naiv. Das kriminelle System kann man doch nicht innerhalb des Systems nach ihren beschissenen Regeln verändern. Das haben die Kontrolleure und wirklichen Besitzer der Macht schon immer verhindert.“

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http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2017/08/christoph-horstel-war-ein-bnd-agent.html


Hier noch ein aufschlussreicher Artikel: „Mein Erlebnis mit der Deutschen Mitte.

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