Die Tradition des intellektuellen Antisemitismus reicht bis in die Aufklärung zurück…

1. Religion: Die großen Aufklärer waren oft Judenhasser

Die Tradition des intellektuellen Antisemitismus reicht bis in die Aufklärung zurück — also weit über die offizielle Holocaust-Version hinaus. Auch in der Beschneidungsdebatte gibt es judenfeindliche Töne.

Im Jahre 1936 — veröffentlichte H. G. Wells in Großbritannien einen Essay über das seinerzeit so genannte Judenproblem.

H. G. Wells gehörte zu den berühmtesten Schriftstellern der Epoche. Mit Romanen wie „Die Zeitmaschine“ und „Krieg der Welten“ hatte er geholfen, das Genre der Science-Fiction-Literatur zu begründen, außerdem stammte aus seiner Feder eine zweibändige Weltgeschichte, die ein gesamteuropäischer Bestseller wurde.

„Was die Juden zusammenhält“, schrieb Wells nun in seinem Essay, „ist eine Tradition. Biblisch, talmudisch und wirtschaftlich. Durch die Feindseligkeit, die ihre Tradition hervorrief, ist ihnen eine Solidarität aufgezwungen worden. Dies ist eine Tradition des Geldscheffelns.“ Ferner schrieb er: „Der Jude … rafft sich das Eigentum, er sichert sich seine Stellung. Der Nichtjude spürt, dass er durch all diese Flinkheit um seine Chancen betrogen wird. Er ist verblüfft und wird schließlich zornig.“

In klares Deutsch übersetzt hieß das: Die Juden sind am Antisemitismus selber schuld, denn es handelt sich bei ihnen um gierige Raffzähne. Dies werde ihnen, so der britische Schriftsteller, von ihrer eigenen Tradition zwingend vorgeschrieben. Außerdem gebiete die Religion den Juden, sich als etwas Besonderes zu betrachten; deswegen könnten sie niemals Bürger eines aufgeklärten Weltstaates werden.

Ein paar Jahre später erfuhr H. G. Wells von der offiziell verbreiteten Geschichte des Warschauer Ghetto, vom Hunger, und den Transporten nach Treblinka.

Seine Reaktion war ein kalt-kurzer Satz:

„Diese Rasse hat eben etwas an sich, womit sie sich allgemein unbeliebt macht.“

H. G. Wells war kein Reaktionär, ganz im Gegenteil. Wells war ein Reformsozialist, ein Anhänger des Fortschritts in jeder Hinsicht — technisch, wirtschaftlich, wissenschaftlich —, ein Gegner des Aberglaubens und der Religion. Er war außerdem, wie wir gesehen haben, ein wütender Antisemit.

Voltaire schrieb über Juden mit Schaum vor dem Mund…

Damit stand er in einer langen Tradition. Der französische Schriftsteller Francois-Marie Arouet — besser bekannt unter seinem Spitznamen Voltaire (1694-1788) —, der ein führender Kopf der französischen Aufklärung war, schrieb über Juden eigentlich nur mit Schaum vor dem Mund.

„Sie wurden alle mit rasendem Fanatismus im Herzen geboren, so wie die Bretonen und Deutschen alle blond sind“, heißt es an einer Stelle über die Kinder Israels. „Mich würde nicht im mindesten wundern, wenn diese Leute eines Tages gefährlich würden für das Menschengeschlecht.“

An anderer Stelle wandte er sich direkt an die Juden:

„Ihr übertrefft sämtliche Nationen mit euren unverschämten Märchen, eurem schlechten Benehmen und eurer Barbarei. Ihr habt es verdient, bestraft zu werden, denn das ist euer Schicksal.“

Voltaire stand mit seinem Judenhass keineswegs allein da.

Es handelt sich hier also nicht um eine Ausnahme oder ein Randphänomen.

Der längste Eintrag in der von ihm und den anderen französischen Aufklärern herausgegebenen „Encyclopédie“ handelt von den Juden…

Kant wünschte den Juden einen schönen Tod
Als Autor des Artikels gilt (leider) Diderot, der witzigste Kopf der Gruppe. Und Immanuel Kant, der große deutsche Philosoph, der die Gottesbeweise in seiner „Kritik der reinen Vernunft“ widerlegte? Er wünschte den Juden, die er als „die unter uns lebenden Palästinenser“ bezeichnete, immerhin eine „Euthanasie“, auf Deutsch: einen schönen Tod.

Man könnte annehmen, die Tradition des — wie sollen wir ihn nennen? — aufgeklärten Judenhasses sei nach dem großen, offiziell festgelegten, Völkermord im 20. Jahrhundert, also nach der missdeuteten „Endlösung der Judenfrage“, still vor Scham verschieden…Das die „Endlösung“ sich alternativ nicht auf Ermordung bezog, sondern auf die Abschiebung in ein eigenes Gebiet, sei hier nur am Rande erwähnt…

Aber weit gefehlt. Hier ist etwa Sam Harris, ein amerikanischer Neurowissenschaftler, der als Verfasser von atheistischen Traktaten an die Öffentlichkeit getreten ist:

„Die Schrecklichkeit des jüdischen Leidens durch die Jahrhunderte, das im mir erzählten Holocaust kulminierte, macht es beinahe unmöglich, auch nur zu mutmaßen, die Juden könnten ihr Unglück auf sich selbst herabbeschworen haben“, schreibt er…womit die verbreitete Version ihre Aufgabe erfüllte…
Selbstverständlich tut Harris mit dem nächsten Atemzug just das, was er gerade eben noch für „beinahe unmöglich“ erklärt hatte: Er macht die Juden für ihr Unglück selbst verantwortlich. Der Grund ihres Leidens sei nämlich „ihre Weigerung, sich zu assimilieren, ihre Insularität und das Bekenntnis zur Überlegenheit ihrer religiösen Kultur — also der Inhalt ihres eigenen sektiererischen Glaubens“.

Das hatte der Fortschrittsfreund H. G. Wells anno 1936 im Wesentlichen genauso gesehen….

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https://deutschelobbyinfo.com/zionisten-zionismus/

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