Ex-US-Präsident Donald Trump bereitet ganz offensichtlich sein politisches Comeback vor: mit der Gründung einer eigenen Schaltzentrale, dem „Büro des früheren Präsidenten“ und dem neuen Motto „Rettet Amerika“, will er die Interessen der USA und die Trump-Agenda vorantreiben.

Er werde immer ein Vorkämpfer für die Amerikaner bleiben, heißt es in der ersten Aussendung seiner Zentrale, in Palm Beach, Florida.

Trump droht linkslastigen Republikanern

Dort werden künftig Trumps Korrespondenz, seine öffentlichen Statements, Auftritte und alle sonstigen, offiziellen Aktivitäten organisiert. Seit seinem Abgang wird spekuliert, Trump könnte eine dritte politische Kraft in den USA gründen. Umfragen zufolge, würde er damit die Republikaner auf Platz drei verdrängen.

Ein mittlerweile neu gegründetes politische Komitee namens „MAGA Patriot Party“ habe allerdings nichts mit Trump zu tun, stellte Jason Miller, vom Wahlkampf-Team Trumps, klar. Dieser werde aber auf jeden Fall bei den „Midterms“ (Zwischenwahlen 2022) mitwirken, um den Republikanern wieder die Mehrheit im Senat und Repräsentantenhaus zu verschaffen.  Trump selbst sagte kürzlich, er werde in irgendeiner Form zurück sein. „Wir werden etwas tun, aber jetzt noch nicht“. Der vormalige US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, will gehört haben, Trump wolle erneut für das Amt des US-Präsidenten kandidieren.

Amtsenthebung: geballter Demokraten-Hass

Ein Horror-Szenario für die linken Demokraten, unter dem neuen US-Präsidenten, Joe Biden. Sie wollen deshalb Trump nachträglich des Amtes entheben und ihm damit, für immer, eine Kandidatur für das Präsidentenamt verwehren. Dass dies gegen die Verfassung verstößt, ignorieren sie: denn das „Impeachment“ ist nur auf einen amtierende Präsidenten anwendbar. Ihren Rachefeldzug rechtfertigen sie mit einer glatten Lüge: Trump habe durch „Hassrede“ die Stürmung des Kapitols, am 6. Jänner, „angezettelt“, u.a. habe er von „Wahlbetrug“ gesprochen.

Bei der Kapitol-Stürmung gab es ebenso Ungereimtheiten, wie bei der umstrittenen Präsidentschaftswahl. Pläne zur Stürmung kursierten schon Tage davor in Chats von Antifa- und Black Lives Matter Gruppen, der Geheimdienst wusste davon. Neben Trump-Fans waren auch Vertreter dieser gewalttätigen Anarcho-Bewegungen unter den Eindringlingen im Kapitol. Die Vorwürfe bezüglich Unregelmäßigkeiten bei der Präsidentschaftswahl am 3. November werden übrigens in einer zweiteiligen Analyse (Teil 12). des vormaligen Beraters im Weißen Hauses, Peter Navarro, im Detail ausgeführt. Mit Kenntnis dieser Details ist Trumps wiederholte Behauptung von „Wahldiebstahl“ nachvollziehbar.

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„Rettet Amerika“: Trumps Rückkehr auf die Polit-Bühne mit neuer Zentrale

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