der Abschwung ist da: Gewinnwarnungen und Entlassungen: Deutschlands Industrie rutscht in die Krise…aber 250 Milliarden jährlich (steigend) für lt GG Invasoren


Die Deutsche Bank schmeißt 18.000 Mitarbeiter raus, BASF rechnet mit 30 Prozent weniger Gewinn und Daimler kürzt seine Jahresprognose schon zum zweiten Mal. Die deutsche Wirtschaft schwächelt. Ein Bericht aus dem Finanzministerium schlägt jetzt Alarm.

2700 Mitarbeiter sind es, die bei Siemens  demnächst gehen müssen , 6000 bei ThyssenKrupp , 18.000 bei der Deutschen Bank und 37.000 bei Volkswagen . Die Menge der Meldungen über Massenentlassungen bei deutschen Großkonzernen verdeutlicht bereits, dass es schlecht um die deutsche Wirtschaft steht.

Das zeigt jetzt auch der aktuelle Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums. „Die Industrie zeigt schon seit dem Jahreswechsel 2017/18 eine abwärtsgerichtete Tendenz“, heißt es darin. Das dürfte sich in diesem Quartal auch im Wirtschaftswachstum bemerkbar machen.

Deutsche Wirtschaft dürfte stagnieren

Nachdem es zwischen Januar und März noch um 0,4 Prozent nach oben ging, rechnet das Ministerium für die Zeit von April bis Juni mit einer „verhaltenen Entwicklung“. Das deutet zumindest auf Stagnation, schlimmstenfalls auf einen Rückgang der Wirtschaftsleistung hin.

Selbst, wenn es Deutschland im zweiten Quartal noch nicht erwischt, wird die Lage für den Rest des Jahres nicht einfacher werden. Problemkind bleibt die Industrie. Der Einkaufsmanagerindex , quasi ein Stimmungsbarometer, liegt seit Monaten bei etwa 45 von 100 Punkten – alles unter 50 deutet daraufhin, dass die Umsätze und Gewinne schrumpfen werden.

BASF und Daimler kürzen ihre Prognosen

Konkret meldeten das in der vergangenen Woche zwei deutsche Riesen. BASF  schockte die Börse am vergangenen Montag mit der Meldung, dass der Chemiekonzern mit 30 Prozent weniger Gewinn als 2018 rechne und auch der Umsatz leicht schrumpfen werde (). Zwar haben die Ludwigshafener schon länger Probleme, doch einen solchen Einbruch hatte niemand erwartet.

Am Freitag war es dann Daimler  , die mit einer Gewinnwarnung schockten, der zweiten seit Ende Juni und der vierten in nur einem Jahr. Der Gewinn 2019 soll nun „deutlich unter dem Vorjahreswert“ liegen. Der lag immerhin bei 7,2 Milliarden Euro war aber gegenüber 2017 auch schon um rund 30 Prozent gefallen.

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