Bill Gates finanziert und bewirbt neue, unerprobte Impfstoffe, die uns zumindest etwas sicherer vor einem gruseligen Ableben durch das Coronavirus machen sollen und die es uns ermöglichen, wieder ein mehr oder weniger »normales« Leben zu führen, was immer das heißen mag. Das Mainzer Unternehmen BioNTech und der Pharmariese Pfizer haben jetzt, wie sie sagen, »spektakuläre« Ergebnisse bei ersten Versuchen mit menschlichen Probanden erzielt.

Pfizer arbeitet mit der experimentellen Genomchirurgie, genauer gesagt mit Genomchirurgie an Boten-RNA (mRNA). Diese wurde noch nie zuvor für Impfstoffe verwendet. Aber bevor wir alle losstürzen und uns wegen unseres Wunsches nach Immunität piksen lassen, sollten wir vielleicht erst einmal genauer nachfragen, was es mit dieser radikalen experimentellen Technologie auf sich hat und wie es überhaupt um deren Präzision bestellt ist.

Als am 9. November der Pharmariese Pfizer und sein deutscher Partner BioNTech per Pressemitteilung die Welt informierten, man habe einen Impfstoff entwickelt, der zu 95 Prozent vor Covid-19 schütze, drehten die Börsen völlig durch. AnthonyFauci, der kontroverse Leiter der US-Gesundheitsbehörde NIAID, zählte zu den Ersten, welche die Nachricht begrüßten. Die EU wiederum verkündete, sie habe von diesem kostspieligen neuen Impfstoff 300 Millionen Dosen bestellt. Glaubt man den Finanzmärkten, gehört die Pandemie praktisch schon der Vergangenheit an. Zumal in der vergangenen Woche der US-Konzern Moderna über einen Impfstoff mit angeblich ähnlich guten Ergebnissen berichtete.

Zulassung im Eiltempo

Auch mit einem der größten Arzneimittelproduzenten Chinas, Fosun Pharma aus Schanghai, ging BioNTech eine Vereinbarung ein. Diese zielt darauf ab, für den chinesischen Markt eine Version des mRNA-Impfstoffs gegen das neuartige Coronavirus zu entwickeln. Der Entwicklungsleiter von Fosun Pharma, Ai-Min Hui, sagte im August laut Pressemitteilung:

»Dem ersten chinesischen Versuchsteilnehmer BNT162b1 zu verabreichen, stellt einen Meilenstein des globalen Ko-Entwicklungsprogramms in China dar. Wir arbeiten eng mit BioNTech und den Aufsichtsbehörden daran, die Sicherheit und Wirksamkeit von BNT162b1 und anderen mRNA-Impfstoffkandidaten zu bewerten …«

Das bedeutet, ein und dasselbe deutsche Biotechunternehmen steckt hinter den Covid-Impfstoffen, die in China, in den USA und in der EU im Eiltempo an den Start gehen. Der Impfstoff wird mit alarmierender Geschwindigkeit durch die Zulassungsprozesse gejagt.

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Die gefährlichen Seiten des neuen Coronavirus-Impfstoffs

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