Drosten-Studie über ansteckende Kinder grob falsch…Virologe Christian Drosten lag mit seiner wichtigsten Corona-Studie komplett daneben.

Am 29. April veröffentlichte das Institut für Virologie an der Berliner Charité, das Drosten leitet, ein Papier mit weitreichenden politischen Konsequenzen. Ein Forscherteam hatte untersucht, ob Kinder genauso ansteckend sind wie Erwachsene.

Das Ergebnis der Drosten-Studie schien eindeutig: „Kinder können genauso ansteckend sein wie Erwachsene.“ Der dringende Appell der Forscher an die Politik: „Aufgrund dieser Ergebnisse müssen wir vor einer unbegrenzten Wiedereröffnung von Schulen und Kindergärten in der gegenwärtigen Situation warnen.“

[wpdiscuz-feedback id=“1uff6oe7gb“ question=“Please leave a feedback on this“ opened=“0″]Mehrere Wochen nach der Veröffentlichung gerät die Drosten-Studie immer stärker in die Kritik: Wissenschaftler aus mehreren Ländern werfen Charité-Forschern vor, unsauber gearbeitet zu haben – mit verhängnisvollen Konsequenzen.[/wpdiscuz-feedback]

Brisant: Nach BILD-Informationen findet die Kritik auch Zustimmung in Drostens Forscherteam. Intern wurden die Fehler bereits eingestanden.

Fiel die deutsche Schulpolitik einer falschen Studie zum Opfer?

Wissenschaftler kritisieren Drosten-Studie

▶︎ Professor Leonhard Held vom Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich kritisiert in einer Untersuchung die Aussagekraft der Drosten-Studie: „Die Erkenntnisse müssen mit einiger Vorsicht interpretiert werden.“

Zentraler Schwachpunkt der Drosten-Studie sei die geringe Anzahl der untersuchten Kinder, bemängelt Held. Die Studie „leidet … (unter, Anmerkung der Redaktion) einer kleinen Stichprobengröße von Kindern und Jugendlichen“.

Bei einer erneuten Auswertung der zusammengefassten Daten kommt Held zu einem Ergebnis, das den Resultaten der Drosten-Studie fundamental widerspricht: Es gebe moderate Beweise für eine „zunehmende Viruslast mit zunehmendem Alter“.

▶︎ Auch Statistik-Professor Dominik Liebl von der Universität Bonn weist auf schwere Ungereimtheiten in der Drosten-Studie hin. „Die mittlere Viruslast der Altersgruppe Kindergarten ist um 86 Prozent niedriger als die mittlere Viruslast der Altersgruppe der Älteren“, erklärt Liebl in einer Untersuchung.

Der Mannheimer Statistik-Professor Christoph Rothe schreibt dazu: „Dass derart große Unterschiede von den Autoren als ‚nicht signifikant‘ eingestuft werden, liegt daran, dass die verwendeten statistischen Methoden sehr schwach sind.“

Liebl meint: „Die statistische Analyse der Autoren widerspricht ihrer zentralen Schlussfolgerung.“

Das hieße: Die Drosten-Forscher hätten ihre eigenen Zahlen falsch verstanden!

Forschungsteam diskutierte selbst über Mängel

Auch Wirtschaftsprofessor Jörg Stoye von der renommierten Cornell University in New York geht hart mit der Drosten-Studie ins Gericht. „Meine Lesart der Charité-Studie kehrt ihre Stoßrichtung um“, schreibt Stoye in einer ausführlichen Analyse der statistischen Methoden des Drosten-Papiers.

Sein Vorwurf: Die Ergebnisse „scheinen von Entscheidungen der Forscher getrieben zu sein“. Die Stoßrichtung der Resultate „stimme mit den öffentlichen Standpunkten (…) der jeweiligen Hauptautoren überein“.

Stoye sieht in der Drosten-Studie keinen Beleg dafür, dass Schulen weiter geschlossen bleiben sollten. Das bittere Fazit des US-Professors: „Es gibt viele gute Argumente gegen eine schnelle Wiedereröffnung der Schulen, aber die Charité-Studie trägt nichts dazu bei.“

BILD konfrontierte Christian Drosten mit den Vorwürfen. Drosten wollte auf BILD-Anfrage nicht antworten. Stattdessen veröffentlichte er die BILD-Anfrage auf Twitter und schrieb dazu, er habe „Besseres zu tun“. Innerhalb des Forscherteams wurden die Mängel der Studie nach BILD-Informationen jedoch bereits diskutiert und zum Teil eingestanden.

Drosten selbst hatte die Studie nach ihrer Veröffentlichung als „ganz saubere, statistische Analyse“ bezeichnet. Am Montagmorgen erklärte Drosten im Deutschlandfunk, dass es „keine großen Hinweise aus der wissenschaftlichen Literatur“ gebe, die bestätigten, „was hier und da in Meinungsäußerungen geschrieben“ werde. Es sehe für ihn „anhand der vorhandenen wissenschaftlichen Daten“ überhaupt nicht so aus, dass Kinder „weniger infektiös sind oder weniger empfänglich für die Infektion“.

Interessant: Noch am 6. März lehnte Christian Drosten Schulschließungen ab. Diese Maßnahme solle man für den Herbst aufbewahren, „jetzt wäre es wohl noch zu früh“, sagte der Charité-Virologe der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Dann änderte Drosten seine Meinung. Bereits am 13. März empfahl Drosten der Ministerpräsidentenkonferenz unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (65, CDU), die Bildungseinrichtungen zu schließen.

.

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/fragwuerdige-methoden-drosten-studie-ueber-ansteckende-kinder-grob-falsch-70862170.bild.html

NEWSLETTER


Kategorien:Allgemein, Corona und NWO, Drosten-Studie über ansteckende Kinder grob falsch.

Schlagwörter:, ,

1 Antwort

Trackbacks

  1. Patriotische Umschau – Mai 2020 – Deutsches Herz
%d Bloggern gefällt das: