Kahane hat sehr wahrscheinlich mindestens ein Menschenleben auf dem Gewissen

Von Michael Mannheimer, 11.4.2018

Anetta Kahane trieb den von ihr als „Feind der DDR“ denunzierten Schauspieler Horst Brasch 1980 in den Selbstmord

Kahane trieb mindestens einen Menschen, den sie während ihrer 8-jährigen Tätigkeit bei der STASI bespitzelte und aufs übelste diffamierte, in den Selbstmord. Es handelt sich Klaus Brasch, der nach einer Serie menschenrechtswidriger Verfolgungsmethoden durch die Stasi am 3. Februar 1980 Selbstmord verübte.

Nach einem Zeitungsbericht von 2007 soll die frühere inoffizielle Mitarbeiterin (IM) Anetta Kahane in einem Bericht für die DDR-Staatssicherheit die Brüder Thomas und Klaus Brasch 1976 als „Feinde der DDR“ bezeichnet haben.

[Uwe Müller: Birthler-Behörde ließ Stasi-Spitzel einladen. Welt online, 25. September 2007]

Nachdem Klaus Brasch, Sohn des ehemaligen stellvertretenden Kulturministers der DDR Horst Brasch, 1973 die Schauspielschule in Berlin beendet hatte, folgten Theaterengagements in Neustrelitz, Schwerin und Berlin.

Er gehörte als Gast zum Ensemble der Volksbühne Berlin, spielte in Filmen der DEFA und des DDR-Fernsehens und galt als begabter junger Schauspieler. 1976 wurde er durch Anetta Kahane, die als inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit arbeitete, denunziert: „

Zu den Feinden der DDR gehören in erster Linie Klaus Brasch und Thomas Brasch.“

Er starb kurz vor seinem 30. Geburtstag am 3. Februar 1980 an einem Cocktail aus Alkohol und Schmerztabletten.

Er war der Bruder der Schriftsteller Thomas Brasch und Peter Brasch sowie der Radiomoderatorin Marion Brasch.

Verantwortlich für seine Verfolgung und Diffamierung war Anetta Kahane, die heutige Geschäftsführern der neo-bolschewistischen Amadeu-Antonio-Stiftung, die nichts anderes ist als ein externes Büro der Stasi-Seilschaften im heutigen Deutschland mit dem Ziel, politisch Ansdersdenkende zu jagen und verurteilen zu lassen.

Damit machte sich Kahane der schweren Nötigung und des Hineintreibens in den Selbstmords schuldig.

Die juristische Situation dafür ist nicht ganz klar. Die in der Folge gezeigten Gesetze gelten teilweise für Deutschland, einige für Österreich. Auch ist nicht geklärt, ob es in der damaligen DDR dafür überhaupt Gesetze gab: Was allerdings völlig unwichtig ist: Denn die DDR war ein Unrechtsregime, das seine Bürger bei Verlassen der DDR erschießen ließ.

Auch ist nicht klar, ob ihre Straftaten schon verjährt sind. Auch das ist unbedeutend: Denn moralische Schuld verjährt nie.

Wer heute mit Kahane zusammenarbeitet, arbeitet mit einer Frau zusammen, die mindestens einen Menschen in den Selbstmord getrieben hat. Man kann dies als Mord bezeichnen – auch wenn es dementsprechende Gesetze nicht geben sollte. Doch niemand wird frei von Schuld sein, der jetzt und in Zukunft mit dieser fanatischen Gesinnungsjägerin zusammenarbeitet.

Hier die von mir gefundene Gesetzeslage:

§ 78 StGB Mitwirkung am Selbstmord, StGB – Strafgesetzbuch:

„Wer einen anderen dazu verleitet, sich selbst zu töten, oder ihm dazu Hilfe leistet, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.“ (Quelle)

§ 222 STGB Fahrlässige Tötung

„Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ (Quelle)

§ 106 StGB Schwere Nötigung

(1) Wer eine Nötigung begeht, indem er

1. mit dem Tod, mit einer erheblichen Verstümmelung oder einer auffallenden Verunstaltung, mit einer Entführung, mit einer Brandstiftung, mit einer Gefährdung durch Kernenergie, ionisierende Strahlen oder Sprengmittel oder mit der Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz oder gesellschaftlichen Stellung droht,
2. die genötigte oder eine andere Person, gegen die sich die Gewalt oder gefährliche Drohung richtet, durch diese Mittel längere Zeit hindurch in einen qualvollen Zustand versetzt oder
3. die genötigte Person zur Prostitution oder zur Mitwirkung an einer pornographischen Darbietung (§ 215a Abs. 3) oder sonst zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung veranlasst, die besonders wichtige Interessen der genötigten oder einer dritten Person verletzt,
ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.

