Einzelfälle im Jänner 2018

Dass sich die Einzelfälle häufen, dafür ist nicht nur unsere tägliche Berichterstattung ein Beleg. Besonders deutlich macht sich die jüngste Einwanderungswelle in den Zahlen der Messerattacken bemerkbar. Die Stichwaffenangriffe in den letzten zehn Jahren haben sich in Österreich fast vervierfacht. In Deutschland ist die Lage ganz ähnlich, wo sich die Zahl der Messerattacken in den letzten zehn Jahren um sagenhafte 1.200 Prozent gesteigert haben.

Hier gibt’s die Einzelfälle aus Deutschland.

Und hier die Dokumentation aus dem Vormonat.

Die Liste wird auch im Jänner 2018 regelmäßig aktualisiert.

  1. Jänner 2018

Wien: Immer mehr Öffi-Fahrer trauen sich nur noch bewaffnet zum Dienst
Gewalttäter, Jugendbanden, rabiate Obdachlose: „Bei den Wiener Linien werden alle anderen besser geschützt als wir Fahrer und die Fahrgäste“, packt ein langjähriger Bus-Chauffeur in der Krone aus. Und trotz Waffenverbot für Buslenker sagt er: „Unbewaffnet getraue ich mich nicht mehr, einen Nachtbus zu lenken. Das machen andere Kollegen genauso“, sagt der Wiener, der anonym bleiben will. Im Vorjahr gab es 40 körperliche Attacken auf Öffi-Lenker, also nahezu jede Woche eine, von leichten Stößen bis zu schweren Verletzungen. Besonders schlimm sei es in den letzten drei Jahren geworden, die Aggressivität steige enorm, so der Fahrer.. mehr

Wien: Streit zwischen Somaliern mündete in Messerstecherei
Zu einem schlimmen Clinch kam es in der Nacht auf Samstag in Rudolfsheim-Fünfhaus. Gegen 0.45 Uhr begannen sich zwei Somalier in einer Unterkunft in der Grenzgasse heftig zu streiten. Dabei zückte ein 27-Jähriger ein Messer und verletzte seinen 42-jährigen Kontrahenten damit im Nackenbereich. Der Beschuldigte versuchte erst zu flüchten, konnte jedoch bei der Durchsuchung im Wohnhaus von den Beamten angehalten werden… mehr

Wien: Drogenhändler verschluckte bei Polizeikontrolle 15 Kugeln mit Suchtgift
Beamte der Bereitschaftseinheit der Wiener Polizei entdeckten am Freitag gegen 11.00 Uhr in der Meidlinger Niederhofstraße einen Drogenhandel zwischen einem 25-jährigen Schwarzafrikaner und einem 49-Jährigen. Die Beamten hielten die beiden an, woraufhin sich der Afrikaner äußerst aggressiv verhielt. Darüber hinaus machte er laut Polizei „heftige Schluckbewegungen“. Die Beamten riefen sofort die Berufsrettung zu Hilfe, die den Mann ins Spital brachten. Dort stellte man fest, dass der 25-Jährige insgesamt 15 Kugeln mit offensichtlichem Suchtgift verschluckt hatte – Afrikaner handeln als Einzige mit solchen Kugeln, in denen Kokain oder Heroin eingeschweißt ist… mehr

Obernberg/Inn (OÖ): Drogen-Transporteur einer international agierenden Bande geschnappt
Für den Drogen-Transporteur einer Schmugglerbande war nun im Innviertel Endstation: In Zusammenarbeit mit deutschen Ermittlern wurde ein 34-jähriger Mazedonier geschnappt, der einer im großen Stil agierenden Bande angehören soll. Die Bande aus albanischen, kosovarischen und mazedonischen Mitgliedern, die grenzüberschreitenden Handel mit großen Mengen an Drogen betrieben, stand bereits im Visier deutscher Fahnder. Ein 34-jähriger arbeitsloser Mazedonier war für den Transport zuständig und soll etwa 20 Kilo Marihuana geschmuggelt haben… mehr

St. Kanzian (Kärnten): Falsche Kriminalbeamte forderten Geld – Frau überwies tausende Euro in Türkei
Eine 73-jährige Pensionistin aus St. Kanzian (Bezirk Völkermarkt) ist einem dreisten Betrug zum Opfer gefallen. Telefonisch meldete sich mehrmals die „Kriminalpolizei“ bei ihr und bat sie bei Ermittlungen um Mithilfe und Geld, das als „Lockvogel“ dienen solle. Die Frau überwies tatsächlich in zwei Teilbeträgen mehrere tausend Euro an zwei Adressen in der Türkei… mehr

Wien: Tschetschenen attackierten Uber-Chauffeur mit Fäusten und Messer
Atm Donnerstag gegen 18.00 Uhr ging es in der Klosterneuburger Straße heiß her: Zwei männliche Tatverdächtige (20) attackierten laut Polizei einen 23-jährigen Autolenker durch das Seitenfenster mit Faustschlägen. Einer der mutmaßlichen Täter zog ein Messer und bedrohte das Opfer. Der Uber-Fahrer (23) konnte mit seinem Fahrzeug die Flucht ergreifen und die Polizei verständigen. Zuvor sprang noch sein Fahrgast aus dem Wagen und lief davon. Beamte der WEGA konnten die zwei Tatverdächtigen, beide Tschetschenen, in einem nahegelegenen Wettlokal anhalten… mehr

Graz: Höchststrafe – 15 Jahre Haft für Rumänen, der acht Seniorinnen niederschlug und beraubte
Jener 32-jährige rumänische Staatsbürger, der im Sommer 2017 acht Pensionistinnen brutal überfallen und beraubt hat, ist am Freitag in Graz vor Gericht gestanden. „Das ist kein Kinderspiel, das heute verhandelt wird, das ist Schwerkriminalität“, betonte Staatsanwalt Wolfgang Fauland gleich zu Beginn. Von 30. Juni bis 13. Juli des Vorjahres gab es in Graz acht brutale Überfälle auf ältere Frauen. Der Täter schlug die heute 70- bis 85-Jährigen nieder und raubte ihnen dann meist Goldketten, aber auch Ringe und Bargeld.Der Mann wurde wegen mehrfachen schweren Raubes zu 15 Jahren Haft – und damit zur Höchststrafe – verurteilt. Er selbst streitet die Taten vehement ab. Das Urteil ist nicht rechtskräftig… mehr

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