Ernst Cran – Goethe „gesamt“?…selbst bei dem Meister aller Dichter sortieren Linke für sie ungefällige Passagen aus….

Goethe gesamt“? In einer Gesamtausgabe der Werke von Johann Wolfang von Goethe vermutet man zu Recht die Gesamtheit aller seiner Stücke und Texte. Daß dem indes mitunter nicht so ist, erweist die Gesamtausgabe des Artemis-Verlags Zürich, in deren Band 4 markante Textteile eines Werkes des Dichterfürsten fehlen.

Ein bekannter und derzeit inhaftierter „Influencer“ hat literarisch dankenswerterweise darauf hingewiesen. Pikanterweise fehlen dieselben Textteile übrigens auch in dem „Projekt Gutenberg“ von „Spiegel.de“. Konkret: Es handelt sich um

„Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern“, das am 20. Oktober 1778 auf Schloß Ettersburg uraufgeführt wurde.

In diesem „Schönbartspiel“ mischen sich Jahrmarkttrubel und Bühnenunterhaltung; letztere anhand einer Schaubühnen-Aufführung der Esther-Geschichte aus der jüdischen Diaspora im Perserreich. In dieser Geschichte wiederum – deren alttestamentliche Dramaturgie mit der alljährlich im Purim-Fest gefeierten Ermordung von 75.000 Feinden der Judenschaft endet – in dieser Geschichte gibt es in dem Goethe-Stück einen Dialog zwischen dem höchsten Regierungsbeamten Haman und Kaiser Ahasverus.

Es geht darin um die fragwürdigen Eigenschaften und Prägungen einer bestimmten Volksgruppe innerhalb des Reiches. Eben diese Darstellung ist nun – nebst anderen Textpassagen desselben Inhaltes – aus der oben genannten „Gesamtausgabe“ verschwunden.

Die Frage ist: Wer will das Folgende nicht hören? Ich zitiere die Goethe-Worte Hamans an Kaiser Ahasverus:

„Du kennst das Volk, das man die Juden nennt, das außer seinem Gott nie einen Herrn erkennt? Du gabst ihm Raum und Ruh, sich weit und breit zu mehren und sich nach seiner Art in deinem Land zu nähren; Du wurdest selbst ihr Gott, als ihrer sie verstieß und Stadt- und Tempelspracht in Flammen schwinden ließ: Und doch verkennen sie in dir den güt’gen Retter, verachten dein Gesetz und spotten deiner Götter; daß selbst dein Untertan ihr Glück mit Neide sieht und zweifelt, ob er auch vor rechten Göttern kniet. Laß sie durch ein Gesetz von ihrer Pflicht belehren und, wenn sie störrig sind, durch Flamm und Schwert bekehren. … Auch ist’s das eben nicht, wovon die Rede war: Der Jude liebt das Geld und fürchtet die Gefahr. Er weiß mit leichter Müh, und ohne viel zu wagen, durch Handel und durch Zins Geld aus dem Land zu tragen. … Das alles ließe sich vielleicht auch noch verschmerzen: Doch finden sie durch Geld den Schlüssel aller Herzen, und kein Geheimnis ist vor ihnen wohlverwahrt. Mit jedem handeln sie nach einer eignen Art. Sie wissen jedermann durch Borg und Tausch zu fassen; der kommt nie los, der sich nur einmal eingelassen. … Ich weiß vollkommen wohl; dir ist zwar niemand gleich, doch gibt’s viel große Herrn und Fürsten in dem Reich, die dein so sanftes Joch nur wider Willen dulden. Sie haben Stolz genug, doch stecken sie in Schulden; es ist ein jeglicher in deinem ganzen Land auf ein und andre Art mit Israel verwandt, und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen: Solang die Ordnung steht, so lang hat’s nichts zu hoffen. Es nährt drum insgeheim den fast getüschten Brand, und eh wir’s uns versehn, so flammt das ganze Land.“

Anmerkung zum Schluß: Wer solche Worte tilgt, hat etwas zu verbergen, denn das, was sie erzähl’n, das soll wohl keiner merken.

Die Frage ist: Wem nützt’s zu lügen, zu betrügen?

Ich meine: Diesem Punkt ist nichts hinzuzufügen!

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Nachtrag: was Goethe beschreibt und ausdrückt ist eine Welt seiner Erlebnisse und Erfahrungen.

Wie viele namhafte Persönlichkeiten, nicht nur mit deutschen Hintergrund, schon vor langer Zeit sagten und schrieben, kann nicht falsch sein…..zuviele zu unterschiedlichen Zeiten, Ländern, ja Kontinenten warnten vor dem Gleichen: Juden!

Ob es heute nun in den Zeitgeist passt oder gar mit „Schwert und Gewalt“ verbietet, konnte seinerzeit offen gesagt werden….was?…die Wahrheit…..oder?

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Kategorien:Deutsche Dichter und Gelehrte, Goethe "gesamt"?...selbst bei dem Meister aller Dichter sortieren Linke für sie ungefällige Passagen aus....

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  1. Artemis-Verlag, Zürich. Ich bin Schweizer. Mich verwundert nix die Bohne, dass auch die Schweiz zensiert.
    In der Schweiz ist die Oberfläche des Geschehens im Vergleich zur BRD noch viel hübscher. Was indes inoffiziell auch noch stattfindet, ist hahnebüchern. Wo ist die BIZ? In Basel. Hauptsitz von CERN? Genf. Kanton Zug: Was sich dort unter den Normalos auch noch tummelt, geht auf keine Kuhaut.

    Ein Beispiel, welches noch nicht mal geheim ist: 5G ist in rasantem Aufbau, soll bis Ende 2020 flächendeckend installiert sein. Zuständige Bundesrätin Sommaruga findet das prima.
    http://bumibahagia.com/2020/03/12/maerz-2020-5g-antennen-im-aargau-5g-in-der-schweiz/

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