„Gute anderthalb Jahre ist es her, dass Hans-Georg Maaßen als Präsident des Bundesverfassungsschutzes vor die Tür gesetzt wurde – weil er die Wahrheit nicht verschweigen wollte. Bislang hielt er sich auffällig zurück, sein von Beobachtern als enorm eingeschätztes Insiderwissen über Regierungsgeheimnisse und brisante Hintergründe politische Entscheidungen bewahrt er seitdem diskret. Ganz allmählich aber wird Maaßen angriffslustiger: Angesichts der verheerenden Lage, in die Angela Merkel das Land gebracht hat und weiterhin bringt, setzt Maaßen für seine Verhältnisse ungewohnte Nadelstiche.

Per Twitter äußerte sich der in der Werte-Union aktive Ex-Spitzenbeamte gestern zum derzeit in aller Heimlichkeit von der EU-Kommission vorangetriebenen neuen „Migrations- und Asylpakt“. Ohne nähere Unterrichtung der Öffentlichkeit läuft hier auf weitgehender Regierungsebene und innerhalb von Expertengremien die Vorbereitung zu einem neuartigen „Management“ von Asyl und Migration auf gesamteuropäischer Ebene.

Besonders alarmierend hierbei: Ganz unverblümt spricht die EU von einer „vollständigen Erfassung der Fluchtrouten“ – eine verklausulierte Formulierung, die auf den Plan hindeutet, künftig die „Reise“ der Migranten von Anfang bis ins Zielland komplett zu begleiten oder gleich zu managen.“

Das Ende der Schonfrist: Maaßen beginnt unbequem zu werden

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