Lauren Southern über Morde an Weißen in Südafrika: „Es ist so grausam, ich habe noch nie so viel geweint!“

In Südafrika findet ein Völkermord gegen weiße Farmer statt (jouwatch berichtete). Trotz der akuten Gefahr sind die YouTuber Lauren Southern und Caolan Robertson jetzt in Südafrika, um endlich darüber international zu berichten.

von Collin McMahon

 

Lauren Southern wurde mit ihrer Berichterstattung von der Aktion „Defend Europe“ und der G20-Menschenjagd auch in Deutschland bekannt. Seit dieser Woche berichtet sie mit ihrem ex-„Rebel Media“ Kollegen Caolan Robertson aus Südafrika.

Die Gewalt dort trotzt jeder Beschreibung: „Heute haben wir eine Dame interviewt, die Farmmorde untersucht. Vor kurzem wurde ein 12-jähriger Junge in einer Badewanne voll kochend heißen Wasser ertränkt. Sie musste seine geschmolzene Haut vom Badewannenrand kratzen. Eine Welle extremer Brutalität erfasst dieses Land, und die westlichen Medien schweigen es tot“, schrieb Robertson am 13.1. auf Twitter.

„Es bricht mir das Herz. Ich habe den ganzen Tag Familien interviewt, deren Liebsten ermordert wurden, die selber angeschossen oder gefoltert wurden, und die alles verloren haben, weil die südafrikanische Regierung nichts für sie tut. Ich habe soviel geweint wie schon lange nicht mehr. Ich werde dafür sorgen, dass ihre Geschichten endlich Gehör finden“, schrieb Southern am 11.1. auf Twitter.

Southern stellte am 15.1.2018 das erste Video in einer Serie von Interviews online. Sie sprach mit einer Farmerin namens Janine, deren Vater mit 6 Schüssen in den Bauch und den Hinterkopf hingerichtet wurde, während er versuchte, mit seinem Sohn zu telefonieren. „Sie haben etwa 1300 € erbeutet. Etwas Essen aus der Küche. Dann sind sie abgehauen. Ich frage mich warum. Warum musste mein Vater sterben? …  Sie nehmen sich die Schwächsten vor, die 65 Jahre und älter sind. Bald werden wir hier nicht mehr bleiben können“, sagt Janine. „Ich habe von keinem einzigen Regierungsbeamten gehört. Niemand hat sich darum gekümmert.“

In Südafrika findet jeden Tag ein Farm-Angriff statt. Weiße Mitbürger werden – im Land mit der 8-höchsten Mordrate der Welt – dreimal so oft ermordet wie der Durchschnittsbürger, weiße Farmer sechsmal so oft, oft nach stundenlanger Folter und Misshandlung. Seit dem Ende der Apartheid 1994 wurden bis zu 4000 weiße Farmer ermordet. Die Polizei verfolgt diese Straftaten nur halbherzig.

Genocide Watch spricht von einem drohenden Völkermord. Im November protestierten 1500 Demonstranten in Pretoria und übergaben der Regierung eine Peitition. „Farmmorde sind eine landesweite Krise und müssen als solche behandelt werden“, sagte Ernst Roets von AfriForum.

Die Gewalt in Südafrika hat mittlerweile auch das „sichere“ Kapstadt erreicht. Am berühmten Tafelberg wurden am Wochenende Wanderer und sogar eine Gruppe Rennradfahrer angegriffen. Am 3.12. wurde ein österreichisches Paar am Strand bei Kapstadt niedergestochen. Im September wurde eine Reisegruppe von 36 teils über 70-jährigen Touristen aus den Niederlanden direkt nach der Ankunft in Johannesburg ausgeraubt.

Die deutsche Bundesregierung hat 2016-2017 314,25 Millionen Euro für „Entwicklungshilfe“ an das korrupte Regime von Jacob Zuma in Südafrika bezahlt. In dieser Zeit ist das Wachstum vom ehemaligen Wirtschaftsmotor Südafrika auf ein historisches Tief von +0,5% gesunken. Zum Völkermord an Weißen in Südafrika schweigt die Bundesregierung immer noch.

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