Türken wollen den Deutschen das Recht auf Heimat absprechen…Türken-Gemeinde lehnt geplantes deutsches Heimatministerium ab

Angesichts dieser türkischen Frechheit ist Heimatschutz dringend angesagt, aber Seehofer damit zu beauftragen, ist den Bock zum Gärtner zu machen. Der hat zusammen mit Merkel unserer Heimat schweren Schaden zugefügt.

Union und SPD wollen das Bundesinnenministerium um die Bereiche Bau und Heimat zu einem Heimatministerium unter Horst Seehofer ausbauen. Die Türken-Gemeinde lehnt das mit dem Verweis auf die deutsche Geschichte ab.

Die Türken-Gemeinde in Deutschland hat die Pläne der möglichen Großen Koalition für ein Heimatministerium auf Bundesebene kritisiert. „Die Fokussierung auf den Heimat-Begriff setzt den falschen Akzent zur falschen Zeit“, sagte der Vorsitzende der Organisation, A.Loch Gökay Sofuoglu, der „Berliner Zeitung“.

„Aufgrund der deutschen Vergangenheit problematisch“

Gökay Sofuoglu Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland
A.Loch Sofuoglu: „Heimat-Begriff fördert Ausgrenzung und Spaltung“ 

Der Begriff Heimat beschreibe einen „von Mensch zu Mensch unterschiedlichen Erfahrungs- und Gefühlsraum“, so Sofuoglu:

„Ihn auf den politischen Kontext zu übertragen, halten wir nicht nur aufgrund der deutschen Vergangenheit für problematisch. Wir befürchten, dass er nicht Zusammenhalt und Zusammengehörigkeit, sondern Ausgrenzung und Spaltung fördert.“

Nötig sei stattdessen ein inklusives Verständnis der Bundesrepublik als pluralistische Gesellschaft mit dem Grundgesetz als gemeinsamer Wertebasis für ein friedliches Zusammenleben.


Pluralismus:

    1. (bildungssprachlich) innerhalb einer Gesellschaft, eines Staates [in allen Bereichen] vorhandene Vielfalt gleichberechtigt nebeneinander bestehender und miteinander um Einfluss, Macht konkurrierender Gruppen, Organisationen, Institutionen, Meinungen, Ideen, Werte, Weltanschauungen usw.
    2. (bildungssprachlich) politische Anschauung, Grundeinstellung, nach der ein Pluralismus erstrebenswert ist
  1. (Philosophie) philosophische Anschauung, Theorie, nach der die Wirklichkeit aus vielen selbstständigen Prinzipien besteht, denen kein gemeinsames Grundprinzip zugrunde liegt

Scharrenbach: „Heimat ist etwas Verbindendes“

Die nordrhein-westfälische Heimatministerin Ina Scharrenbach verteidigte hingegen gegenüber der „Berliner Zeitung“ die positive Bedeutung des Heimat-Begriffes. „Heimat grenzt nicht aus, sondern schließt ein und ist etwas Verbindendes. Heimat ist für alle – auch für Zugewanderte – da und richtet sich nicht gegen irgendwen“, betonte die CDU-Politikerin.

Geplantes Bundesheimatministerium unter Seehofer

Horst Seehofer
Als Bundesinnenminister soll Seehofer auch Heimatminister werden. 

Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass Union und SPD das Bundesinnenministerium zu einer Art Heimatministerium mit dem derzeitigen bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer an der Spitze ausbauen wollen. Demnach sollen dem CSU-Politiker als neuem Bundesinnenminister künftig auch die Bereiche Bau und Heimat unterstehen.

Das erste Heimatministerium in der Bundesrepublik wurde nach der Landtagswahl 2013 in Bayern auf Wunsch von Seehofer gegründet. Es wurde an das Finanzministerium angegliedert. Inzwischen gibt es auch in Nordrhein-Westfalen ein Heimatministerium.

Söder: „Heimatministerium wichtig“

Markus Söder beim Oktoberfest
Bayerns Heimatminister Söder hält ein Heimatministerium auch im Bund für wichtig. 

Der derzeitige bayerische Finanz- und Heimatminister sowie designierte Nachfolger Seehofers als Ministerpräsident, Markus Söder, betonte indes die Wichtigkeit eines Heimatministeriums auch auf Bundesebene. Dieses solle für einheitlichere Lebensbedingungen in Deutschland sorgen, wozu insbesondere die Angleichung der Lebensverhältnisse in Stadt und Land gehörten.

Vor allem für die neuen Bundesländer, wo die AfD wachsende Erfolge verzeichnet, sei ein Heimatministerium wichtig, betonte Söder gegenüber dem Evangelischen Pressedienst:

„Denn immer dort, wo Regionen vernachlässigt werden und Strukturen einbrechen, ziehen sich mit der Zeit auch demokratische Parteien zurück.“

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