Heute vor zwölf Jahren, in den ersten Stunden des 11. Oktober 2008 starb der Kärnter Landeshauptmann Dr. Jörg Haider. Zu seinen Lebzeiten hatte ich mich nicht übermäßig für ihn interessiert, aber weil ich durch ein Internetforum, das ich damals besuchte, mit in das Detektivspielen zu seinem Tod hineingezogen wurde, erfuhr ich zwangsläufig – unter anderem auch von dort anwesenden Kärntnern, die ihn persönlich gekannt hatten – dass er ein großartiger Mensch gewesen sein musste. Er war darüberhinaus (eine solche Einschätzung sei mir ausnahmsweise gestattet, da es Männer in umgekehrten Fällen ja auch tun) ein sehr schöner Mann, der gleichermaßen Lebensfreude wie Geborgenheit ausstrahlte.

Er ist es wert, dass einmal wieder an ihn erinnert wird. Wir sollten uns sowieso insgesamt bemühen, nicht so schnell zu vergessen. Das ist meiner Ansicht nach eine der Schwächen unserer Rasse. Andere – insbesondere Orientalen – haben für Kränkungen aller Art Gedächtnisse wie Elefanten, während wir eine Redewendung “Schnee von gestern” haben, die wir vielleicht besser aus unserem Wortschatz streichen sollten – zumindest solange wir nicht unbehelligt alleine unter uns leben. Araber nörgeln nach fast 1000 Jahren noch an den Kreuzzügen rum und von Juden muss man diesbezüglich erst gar nicht anfangen, die machen aus – tatsächlichen oder erfundenen – Kränkungen sogar heilige Schriften. (Ägypten, Persien, Babylon, Amalek, Riese Goliath uvm.) Wir Deutschen können von Glück sagen, dass derzeit eine Bibelergänzung doch zu fragwürdig wäre, um durchzugehen, ansonsten würden wir uns nämlich als nicht sehr vorteilhafte Hauptprotagonisten in einem 6. Buch Mose widerfinden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

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Jörg Haider…ein schlecht vertuschter Mord

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