Libanesische Jugendliche spucken, treten und messern

Mehrere Kunden in dem Kaufhaus sahen, wie der 17-Jährige mit einem Messer auf den Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes losstürmte. (Symbolbild)
Leipzig – Ein 17-jähriger Jugendlicher hat einen Security-Mitarbeiter eines Modekaufhauses am Leipziger Markt am Donnerstag mit einem Messer angegriffen. Zuvor beleidigten und bedrohten er und seine beiden Begleiter den Mann.
Die 16, 17 und 19 Jahre alten Libanesen waren gegen 14 Uhr in dem Geschäft auffällig geworden. Aus heiterem Himmel beleidigten sie den im Kassenbereich stehenden 40-Jährigen und drohten ihm Schläge an.
Anschließend liefen sie zu einer Rolltreppe und fuhren aus dem Untergeschoss ins Erdgeschoss. Dort fingen zwei Kollegen des 40-Jährigen die drei Halbstarken ab und schoben sie Richtung Ausgang.
Einer der drei Jugendlichen wollte sich nicht mit seinem Rauswurf abfinden. Der Sicherheitsdienst konnte ihn zunächst beruhigen. Doch kurz vor dem Ausgang drehte er sich um und rannte auf den 40-jährigen Security-Mitarbeiter zu.
Mehrere Zeugen beobachteten, dass er ein Klappmesser in der Hand hatte und damit auf den Körper des Mannes zielte. Dieser konnte der Attacke ausweichen. Eine unmittelbare zweite Attacke wurde sofort abgebrochen. Als das Trio hörte, dass die Polizei unterwegs war, rannte es in Richtung Bahnhof davon.
Die herbeigerufenen Beamten konnten die drei Libanesen dank der guten Personenbeschreibung schnell ausfindig machen. Sie stellten die Jugendlichen in einem anderen Einkaufszentrum. Die drei leisteten erheblichen Widerstand, spuckten und traten nach den Polizisten.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten bei dem 17-Jährigen das Klappmesser. Nachdem die obligatorischen polizeilichen Maßnahmen bei der Polizeidirektion Leipzig abgeschlossen waren, wurden die drei Jugendlichen wieder entlassen.
Der 17-Jährige muss sich wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Auch gegen die anderen beiden jungen Männer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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