(2) Hat die Tat den Selbstmord oder einen Selbstmordversuch der genötigten oder einer anderen Person, gegen die sich die Gewalt oder gefährliche Drohung richtet, zur Folge, so ist der Täter mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.

(3) Ebenso ist zu bestrafen, wer eine Nötigung zur Prostitution oder zur Mitwirkung an einer pornographischen Darbietung gegen eine unmündige Person, im Rahmen einer kriminellen Vereinigung, unter Anwendung schwerer Gewalt oder so begeht, dass durch die Tat das Leben der Person vorsätzlich oder grob fahrlässig (§ 6 Abs. 3) gefährdet wird oder die Tat einen besonders schweren Nachteil für die Person zur Folge hat. Quelle

Wer heute noch Kontakt zur Familie Brasch hat, möge den Mut aufbringen, sich in seine Familie zu wenden um herauszufinden, ob es irgendwelche aussagen oder schriftlichen Bemerkungen von Horst Brasch zum Grund seines Selbstmords gibt. Er möge mir dies auf meiner Email: M.Mannheimer@gmx.net mitteilen. Der Name des Mitteilers bleibt selbstverständlich anonym.

 

Dass Kahane ausgerechnet vom Bund deutscher Kriminalbeamten „für ihren „vorbildlichen Kampf gegen Kriminelle“ – gemeint sind damit Andersdenkende –  den Verdienstorden Bul le Mérite verliehen bekam, ist unfassbar – und zeigt, dass inzwischen fast alle deutschen politischen und exekutiven Organs vom alle zersetzenden sozialistischen DDR-Geist durchdrungen und zerfressen sind.

Dieser Bund der deutschen Kriminalbeamten würdigte damit also eine  Mitarbeiterin einer verbrecherischen Staatsbehörde (Stasi), deren Chef Mielke 1931 zwei deutsche Polizisten (und damit zwei Kollegen dieses Bundes) in Berlin ermordet hatte. (ich berichtete).

Würde sich ein Schriftsteller eine solche Posse ausdenken, würde man ihm den Vogel zeigen. Doch es ist die irre Realität in einem irren Land, wo Psychopathen das Ruder übernommen haben.

Der gesamte Vorstand des Bundes der deutschen Kriminalbeamten muss zurücktreten oder zurückgetreten werden:

Denn ich weiß aus Schreiben deutscher Kriminalbeamten, die meinen Artikel gelesen haben, dass diese sich dafür schämen, Mitglied in diesem Bund zu sein.

Kahane ist ohne Frage eine äußerst gefährliche Menschen- und Gesinnungsjägerin, die schlau genug ist, ahnungslose Menschen auf ihre Seite zu locken. Im Fall der Zusammenarbeit mit Maas (vom dem sie mit Millionen für ihre verbrecherische Stiftung unterstützt wird, und auch im Falle der Bertelsmann-Stiftung, mit der sie zusammenarbeitet, kann jedoch von Ahnungslosigkeit genausowenig die Rede sein wie bei Heiko Maas.

Die Regierung Merkels arbeitet heute ungeniert mit Mördern und Menschenjägern des SED-Staats zusammen.

Nur noch ein Schnitt wie jener, den Alexander der große bei unentwirrbaren gordischen knoten tat, wird Deutschland wieder zu einem freien und demokratischen Land machen.

Wer ist Anetta Kahane?

Moderne Metamorphose – Von der Stasi-Agentin zur Menschenrechtsaktivistin.

Anetta Kahane (* 1954) ist ehemalige Stasi-Mitarbeiterin und Gründungs­mitglied der Amadeu-Antonio-Stiftung, wo sie seit 2003 als hauptamtliche Vorsitzende fungiert.

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