Berliner Hotel, „Hotel Berlin“, verweigert AfD-Politiker Buchung

(Hintergrund: Shutterstock.com/Durch Thomas Soellner)

Berlin – Wilhelm von Gottberg, Bundestagsabgeordneter der AfD, stellte eine Buchungsanfrage, um – mutmaßlich im Berliner „Hotel Berlin“ – wie jeder andere Gast auch, eine Übernachtung zu erhalten.

 (Bild: © Wilhelm von Gottberg / Waldemar Cohrs)Wilhelm von Gottberg

Anstatt einer Buchungszusage übersandte ihm der „Reservations Sales Agent“ des Hotels folgende Absage auf seine Anfrage:

Das AfD-Mitglied Matthias Funk aus Greiz-Altenburg (Gera) übersendete der Redaktion von Jouwatch den nachfolgenden offenen Brief an die Hotelleitung, den wir hiermit veröffentlichen:

Meine Herren,

Ihre Absage, Hotelgäste zu beherbergen, die für die AfD tätig sind, zeugt von Ihrer Kurzsichtigkeit.

Das Kanzleramt scheint ja in Reichweite zu sein.

Sie sind so von Kleingeistigkeit umnachtet, dass Sie nicht mal merken, dass Sie die größten Verfechter des Rassismus gegen Ihr, das Deutsche Volk sind. Noch werden Sie von der Willkommensbesoffenheit reichlich gefüttert.

Eines Tages versiegt auch diese Quelle, dann werden Sie glücklich um jeden Gast sein.

 

Aber eher wünsche ich Ihnen, dass Ihr Haus in eine Asylantenkaschemme umgewandelt wird. Wenn Sie geschichtlich belesen wären, was Sie nicht sind, würden Sie feststellen, dass Sie genau in die Zeit des Dritten Reiches hinein steuern.

Bei Ihnen heisst es nicht „Juden unerwünscht“, nein, dem Zeitgeist verfallend „AfD-Mitglieder unerwünscht“. 

Das ist das gleiche Spiel wie im Dritten Reich, nur die Zielgruppe wurden ausgetauscht. Wo das in der Vergangenheit endete, ist Ihnen sicher auch nicht bekannt, da Sie nur dem Sprechautomat im Hosenanzug „Heil Merkel“ nachschreien.

Eines Tages geht auch Ihnen ein Licht auf, und Sie merken, dass Sie auf’s falsche Pferd gesetzt haben.

Ihre Vorgehensweise ist verwerflich und verachtenswert. Deshalb werden wir über die alternativen Medien die Menschen über Ihre Vorgehensweise informieren.

Matthias Funk   AfD-Mitglied Greiz-Altenburg“

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