Das große stille Bauernsterben hat in Deutschland längst begonnen. Wir erfahren nur nichts davon. So wie wir auch nichts von diesem vielleicht letzten großen Bauernprotest in Berlin erfahren haben! Rebecca Sommer war dabei, als die Traktoren in den letzten zwei Wochen durch Berlin rollten und hat sich für uns kundig gemacht. Hier ihr Bericht.
Zusatz: bei der Aufnahme lässt sich wohl prozentual der Anteil von Freidenkern und Maskendeppen erkennen…rechnet mit…
wobei bei den Maskendeppen ein gehöriger Anteil keine Sorge vor der Polit-Mikrobe hat, sondern vor den Strafen….sind sie deshalb Feiglinge?…ja und nein…oder?

Seit vorletzten Sonntag (24. Januar 2021) fahren unsere deutschen Bauern, Landwirte, Schäfer, Agrikultoren aus allen Richtungen kommend auf ihren schweren Traktoren nach Berlin zur Hauptschaltzentrale der Politik Deutschlands. Ich bin mit einer der Trekkerkolonnen mitgefahren, habe zugehört, gelernt und die Erzählungen und Geschichten, die Sorgen und Nöte der Landwirte aufgesaugt wie ein Schwamm – seitdem allerdings kann ich nicht mehr ruhig schlafen.

„Sie wollen uns weghaben“ war für mich dabei so etwas, wie der Schlüsselsatz der Bauern, der mir nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte.

„Ich habe meine letzten Schafe vorgestern abholen lassen, es ging einfach nicht mehr“ hörte ich von einer Ex-Schäferin, die Unterlippe fing an zu zittern, dann rollten ihr schon die Tränen.

„In meinem Dorf mit 800 Einwohnern war jeder zweite Bauer. Wir waren glücklich. Mein Vater hat vor vier Jahren hochverschuldet wegen den vielen Auflagen endgültig das Handtuch geschmissen. Heute gibt es zwei Bauern in unserem Dorf, eigentlich sind es Grossbetriebe, keine Bauern. Ich sehne mich nach unserem alten Leben, wir alle tun das. Es ist Unrecht, was mit uns geschieht, deshalb bin ich hier in Berlin“, sagte mir ein junger Mann, gerade sechzehn Jahre alt, der kaum noch Chancen hat Bauer zu werden, so wie sein Vater es war, der Großvater, der Urgroßvater, der Ururgroßvater, der Hof des Urururgrossvaters ist weg, er wird nichts mehr erben.

Schon 2019 fand der erste große deutschlandweite Bauernprotest in Berlin statt

Selbstorganisiert, nicht institutionalisiert – die Bauern hatten damals bereits die Nase gestrichen voll von der deutschen Zwangspolitik, den ungeheuerlichen Eingriffen, den unverschämten Maßnahmen und Auflagen. Auch den deutschen Bauernverband hatten die meisten gründlich satt, der würde sie in Berlin nicht vertreten,  sondern verraten, so der Ton in teils derbe Worte gepackt.

So wie jetzt auch wieder waren es hauptsachlich Landwirte mit kleineren und mittleren Familienbetrieben, waren es Söhne und Töchter von Bauernhöfen, die ihnen von Generation zu Generation übergeben wurden. Deren Vorväter und Mütter das Land überhaupt erst fruchtbar gemacht und das Ackerland der Erde abgerungen haben.

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https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bauern-widerstand-2021-in-berlin-sie-wollen-uns-weghaben-aber-wir-raeumen-das-feld-nicht-a3442379.html

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