eine Frage vorab:

Seniorenheim…früher waren die Alten meistens bei ihren Kindern, egal wie groß die Wohnung war. 

Heute…so ist es doch viel einfacher…weg in’s Heim….und jetzt? …endlich erkennen was es bedeutet alte Menschen

abzuschieben, nur weil es zu Hause Arbeit macht oder irgendeine andere Ausrede….Ausreden die früher zu einer Ächtung im Verwandten- und Bekanntenkreis führte……was bleibt? Beschwerden über das eigene Versagen…?

Das Gleiche trifft auch für Kinder zu…

..Wiggerl

.

von einem Leser

Meine Mutter befindet sich in einem Seniorenheim. Ich kann von einer Seitenstraße an ein verschlossenes Tor herantreten und mit ihr einen Kontakt herstellen. Hinter dem Tor wurde in einem Abstand von ca. 2 Metern ein Absperrband angebracht.

Ich schicke euch meine Mail, gerichtet an das Seniorenheim (evangelischer Träger), meiner Mutter (91 Jahre) und ihres Lebensgefährten (91 Jahre) sowie die Antwort des Einrichtungsleiters.

Anschreiben an das Seniorenheim, von unserem Leser:
Hallo Herr …,
ich war heute morgen gegen 10 Uhr am Tor in der Herderstraße und sprach von dort
aus mit meiner Mutter und ihrem Lebensgefährten …. Kurz darauf kam eine
diensthabende Mitarbeiterin von Ihnen und untersagte mir und meiner Mutter die
Unterhaltung aufgrund einschlägiger Verordnungen. Ich bitte um Klärung der
Angelegenheit, weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass diese
Unterhaltung gegen Gesetz und Recht verstößt.
Ferner würde ich gerne wissen, ob meine Mutter aufgrund ihrer obstruktiven
Lungenerkrankung, was Ihrer Einrichtung ja bekannt ist, von der Maskenpflicht
befreit ist.
Zu der Thematik Maskenpflicht nur die Aussage eines Facharztes für
Lungenkrankheiten. Er sagt nämlich:
„Das Coronavirus hat einen Durchmesser von 20 Nanometer. Um einen
Mudschutz gegen Viren dicht zu machen, müssten die Filterporen 1000-fach
verkleinert werden. Das würde die Atmung so weit behindern, dass es zum
Ersticken führen würde. Die üblichen Atemschutzmaßnahmen (Atemschutzmasken),
deren Einsatz jetzt millionenfach gefordert werden, sind also völlig unwirksam und
eine nicht tolerierbare Finanzbelastung. Zu der Unwirksamkeit der
Atemmasken kommt noch hinzu, dass sie Feinstaub in ihrem Gewebe ansammeln,
der bei wiederholtem Gebrauch zu Atemwegserkrankungen führen kann. Die
Einführung der Atemmaskenpflicht wird medizinisch für völlig unhaltbar gehalten.“
In der für alle Menschen schwierigen Zeit lege ich Ihnen besonders den Psalm 37 ans
Herz.

Antwort des Mitarbeiters des Seniorenheims:

Hallo Herr …,

am 27. März hat die bayerische Staatsregierung per
Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ein Besuchsverbot in Altenpflegeeinrichtungen
erlassen.

Dieses Besuchsverbot gilt selbstverständlich auch für Kontakte am Gelände der
Einrichtung.
Am 5. Mai wurde diese Allgemeinverordnung mit folgendem Absatz ergänzt:

Abweichend von Abs. 1 (bezieht sich auf § 4 „Spezielle Besuchsverbote“ der genannten
Verordnung) darf jeder Patient oder Bewohner einmal täglich von einer Person aus dem
Kreis der in § 3 Satz 1 genannten Familienangehörigen, bei Minderjährigen auch von den
Eltern oder Sorgeberechtigten gemeinsam, oder einer weiteren festen Person während
einer festen Besuchszeit besucht werden; alle Besucher müssen namentlich bei der
Einrichtung registriert sein.

Das heißt, dass Besuche in diesem Rahmen (bei uns 2x in der Woche) nach
Voranmeldung und während einer festen Besuchszeit auch für Sie möglich sind, da wir
diese Besuchszeiten täglich anbieten.

Ein Kontakt „über den Zaun“ entspricht nicht den Vorgaben der Staatsregierung, die
auf einer gesetzlichen Grundlage fußen.. Mithin hat unsere Mitarbeiterin vollkommen
korrekt gehandelt, wenn sie Sie darauf aufmerksam gemacht hat.

Ich bitte Sie, künftig den offiziellen Besuchsweg zu nutzen und von Zaunkontakten
abzusehen.

Bzgl. des Tragens des Mund-Nasen-Schutzes in unserer Einrichtung sind alle Mitarbeiter
dazu verpflichtet und alle Bewohner dazu angehalten, soweit sie dies aufgrund ihres
körperlichen und geistigen Zustandes tun und verstehen können.

Ihre Mutter trägt seit geraumer Zeit den Mund-Nasen-Schutz. Dass dieser gesundheitliche
Probleme verursachen würde, konnten wir nicht beobachten. Insofern bitten wir darum,
den Mund-Nasen-Schutz auch weiterhin zu tragen, zumal Ihre Mutter sehr viel in Haus
und Garten unterwegs ist.

Letztlich dient diese Maßnahme zum Schutz aller Bewohner im …
Stift und minimiert das Risiko einer Ansteckung mit Covid19.

Jeder neue Infektionsfall würde eine sofortige Quarantäne für einzelne Wohnbereiche oder
das ganze Haus nach sich ziehen.

Zum Schluss: Ihren Hinweis auf Psalm 37 weiß ich nicht so recht einzuordnen. Ist mir
doch nicht ganz klar, wer da nun zu den Frevlern gezählt werden mag und wer zu den
Gerechten.

Viele Grüße

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